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DAX daily: Quartalszahlen der Dax-Unternehmen im Fokus

Stefan Jäger

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Am heutigen Handelstag berichten gleich fünf Dax-Unternehemen ihre Quartalszahlen. Zudem stehen auch noch zahlreiche Konjunkturdaten auf der Agenda. Das könnte ebenfalls für Schwung sorgen. Am gestrigen Handelstag hat der Dax den Anstieg vom Montag konsolidiert. Schließlich ist er mit einem kleinen Verlust von 46 Punkten (-0,36 %) bei 12.600 aus dem Handel gegangen. Zur Eröffnung sah es kurzzeitig so aus, als ob der Dax weiter ansteigt, dabei wurde das Tageshoch bei 12.768 markiert. Anschließend ging es zügig abwärts zum gestrigen Tagestief bei 12.528.

Im übergeordneten Bild bleibt der Dax solange gefährdet bis nicht das 61,8 % Retracement bei 12.890 überschritten wurde. Darunter könnte es jederzeit wieder drehen und sich der euphorische Anstieg von Montag als Strohfeuer herausstellen. Wie bereits gesagt, die Saisonalität spricht für eine Fortsetzung der Korrektur. Nichtsdestotrotz sieht das Bild bei den US-Indizes erfreulicher aus, diese haben sogar schon die Juli-Hochs überschritten (Nasdaq, S&P500). Eine Fortsetzung der US-Rally könnte demnach auch den Dax weiter hochziehen.

News und fundamentale Daten

Für heute stehen wieder zahlreiche und spannende Konjunkturdaten auf der Agenda. In der Nacht wurde zuerst der Calxin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Jul) aus China veröffentlicht. Dieser ist mit 54,1 (vorher 58,4) genauso wie erwartet ausgefallen. Um 9:55 erscheint der Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Jul) aus Deutschland. Danach folgen um 11:00 Uhr die Einzelhandelsumsätze (Jun) aus der Eurozone. Später werden dann diverse Daten aus den USA veröffentlicht. Zuerst die ADP Beschäftigungsänderung (Jul) und danach um 16:00 Uhr der ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistung (Jul). Anschließend sehen wir noch die Rohöllagerbestände um 16:30 Uhr.

Auch bei den Quartalszahlen liegt heute einiges an. Unter anderem öffnen fünf Dax Unternehmen ihre Bücher – Deutsche Post, Vonovia, Continental, Allianz und BMW. Darüber hinaus berichten noch Commerzbank, Carl Zeiss Meditec, Morphosys, Square, CVS Health und Porsche. Der heutige Handelstag bietet erneut zahlreiche Quartalszahlen und spannende Konjunkturdaten. Dadurch kann wieder mehr Bewegung in den Dax kommen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Angetrieben durch die US-Futures notiert der Dax vorbörslich etwas höher bei 12.650. Um weiter gen Norden zu laufen, muss er das 61,8 % Retracement der gestrigen Abwärtsbewegung bei 12.675 nachhaltig überwinden. Dadurch hätte er Platz bis 12.705 anzusteigen. Darüber liegen noch zwei weitere Hürden in unmittelbarer Nähe, erstens der heutige Pivot Punkt bei 12.750 und zweitens das gestrige Tageshoch bei 12.768. Schafft er auch diesen Widerstand, dann folgen die 12.810 und die 423,6 % Extension bei 12.836.

Sollte der Dax an einem Widerstand scheitern und unter seinen Eröffnungskurs fallen, dann liegen erste Unterstützungen bei 12.600 und 12.575. Danach folgen das gestrige Tagestief bei 12.528 und der Pivot Punkt S1 bei 12.507. Hier könnte der Dax erstmal wieder nach oben abdrehen. Findet er keinen Halt, dann geht es weiter runter bis zum Unterstützungsbereich von 12.488 bis 12.468. Darunter liegt noch der Pivot Punkt S2 bei 12.395.

Dax Unterstützungen (US):

12.575 – 15-Minutenchart

12.528 – Tagestief 04.08.

