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DAX daily: Klettert der Dax weiter an der Wall of Worry nach oben?

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Trotz eines sprunghaften Anstiegs der Corona-Zahlen und dem Hin und Her bei dem US-Konjunkturpaket hat der Dax in der vergangenen Woche eine starke Performance hingelegt. Die Handelswoche ging mit einem Zugewinn von 362 Punkten (+2,85 %) bei 13.051 zu Ende. Der Freitag ist dabei recht ruhig verlaufen, mit einer Tagesspanne von gerade einmal 87 Punkten – das Tageshoch lag bei 13.096 und das Tagestief bei 13.009. Auch in dieser Woche dürften sich die Diskussionen um ein Konjunkturpaket fortsetzen und folglich die Märkte beeinflussen.

Weiterhin gilt, solange die Zone zwischen 12.870 bis 12.920 hält, ist der Dax bullisch unterwegs und auf Ausbruchskurs. Darunter könnten die Bären das Ruder übernehmen und die vorangegangene Korrektur wiederaufnehmen. Durch den Anstieg des Dax über die 13.000er Marke sind die Bullen derzeit leicht im Vorteil. Auf der Oberseite liegen folglich die nächsten Ziele bei 13.120, 13.175 und darüber folgt der markante Widerstand bei 13.300, bevor es in Richtung des September-Hochs bei 13.460 gehen kann. Im Zuge des Anstiegs der letzten Woche hat auch die Volatilität abgenommen, was aktuell für die Bullen spricht.

News und fundamentale Daten

Zwar haben sich die Anleger mit einem möglichen Machtwechsel im Weißen Haus abgefunden, dennoch sind die derzeitigen Risiken groß. Erstens kann es anders kommen als die meisten denken, daher hält die Unsicherheit über den US-Wahlausgang am 03. November an. Zweitens haben wir in Deutschland und großen Teilen Europas rasant ansteigende Corona-Infektionen, die zu verstärkten Maßnahmen und partiellen Lockdowns führen können.

Die Schaukelbörse dürfte sich auch in dieser Handelswoche fortsetzen, denn es stehen einige wichtige Ereignisse und Konjunkturdaten auf der Agenda. Zum einen beginnt am 13.10. die Berichtssaison in den USA, dabei liegt der Fokus zuerst einmal auf den US-Banken. Zudem kommen die Brexit-Verhandlungen in eine entscheidende Phase. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte auf eine Einigung gedrängt und dafür eine Frist bis zum 15. Oktober gesetzt. An diesem Tag startet auch der EU-Gipfel, der sich mit dem Thema beschäftigt. Die Corona-Pandemie bleibt zusätzlich ein Risikofaktor, hier muss man beobachten, wie sich die Infektionszahlen in dieser Woche weiterentwickeln.

Darüber hinaus sehen wir noch zahlreiche Konjunkturdaten. Die Dax-Anleger werden ihren Fokus auf den ZEW-Index am Dienstag richten. In den vorangegangenen Befragungen haben die Finanzmarktteilnehmer einen starken Aufschwung in Deutschland bereits vorweggenommen. Im Gegensatz dazu dürfte für Oktober wieder etwas mehr Realismus einkehren. Außerdem erscheint am selben Tag noch der Verbraucherpreisindex für Deutschland und die USA. Aus den USA sehen wir außerdem noch den Erzeugerpreisindex am Mittwoch, die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten am Donnerstag sowie die am Freitag anstehenden Einzelhandelsumsätze und Daten zur Industrieproduktion.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Vorbörslich notiert der Dax bereits über der 13.100er Marke und dürfte mit einem Aufwärts-Gap in die neue Handelswoche starten. Hält der Dax das Niveau bis zur Eröffnung, dann könnte er das offene Gap vom 18.09. bei 13.116 schließen. An der 13.127 befindet sich der Punkt 2 aus der Topbildung vom September-Hoch, überwindet er auch diesen Bereich, dann folgt bei 13.175 die nächste entscheidende Marke, die es zu überwinden gilt. Darüber liegt dann noch das ehemalige Doppeltop bei 13.221. Dort dürfte dem Dax erst einmal die Puste ausgehen. Setzt er allerdings seine Aufwärtsbewegung fort, dann liegt die nächste Hürde am Widerstandsbereich zwischen 13.270 und 13.300.

