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DAX daily: Der Höhepunkt der Berichtssaison steht bevor

Stefan Jäger

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Während dieser Handelswoche stellen ein Dutzend Dax-Unternehmen ihre Quartalszahlen vor. Die Ergebnisse haben somit einen Einfluss darauf wie es kurzfristig weitergeht. Am vergangenen Freitag musste der Dax nach einer anfänglichen Erholung seine Zugewinne im Laufe des Tages wieder abgegeben. Entsprechend ging der Handelstag mit einem Minus von 66 Punkten (-0.54 %) bei 12.313 zu Ende. Das Tageshoch wurde bei 12.524 markiert und das Tief lag bei 12.313. Schließlich hat er die Handelswoche mit einem Minus von 524 Punkten bzw. circa -4 % beendet. Damit wurden die gesamten Zugewinne aus dem Juli ausradiert. Es wäre keine Überraschung, wenn der Dax heute oder in den kommenden Tagen erneut den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt bei circa 12.194 testet.

Sehen wir diese Woche eine Fortsetzung der Korrektur oder können die gut laufenden US-Indizes den Dax wieder beflügeln? Aufgrund des starken Euros, der ansteigenden Virussorgen und der bis dato durchwachsenen Berichtssaison deutscher Unternehmen ist die Stimmung bei den Anlegern etwas eingetrübt. Zudem spricht die Saisonalität derzeit eher für eine Fortsetzung der Korrektur. Im Gegensatz dazu sieht es bei den US-Indizes – wegen der fantastischen Quartalszahlen der Tech-Riesen – viel besser aus. Sollte der US-Markt weiter ansteigen, könnte das auch den Dax wieder hochhieven.

News und fundamentale Daten

Die Berichtssaison der Dax-Unternehmen erreicht indessen ihren Hochpunkt. Ein Dutzend der deutschen Blue Chips stellen ihre Quartalszahlen vor. Mit von der Partie sind zum Beispiel Bayer, Infineon, Continental, Vonovia, BMW, Allianz, Siemens und fünf weitere. Den Anfang macht heute MTU, der Triebwerkshersteller leidet besonders unter der Corona-Pandemie. Zwar traut sich MTU wieder eine Jahresprognose zu, aber die Zahlen zum abgelaufenen Quartal könnten einige Anleger enttäuschen.

Darüber hinaus stehen auch allerlei wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. Aus Deutschland sehen wir diese Woche die Daten zum Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungen (Jul), die Auftragseingänge in der Industrie, die Industrieproduktion sowie die Handelsbilanz. Demnach steht dem Dax mit der Masse an Quartalszahlen und Konjunkturdaten eine bedeutende Woche bevor.

Los geht es heute um 9:55 Uhr mit dem Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe (Jul). Danach folgt um 10:00 Uhr direkt der Einkaufsmanagerindex aus der Euro-Zone. Schließlich folgen noch die Einkaufsmanagerindizes aus den USA. Um 15:45 erscheint zuerst der Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe, bevor dann um 16:00 Uhr der ISM Einkaufsmanagerindex veröffentlicht wird.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert vorbörslich aktuell bei 12.375. Damit könnte er leicht erholt in den Handelstag starten. Der ersten Widerstände warten an der 12.400 und 12.425 auf ihn. Kommen weitere Käufer in den Markt, kann es bis zur 12.488 hochgehen. Darüber liegt noch ein Widerstandsbereich zwischen 12.500 bis 12.525. Hier könnte sich der Druck der Bären erhöhen und den Dax gegebenenfalls wieder nach unten drücken. Überwindet er dennoch den Bereich, dann geht es zum nächsten Widerstand bei 12.565. Danach folgt noch das wichtige 61,8 % Retracement der Abwärtsbewegung vom Donnerstag bei 12.624.

Kommt erneut Schwäche in den Dax, dann liegt eine erste Unterstützung im Bereich der 12.330. Darunter folgt dann die 12.280, hier könnten erneut Käufer den Dax unterstützen. Ansonsten geht es in Richtung der 200-Tagelinie (SMA200) bei 12.194, diese bietet weiteren Halt. Unterschreitet der Dax auch diese, dann folgt noch der Pivot Punkt S1 bei 12.162 und der 4-fach Boden im Bereich von 12.080.

Dax Unterstützungen (US):

12.330 – 15-Minutenchart

12.280 – Stundenchart

12.194 – SMA200 Tagesbasis

12.162 – Pivot Punkt S1

12.080 – 4-fach Boden (H4)

Dax Widerstände (WS):

12.405 – 261,8 Fibo Ext. Juli-Hoch

12.425 – 30-Minutenchart

12.488 – 76,4 % Retracement Tageschart

12.520 – Pivot Punkt R1

12.565 – Stundenchart

12.624 – 61,8 % Retracement, Abwärtsbewegung 30.07.

