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DAX daily: Setzt sich die Hängepartie fort? – ZEW-Index im Blick

Stefan Jäger

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am

Im gestrigen Handel haben wir eine Hängepartie auf hohem Niveau im Dax gesehen. Kann der ZEW-Index heute für Impulse sorgen? Wie bereits einige Male zuvor ist der Dax knapp über der 13.300er Marke abgeprallt und hat den Rückwärtsgang eingelegt. Zum Wochenauftakt ist der deutsche Leitindex zuerst stark in den Handel gestartet und hat direkt bei der Eröffnung sein Tageshoch bei 13.339 markiert. Danach gingen ihm aber erneut die Kräfte aus und er lief in Richtung seines Tagestiefs bei 13.159. Schließlich ist der Dax kaum verändert (-9 Punkte) bei 13.195 aus dem Handel gegangen.

Trotz gut aufgelegter US-Börsen, gelang es dem Dax zum wiederholten Mal nicht, den Widerstand bei 13.300 nachhaltig zu überwinden. Dabei haben die US-Indizes ihre Erholung fortgesetzt und dem Dax Schützenhilfe geboten, nichtsdestotrotz konnte er der Wall Street nicht folgen. Schafft es der Dax auch heute oder in den nächsten Tagen nicht die 13.300er Marke rauszunehmen, dann droht gegebenenfalls eine Korrektur bis zur runden 13.000.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch schwirrt bereits über den Märkten. Obgleich es keine Änderung am Leitzins geben wird, ist es dennoch interessant welche Worte die Notenbanker hinsichtlich der Änderung der Inflationsstrategie wählen. Bis dahin könnte die Nervosität an den Märkten noch zunehmen. Hier nochmal der gestrige DAX daily mit dem ausführlichen Wochenausblick.

News und fundamentale Daten

Heute Nacht wurde bereits die Industrieproduktion aus China veröffentlicht. Diese ist mit 5,6 % sogar besser als erwartet ausgefallen (Prognose 5,1 %; vorherig 4,8 %). Die verarbeitende Industrie wächst damit erneut zum Vormonat, das lässt auf eine steigende Wirtschaftsleistung schließen. Um 11:00 Uhr erscheint dann einer der wichtigsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, der ZEW-Index. Im Vormonat lag die Konjunkturerwartung auf einem Höchstwert. Fällt die Erwartung diesmal erneut so positiv aus oder sehen wir einen ersten Dämpfer aufgrund der Corona-Situation? Demgegenüber ist es spannend zu sehen, ob sich die Einschätzung der aktuellen Lage etwas aufhellen kann. Zudem wird zeitgleich der ZEW-Index für die Eurozone veröffentlicht. Etwas später um 15:15 Uhr erscheint dann noch die Industrieproduktion aus den USA.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Setzt sich die gestrige Hängepartie auch heute fort? Das bedeutet, dass der Dax wieder auf hohem Niveau hin und her pendelt. Eine mögliche Range wäre im Bereich von ungefähr 13.100 bis 13.300. Um 11:00 sollte man den ZEW-Index beachten, dieser kann für Volatilität im Dax sorgen.

Mögliche Szenarien

Vom Nachttief bei 13.138 hat sich der Dax erholt und notiert vorbörslich in der Nähe seines gestrigen Schlusskurses. Ein erster Widerstandsbereich liegt am heutigen Pivot Punkt bei 13.212 und bei der 13.221 (ex Doppeltop). Kann er diesen überwinden, dann wartet eine weitere Hürde bei 13.281 (PP R1), bevor der Leitindex das Bollwerk an der 13.300er Marke erreicht. An dieser Stelle entscheidet sich, ob der Dax einen nachhaltigen Ausbruch schafft oder direkt bzw. wie gestern nach einem Fehlausbruch den Rückwärtsgang einlegt. Darüber liegt noch das gestrige Tageshoch bei 13.339. Zwei weitere Ziele auf der Oberseite sind die Extensionslevel bei 13.355 (200 %) und 13.375 (261,8 %). Danach folgt nur noch der Pivot Punkt R2 bei 13.408, bevor der Dax das September-Hoch bei 13.460 erreicht.

Im Gegensatz dazu kann der Dax auch die Unterseite testen. Je nachdem, ob die US-Futures ihre Erholung fortsetzen oder wieder in den Korrekturmodus übergehen. Scheitert der Dax an einem der Widerstände und läuft gen Süden, dann liegt die erste Unterstützung am gestrigen Tagestief bei 13.159. Gleich darunter folgt das Nachttief bei 13.138. Findet der Dax auch dort keinen Halt, dann wartet der Dreifachboden bei 13.118 auf ihn. Von hier aus könnte er wieder die Aufwärtsbewegung aufnehmen. Andernfalls geht es bis zur 13.096 oder der 13.084 (PP S1) runter. Danach folgen noch Unterstützungen an der 13.053 und 13.016 (PP S2), bevor der Test der runden 13.000er Marke ansteht.

DAX daily: Ausblick 15.09. - H1-Chart - ZEW-Index im Blick

Dax Unterstützungen (US):

13.159 – Tagestief 14.09.

13.138 – Nachttief

13.118 – Dreifach-Boden

13.084 – Pivot Punkt S1

13.053 – Stundenchart

13.016 – Pivot Punkt S2

12.973 – Tagestief 09.09.

Dax Widerstände (WS):

13.212 – Pivot Punkt

13.221 – ex Doppeltop

12.281 – Pivot Puunkt R1

13.300 – 3-fach Top

13.339 – Tageshoch 14.09.

13.355 – 200 % Extension (Nachttief 09.09.)

13.375 – 261,8 % Extension (Zwischentief)

13.408 – Pivot Punkt R2

13.460 – September-Hoch

13.498 – 261,8 % Extension

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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