Auch wenn die Bullen derzeit das Heft in der Hand haben, kann es zu Rücksetzern kommen. Eine erste Unterstützung liegt an der 13.100. Fällt der Dax darunter, dann dürfte es zum Gap von Freitag bei 13.051 gehen. An dieser Stelle könnte der Leitindex drehen und die Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen. Findet er dort keinen Halt, dann folgt das Tagestief von Freitag bei 13.009. Dieses sollte der Dax nicht mehr unterschreiten, um die runde 13.000 zu halten. Darunter liegen die nächsten Unterstüzungen bei 12.950 und 12.900.

DAX daily: Tagesausblick 12.10. - H1-Chart - Anstieg trotz Corona-Risiken

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.216 – Pivot Punkt R3

13.165 – Pivot Punkt R2

13.111 – Pivot Punkt R1

13.060 – Pivot Punkt

13.006 – Pivot Punkt S1

12.955 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

13.096 – Tageshoch 09.10.

13.051 – Schlusskurs 09.10.

13.009 – Tagestief 09.10.

12.956 – Tagestief 08.10.

12.904 – Punkt 1 vom Top (13.460)

12.837 – Tagestief 07.10.

12.779 – Tagestief 06.10.

Dax Widerstände (WS):

13.116 – Gap 18.09.

13.127 – Punkt 2 Topbildung (13.460)

13.175 – 76,4 % Retracement (Tief 12.253)

13.221 – ex Doppeltop

13.270 – 261,8 % Extension

13.300 – mehrfacher WS

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Allgemein

US-Wahl egal für die US-Märkte? Experte Andre Stagge mit ausführlicher Erklärung

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Ande Stagge über die aktuelle Lage im S&P 500 und zur US-Wahl

Ist der Ausgang der US-Wahl letztlich egal für die US-Aktienmärkte? Das denken manche Beobachter. Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht dieses Thema im folgenden aktuellen Video im Detail. Ausführlich geht er auf die einzelnen Standpunkte von Joe Biden und Donald Trump ein. Zum Beispiel seien die Steuerideen von Joe Biden eindeutig schlecht für die Wirtschaft. Natürlich muss man fair sein und erwähnen, dass die US-Unternehmen durch die große Steuersenkung von Donald Trump im Jahr 2017 massiv profitiert hatten. Andre Stagge glaubt an einen Wahlsieg von Joe Biden, und dass dies letztlich nicht gut für die Märkte wäre – auch wegen der Idee von Joe Biden den Mindestlohn in den USA drastisch anzuheben. Wichtig werde auch die Phase direkt nach der Wahl, und ob Donald Trump bei einer möglichen knappen Wahlniederlage Probleme machen wird.



Ist die US Wahl egal by Andre_Stagge on TradingView.com

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Aktien

Dieser Sektor überstrahlt die Tech-Aktien nachhaltig

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Tech-Aktien erfreuen sich großer Beliebtheit und werden an den Börsen dementsprechend ambitioniert bewertet. Doch allzu oft sind profitable Geschäftsmodelle in diesem Sektor so häufig anzutreffen wie Einhörner in freier Wildbahn. Abgesehen von einigen wenigen dominierenden Unternehmen mit funktionierenden Businessmodellen investieren Anleger in diesem Sektor allzu oft in grandios überteuerte Phantasie- und Hoffnungswerte. Dass es auch anders und sogar profitabler geht, zeigt eine noch stark vernachlässigte Branche.

Tech-Aktien allein sichern keinen Reichtum

Wenn Börsenprofis von Sektor-Rotation sprechen, dann wird dabei in der Regel nur ein sehr enges Spektrum betrachtet. Meist wird bei dem Tausch von Aktien aus einem Sektor in einen anderen Sektor lediglich zwischen Value und Growth unterschieden. Sowohl institutionellen Anleger als auch Privatanleger schichten je nach Börsenumfeld von Zyklikern in Wachstumswerte, primär Tech-Aktien um. Diese Sichtweise ist jedoch sehr limitiert und wird der Vielfalt der Investitionsmöglichkeiten am Aktienmärkt nicht gerecht.

Wie wäre es alternativ mit einer neuen Variante der Sektor-Rotation, bei der Gewinne im aufgeblähten Tech-Sektor (volksw. Sekundärsektor) realisiert und in einen von den weltweiten Anlegern noch stark vernachlässigten Sektor investiert werden. Dabei geht es um einen Sektor, der mit gesunden Bilanzen (oft komplett schuldenfrei), hohe Margen á la Apple & Co., starken Free-Cash-Flows, zweistelligen Gewinnsteigerungen und attraktiven Dividendenrenditen aufwarten kann.

