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DAX daily: Schafft der Dax endlich den Ausbruch?

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Mit dem gestrigen Handelstag ist das erste Börsenhalbjahr zu Ende gegangen. Das sogenannte Window-Dressing hat dabei den Dax-Kurs nach oben gezogen. Aufgrund des impulsiven Handelsschluss der Wall Street konnte auch der Dax zum Endspurt ansetzen. Nachbörslich ging es sogar bis zur 12.400. Trotzdem hat es der Dax  im Kassamarkt nicht geschafft aus seiner Seitwärtsrange auszubrechen. Im Grunde ging es zwischen den Marken von 12.190 und 12.330 hin und her. Schließlich hat der Dax den Handelstag mit einem Plus von 79 Punkten (0,64%) bei 12.310 beendet. Das Tagestief lag bei 12.188 und das Hoch bei 12.350. Wie zuvor ist der Dax mehrfach an der Marke von 12.330 gescheitert und konnte nicht darüber schließen.

Heute Morgen sieht es ähnlich aus. Trotz der nachbörslichen Rally am gestrigen Dienstag handelt der Dax vorbörslich wieder in seiner Range. Dennoch ist die Chance da, dass der Dax den Ausbruch aus der Range schafft. Dafür muss er aber seine gestern begonnene Rally fortsetzen. Ansonsten könnten auch wieder dunkle Wolken am Dax-Himmel aufziehen.

News und fundamentale Situation

Der heutige Tag steht im Zeichen der Konjunkturdaten. Zuerst wurde in der letzten Nacht der Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe (Jun) aus China veröffentlicht. Die Daten sind mit 51,2 besser als erwartet (50,5) ausgefallen. Damit scheint sich die Lage im Industriesektor weiter zu erholen. Seit ein paar Minuten stehen auch die Einzelhandelsumsätze (Jun) aus Deutschland fest. Diese sind mit 13,9 Prozent weit über den Erwartungen (3,9 Prozent) ausgefallen. Um 9:55 Uhr geht es direkt weiter mit dem Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe (Jun). Zudem werden die Daten zur Veränderung der Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosenquote (Jun) aus Deutschland veröffentlicht.

Aus den USA folgt dann noch die ADP Beschäftigungsänderung (Jun) um 14:15 Uhr. Dann der Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe (Jun) um 16:00 Uhr. Ehe um 16:30 Uhr die Rohöllagerbestände folgen. Zuletzt steht das FOMC Sitzungsprotokoll um 20:00 Uhr auf der Agenda. Die zahlreichen Konjunkturdaten können für Bewegung im Dax sorgen.

 Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Heute geht es darum – gelingt der Ausbruch oder scheitert der Dax erneut. Eine halbe Stunde vor Börseneröffnung handelt der Dax bei 12.290. Damit liegt er unter seinem gestrigen Tagesschluss (12.310). Um seinen Anstieg fortzuführen, muss er den Bereich bei 12.330 bis 12.365 nachhaltig brechen. Darüber liegen dann die nächsten Widerstände bei der 12.440 und der 12.488. Ein schließen des Gaps bei 12.524 wäre ein klar bullisches Zeichen.

Aber auch die Bären sind weiterhin im Spiel. Der nachbörsliche Fehlausbruch am gestrigen Dienstagabend zeugt weiterhin von Schwäche. Sollte der Dax abermals an der WS-Zone bei 12.330 bis 12.365 scheitern, dann könnte die Stimmung kippen. Die erste Unterstützung liegt bei 12.285. Bricht diese, dann geht es in Richtung gestrigen Tagestief bei 12.188.  Hier sollte sich Entscheiden, ob er wieder nach oben abdreht oder die SMA200 bei 12.146 testet. Darunter liegt dann die wichtigen Unterstützungen bei 12.050 und 12.000.

Dax Unterstützungen (US):

12.280 – US 15-Minutenchart

12.188-215 – US-Zone

12.115 – mehrfache US + WS

12.045 – Tagestief 29.06.

11.956 – Tagestief 25.06.

Dax Widerstände (WS):

12.330-365 – WS-Zone

12.440 – oT Seitwärts-Range

12.448 – 76,4% Erholung

12.524 – Gap 23.06.

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

DAX daily: Steht heute der Ausbruch im bevor?

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Technologie-Blase: Sehen wir gerade die Dotcom-Blase 2.0?

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Seit Ausbruch der Corona-Pandemie erleben wir eine regelrechte Flucht in Technologie-Aktien. Insbesondere die Nasdaq eilt seit Wochen von einem Allzeithoch zum nächsten. Zwar profitieren einige Technologie-Werte von der aktuellen Situation während der Pandemie, aber was zurzeit abläuft, grenzt an absurder Euphorie. Man muss sich nur den Chart von Tesla anschauen, hier fehlt nur das Fähnchen, dass man an die Fahnenstange hängen kann. Tesla ist nur eins von vielen Beispielen. Auch Apple hat seit dem März-Tief einen Anstieg von über 80 Prozent hingelegt. Als Info an alle Börsenanfänger – solche Steigerungsraten sind NICHT normal.