12.507 – Pivot Punkt S1

12.488 – 76,4 % Retracement Tageschart

12.468 – 23,6 % Retracement Juli-Hoch

12.395 – Pivot Punkt S2

Dax Widerstände (WS):

12.638 – Pivot Punkt

12.705 – 15-Minutenchart

12.750 – Pivot Punkt R1

12.764 – 50 % Retracement Juli-Hoch

12.810 – 4-Stundenchart

12.836 – 423,6 % Extension

12.892 – 61,8 % Retracemen Juli-Hoch

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

DAX daily: 5 Dax-Unternehmen mit Quartalszahlen dazu noch Konjunkturdaten

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Indizes

Dax: Euphoire abgebaut, die Rally kommt ins Stocken

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Die Euphorie läßt nach

Stephan Heibel

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Wir befinden uns weiterhin in der Verarbeitung der Kursgewinne der vergangenen Wochen: Wie angekündigt pendelt der DAX kräftig hin und her, wenngleich diese Bewegung im Wochenvergleich mit +0,8% kaum zu sehen ist.

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Ich vermute, dass Gewinnmitnahmen zum Börsenstart zunächst für Verunsicherung sorgen, so dass sich ein Abwärtstrend verstärkt, bis dann langfristig optimistisch gestimmte Anleger Aktien einsammeln, denen sie eine rosige Zukunft ausmalen.

So ist das Anlegersentiment diese Woche leicht gegenüber der Vorwoche angestiegen (+0,8 auf 2,0). Auch die Selbstzufriedenheit konnte leicht auf 2,5 zulegen.

Den größten Sprung gab es bei der Zukunftserwartung, die um 1,9 auf 2,8 angesprungen ist. Die Bullen haben also wieder klar die Oberhand. Und besser noch, sie wollen ihre optimistische Überzeugung auch durch Käufe zum Ausdruck bringen: Die Investitionsbereitschaft ist auf 1,4 gestiegen.

Damit hat die Seitwärtsbewegung im DAX der vergangenen zwei Wochen die Partylaune, den Überschwang beseitigt. Eine positive Grundstimmung bleibt. Für die Zukunft sehen Anleger nach diesen zwei Wochen der Bereinigung wieder positiver. Damit haben wir eine konstruktive Entwicklung im Anlegersentiment. Die Euphorie ist abgebaut, es besteht jedoch auf der anderen Seite noch kein Druck für bald steigende Kurse. Die Situation ist derzeit als neutral zu bezeichnen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger stieg erstmals seit September über Null an: Erstmals spekulieren wieder mehr Anleger auf steigende Kurse, als dass man sich gegen Kursverluste absichert.

Profis, die sich über die Eurex absichern, haben ihre Put-Positionen hingegen hochgefahren: Das Put/Call-Verhältnis zeigt eine gestiegene Absicherungstätigkeit der Profis an.

Dies steht im Widerspruch zu den US-Anlegern, deren Put/Call-Verhältnis weiterhin extrem niedrig ist: In den USA spekuliert man offensichtlich auf eine Fortsetzung der Rallye.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote sogar auf das höchste Niveau der vergangenen zwei Jahre gehievt: Über Hebelprodukte ist die Investitionsquote auf 113% des verwalteten Kapitals gestiegen.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger steht bei 8% und zeigt einen nur noch leichten Bullenüberhang auf. Seit November ist der Bullenüberhang somit von 28% kontinuierlich zurückgegangen. Ein ähnliches Bild gibt auch die AAII-Umfrage unter Privatanlegern der USA wider. Das Bärenlager erhält Zulauf, wenngleich auf niedrigem Niveau.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 67% eine neutrale Marktverfassung an.

Dax: Interpretation des Sentiments

Sowohl in Deutschland als auch in den USA haben wir eine deutliche Stimmungsabkühlung gesehen, während gleichzeitig der Zukunftsoptimismus angestiegen ist. Eigentlich eine gute Voraussetzung für den nächsten Kursanstieg. Es ist in meinen Augen daher nur die Frage, wann die Rallye beim Dax wieder aufgenommen wird, nicht ob.

Doch das „wann“ lässt sich schwer beantworten. Die USA haben die Amtsübergabe ihres Präsidenten erfolgreich hinter sich gebracht. Nun könnte man meinen, die Aktienmärkte sprengen die Ketten, in die sie zuvor gelegt worden waren.

Doch es wäre nicht das erste Mal, dass mit „sell the news“ Anleger zunächst Kasse machen, bevor die Rallye wieder aufgenommen werden kann. Und nach den exorbitanten Kursgewinnen der vergangenen Wochen und Monate kann dieser Prozess der Gewinnmitnahmen noch ein wenig länger dauern.

Somit bleibt die Grundaussage der vergangenen Wochen weiter bestehen: Stop Loss Marken sollten beachtet werden. An schwachen Tagen können Sie ihre Lieblinge einsammeln. Doch es gibt noch keinen Grund zur Eile.

Die Euphorie im Dax ist abgebaut

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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