Nicht ganz unwichtig in Zeiten der Pandemie ist zudem der Status dieses Sektors in vielen Ländern als systemrelevant, weshalb die Produktion hier auch nur peripher von den Lockdowns betroffen war und ist. Das beste aber ist der dieser Branche zugrunde liegende Jahrhunderttrend (Säkularer Bullenmarkt), der nahezu zwangsläufig zu steigenden Investitionen in diesem Sektor führt.
Im Klartext geht es um die Unternehmen, die direkt und indirekt Hartgeld in Form von monetären Edelmetallen aus dem Boden holen. Jahrelang litt die Branche unter Preisverfall und hohen Schulden. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die meisten Minen haben sich zu investorenfreundlichen Cash-Maschinen gewandelt, die schuldenfrei und mit prall gefüllten Kriegskassen wie zuletzt die Vorstände der Tech-Aktien auf Einkaufstour gehen (M&A) oder eigene Aktien zurückkaufen.

Einsen und Nullen vs. Schaufeln und Bagger

Nicht umsonst bezeichnet man in der Ökonomie den Bergbau als Primärsektor (Urproduktion), da ohne diesen nichts geht – auch nicht im Zeitalter der Digitalisierung und des 3D-Drucks. Für alles, wovon wir uns ernähren, womit wir uns fortbewegen, unsere Gesundheit schützen, arbeiten und uns unterhalten, benötigen wir nach wie vor Rohstoffe – und zwar in einer Menge wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Ein besonders spannender Bereich in diesem primären Sektor ist die Förderung monetärer Edelmetalle wie Gold und Silber, die mit modernsten Abbaumethoden zutage gefördert werden. Keine digitale Notenpresse der Welt kann deren Wert verwässern. Es könnte sich sogar in Zukunft als essenzieller Vorteil erweisen, dass unser digitales Giralgeldsystem, auf das wir uns in unserem täglichen Leben verlassen und das lediglich aus virtuellen Einsen und Nullen besteht, zusätzlich durch eine physische Alternative in Form von weltweit anerkanntem und über Jahrtausende wertstabilem Hartgeld abgesichert ist. Zu dieser Thematik empfiehlt sich das Buch der Deutschen Bundesbank mit dem Titel „Das Gold der Deutschen“. Dort ist die Bedeutung des Goldes für die Reservehaltung unserer Zentralbank sowie für das gesamte Finanzsystem unseres Landes bis hin zur Wohlstandswahrung der Deutschen anschaulich beschrieben. Gold und Silber sichern die Kaufkraft ganzer Nationen, auch im Falle einer weltweiten Pleitewelle – auch von Staaten.

Über den Minen-Sektor können Sie an diesem Megatrend partizipieren und in Unternehmen investieren, die nicht selten 60 Prozent Bruttomarge sowie knapp 30 Prozent Netto-Marge erzielen – mit stark steigender Tendenz in den letzten fünf Jahren. Darüber hinaus zahlen diese Konzerne größtenteils und ebenfalls mit steigender Tendenz Quartalsdividenden aus, die im Schnitt für das Jahr 2021 bei 2,4 Prozent p. a. liegen (Forward Dividend Yield der 25 internationalen Werte im Philadelphia Gold and Silver Sector Index). Die Zeiten, in den Gold- und Silberminen unter Schuldenlasten litten, sind längst passé. Die Unternehmen dieses Sektors haben sich in den letzten Jahren zu wahren Cash-Maschinen gemausert.

Perspektiven

Schaut man sich die Perspektive der Branche an, dann sind die Ursachen für deren Sonderkonjunktur kein temporäres Phänomen, sondern systembedingt: In dem Maße, wie die globale Überschuldung in Höhe von mittlerweile über 330 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (260 Billionen US-Dollar im 1. Quartal 2020) die Kreditportfolios der Banken durch die Zombifizierung der Unternehmen belasten und die Notenbanken zu Nullzinspolitik und Geldmengenausweitung á la Heißluftballon zwingen, um die Staaten vor dem finanziellen „Sudden Death“ zu bewahren, bleibt die Förderung von Gold und Silber ein lukrativer Megatrend.