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

DAX daily: Der Höhepunkt der Berichtssaison steht bevor - Quartalszahlen

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Wall Street vor US-Wahlen: Was machen die Aktienmärkte?

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am

Durch den Anstieg bis über den Widerstand bei 3.494 Punkten (0.76-Retracement) konnte der marktbreiteste Index der Wall Street, der S&P 500, die jüngste Prognose exakt nachvollziehen. Die an den letzten Tagen angelaufene Korrektur verfügt noch nicht über die in Erwartung gestellte Ausdehnung. Hierüber ist indes noch nicht das letzte Wort gesprochen, wenngleich eine Dramatisierung der Ausgangslage nicht zu erwarten ist. Die jüngsten Bewegungen stellen die erste Phase einer größeren Bodenbildungsphase dar. Im Chart habe ich diese Option lediglich angedeutet.

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Ausblick für den S&P 500, den Leitindex S&P 500:

Hervorgerufen durch das mehrfache Überschreiten des 0.76-Retracements (3.494 Punkte) konnte der S&P 500 die erste Unterwelle (i) der übergeordneten Welle (C; nicht dargestellt) ausbilden. Der regelkonforme Abschluss dieser Welle ist noch ausstehend, denn erst durch eine Korrektur (ii), wie diese im Chart dargestellt ist, würde dieser Schritt begangen. Resultierend daraus ist für die sich anschließenden Tage von einem schwächelnden Chartverlauf der Wall Street insgesamt auszugehen. Mit dem Anlauf an das 0.76-Retracement (3.286 Punkte) habe ich im Chart das maximale Ausmaß dieser Korrektur dargestellt.

Der Leitindex der Wall Street, der S&P 500

Aller Voraussicht nach wird sich der Trendverlauf bei Weitem nicht so massiv einstellen. Im Umkehrschluss sollte ein Bruch dieser Supportline vermieden werden, um das beschriebene Szenario nicht in Erklärungsnöte zu versetzen. Das endgültige Aus, für den seit Monaten laufenden Aufwärtstrend, würde indes erste ein eventueller Bruch des 1.62-Retracements (3.178 Punkte) in die Wege leiten.

Fazit:

Die momentane Verfassung präsentiert sich vielleicht etwas schlechter, als es gerechtfertigt wäre. Ein erneutes Signal ist noch nicht in Sichtweite..

Dow Jones, der älteste Index der Wall Street:

Der dienstälteste Aktienindex der Wall Street, ja sogar der Welt konnte mit der Performance, welche sich an den zurückliegenden beiden Wochen eingestellt hat, die jüngste Prognose hinreichend genau nachvollziehen. Dadurch bestärkt, habe ich das bisherige Szenario unverändert belassen und lediglich der aktuellen Entwicklung Rechnung tragend, Anpassungen vorgenommen. Dennoch sollte der Index mit Argusaugen betrachtet werden, denn die aktuelle Konstellation deutet nicht darauf hin, dass eine neue weittragende Rallye unmittelbar bevorsteht. Die Charts zeigen das.

Ausblick für den Dow Jones:

Der Schlusskurs des Dow Jones über 28.547 Punkte (0.76-Retracement) verleiht dem aktuellen Geschehen einen positiven Ausblick, sodass die Titulierung mit Welle (1) durchaus zu rechtfertigen ist. Die aktuell laufende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung der ultimativen Welle (2). Mit dem 0.76-Retracement (27.089 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie für Welle (2) in überbrückbarer Entfernung, wenngleich eine „2“ diese Linie nur relativ selten anläuft. Die Performance der folgenden Tage wird sich daher im Zeichen der Korrektur darstellen.

Der Dow Jones, der älteste Index der Wall Street

Eine stärkere Ausbildung der Korrektur, hin zu einer regelverletzenden Bewegung, ist dennoch nicht zu erwarten. Nach Abschluss von Welle (2) wird sich der Dow Jones wie auch die anderen Indizes der Wall Street wieder emporschrauben können und aller Voraussicht nach zu einem neuen Allzeithoch führen. Der Startschuss für diese Rally fällt mit einem erneuten Überschreiten der 0.76-Linie (28.547 Punkte) und kann eine hohe Dynamik zur Folge haben. Größere Gefahren würde sich erst unterhalb der 0.76-Linie (27.089 Pkt.) einstellen.

Fazit:

Die aktuelle Verfassung lässt auf eine Fortsetzung des seit März laufenden Aufwärtstrends der Wall Street schließen. Dennoch bleiben Unsicherheiten, welche auch eine seitliche Performance begünstigen..

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