Diesmal ist alles anders

Diesmal ist es aber anders als in der Zeit des „Neuen Markt“. Damals wurde alles gekauft, dass nicht bei drei auf den Bäumen war. Dazu gehörten auch Unternehmen, die übertrieben gesagt, irgendwo in einer Garage an unnützer Software gearbeitet haben. Im Gegensatz dazu, ist es diesmal so, dass sich die Euphorie nicht auf eine große Anzahl von Techwerten konzentriert, sondern nur auf wenige Unternehmen. Hier sind die großen Technologie-Unternehmen zu nennen – Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet, Facebook, Netflix und Nvidia. Diese sieben Unternehmen machen mittlerweile 50 Prozent des gesamten Index aus.

Klumpenbildung der Technologie-Werte

Die Situation ist auch den ETFs geschuldet. Um gute Wachstumsraten für ihre Kunden zu gewährleisten, müssen sie die großen Technologie-Werte übergewichten. Dadurch verstärkt sich der Effekt. Steigen die Kurse der großen Technologie-Unternehmen, dann zieht das mehr und mehr Käufer aus allen Bereichen an – Private, Institutionelle und Fonds. Entsprechend erhöht sich das Risiko einer Klumpenbildung. Kommt es zu einer erneuten Korrektur, wäre das ein Problem, da alle gleichzeitig durch eine kleine Tür rauswollen.

Weltweite Rezession

Es scheint auch fast so, als ob die Investoren vergessen, dass wir uns in einer weltweiten Rezession befinden. Diese Rezession ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat nämlich einen Faktor, der derzeit ignoriert wird – Unsicherheit. Damit ist gemeint, dass aktuell niemand voraussagen kann was die tatsächlichen Auswirkungen auf die Realwirtschaft sind und wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Auch die Technologie-Unternehmen sind davon betroffen. Apple setzt zum Beispiel weniger Handys ab, Facebook hat weniger Werbeeinnahmen und Teslas Absatz an Automobilen ist alles andere als beeindruckend. Die ab nächste Woche beginnende Berichtssaison wird mehr Aufschluss darüber geben, wie sich die Pandemie tatsächlich auf die Unternehmensgewinne auswirkt.

Aktuelle Entwicklung der Technologie-Unternehmen

In den nachfolgenden Grafiken kann man einerseits die Kursentwicklung der großen fünf Technologie-Unternehmen in dem letzten Monat erkennen sowie die Relation vom Nasdaq zum S&P500. Insbesondere der Chart des Nasdaq in Relation zum S&P zeigt deutlich, dass die Entwicklung der Technologie-Werte auf dem Weg ist eine neue Blase zu bilden. Demnach brauchen wir nicht mehr über Bewertungen zu sprechen. Es wurde mehrfach in anderen Artikeln darauf hingewiesen, dass diese fernab von Gut und Böse sind. Geschuldet ist diese Situation natürlich auch den Geldflutungen und Stimuli von Notenbanken und Staaten. FED-Chef Powell hat zwar vor kurzem betont, dass man durch die Maßnahmen keine Blasenbildung erzeugen möchte, aber genau das ist was gerade passiert. Die Corona-Pandemie wird noch länger Einfluss auf die Märkte haben und Unsicherheit verbreiten. Früher oder später muss Luft aus der Blase abgelassen werden, sonst droht das Platzen.


Technologie-Blase: Sehen wir gerade die Dotcom-Blase 2.0? Corona

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei S&P 500 und Nasdaq

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Wie ist kurz vor dem Wochenende die Lage im S&P 500 und im Nasdaq? Das schaue ich mir ganz aktuell im folgenden Video direkt am Chart an. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Aktienmärkte aktuell: Der nächste Corona-Hype durch Remdesivir

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Und die nächste Jubelmeldung über ein Medikament, welches das Coronavirus bekämpfen soll. Remdesivir (der schon wieder) soll laut ganz aktueller Veröffentlichung des Herstellers Gilead Sciences das Todesrisiko bei Patienten um 62 Prozent senken. Hurra, es kann endlich wieder aufwärts gehen an der Börse? Die Aktienmärkte steigen. Der Dow Jones steigt in den letzten Minuten um 150 Punkte, der Dax um 54 Punkte. Wie lange kann diese Euphorieblase dieses Mal die Kurse pushen? Wann folgt die Enttäuschung? Oder ist es dieses Mal wirklich der Durchbruch?

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