Der direkte Vergleich

Doch genug der Lobpreisungen und zurück zu den harten Renditefakten: Es ist unumstritten, dass Anleger in den letzten Jahren und speziell seit März dieses Jahres mit einem Index-Investment in den NASDAQ und erst recht in ausgesuchte High-Teck-Aktien wie Apple, Microsoft, Tesla, Amazon oder Alphabet eine herausragende Performance erzielen konnten. Damit war diesen Aktien auch die volle Aufmerksamkeit der Börsenberichterstatter sicher. Dass nur eine Handvoll der im NASDAQ Index enthaltenden Werte für die sehr positive Wertentwicklung verantwortlich sind sei hier nur am Rande erwähnt. Ganz anders sieht die Situation bei den Gold- und Silberminen aus, deren Aufschwung von einer ausgeprägten Marktbreite getragen wird. Auf Jahressicht befinden sich alle 25 im Philadelphia Gold and Silver Sector Index befindlichen Aktien im Plus. Viele sogar auf oder in der Nähe ihrer Allzeithöchststände. Vergleicht man den NASDAQ-Index mit dem Schwerpunkt Tech-Aktien mit einem Index der weltweit 25 größten Gold- und Silberproduzenten sowie Minenfinanzierer (Royalty- und Streaming-Unternehmen) dann ergibt sich folgendes überraschendes Bild:

Chart zeigt Vergleich von Philly Fed-Rohstoffen gegen Tech-Aktien

Auch andere Zeithorizonte belegen die Attraktivität einer Beimischung von Minenaktien in einem breit diversifizierten und mittelfristig ausgerichteten globalen Aktienportfolio. So betrug die Performance des oben dargestellten Minenindex seit Jahresbeginn in US-Dollar +37 Prozent. Der NASDAQ brachte es im gleichen Zeitraum auf +21 Prozent. Über zwei Jahre hinweg betrachtet betrug die Outperfromance des Minenindex gegenüber dem NASDAQ ganze 46,5 Prozent (+108 vs. +61,5 Prozent). Auf Sicht von drei Jahren ist die Wertentwicklung mit 71,5 zu 71,25 Prozent nahezu identisch. Seit 20. Oktober 2016 performte der NASDAQ mit +96 Prozent besser als der Minenindex mit +66 Prozent. Auf Sicht von 5 Jahren hatte dann aber wieder der Minenindex klar die Nase mit +172 gegenüber +135 Prozent vorn.

Erhellend ist auch ein Vergleich der Marktkapitalisierung zwischen einem einzelnen Vertreter der Tech-Aktien und allen börsengelisteten Aktiengesellschaften der Edelmetallindustrie. Aus den Renditevergleichen, den Bewertungen sowie den Zukunftsperspektiven, die im Bereich der Tech-Aktien von Zerschlagungsintentionen überschattet werden, ergibt sich auch durch die extrem asymmetrische Kapitalallokation enormes Umschichtungspotenzial zugunsten des Minensektors.

Grafik zeigt Apple Marktwert gegenüber Edelmetallen

Fazit

Umso tiefer die Welt unaufhaltsam in den Schuldenstrudel gerät, umso interessanter wird eine Branche: die Geldproduzenten. Und damit sind nicht etwa die Zauberlehrlinge aus den Notenbankzentralen gemeint, sondern die Bergbauunternehmen, die das bewährte Geld der Vergangenheit und das verlässliche Geld der Zukunft aus der Erde schürfen. Gäbe es diese Branche nicht, würden den Anlegern eine interessante Investmentopportunität entgehen und die Möglichkeit, hart erarbeiteten Wohlstand auch in unsicheren Zeiten zu sichern, schwieriger. Auch die Weltwirtschaft und das Weltfinanzsystem können sich über das oft zu Unrecht verteufelte kosmische Geschenk der Edelmetalle freuen, genauso wie unsere Vorfahren, denen Gold und Silber durch unzählige Krisen half.

Dieser Megatrend, der seit Jahrtausenden funktioniert, verdient seinen Namen und die Unternehmen aus diesem Sektor verdienen trotz aller bekannten Risken zumindest einen Platz auf der Watchlist der Anleger. Wie interessierte Investoren ein Startportfolio in diesem Sektor aufbauen können, hatten wir bereits vor gut einem Jahr erläutert.

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Warten auf den Ausbruch! Videoausblick

Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute), mal herrscht Stimulus-Pessimismus..

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung, ohne aktuell klar erkennbare Richtung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute, nachdem Pelosi die Deadline dann doch nicht gestern enden lassen wollte), mal herrscht Stimulus-Pessimismus – es ist ein ständiges hin und her. Die Verhandlungen über den Stimulus dürften mindestens bis zum Wochenende weiter gehen, ergo die Aktienmärkte in der übergeordneten Seitwäersbewegung bleiben. Auffallend ist die Schwäche des Dollars bzw. die Stärke beim Euro, die Renditen für US-Staatsanleihen steigen derweil auf den höchsten Stand seit Juni. Obwohl die Aktienmärkte hoffnungsvoll sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Stimulus-Deal je näher die US-Wahl rückt..

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