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Indizes

DAX daily: Unterhalb von 14.000 könnte der Dax Federn lassen

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt hat sich der Dax zum Wochenstart schwächer präsentiert und rutschte dabei wieder unter die Marke von 14.000 Punkten. Damit hat er sich von seinem Rekordhoch bei 14.131 ein Stück entfernt. Ein möglicher Auslöser für die Schwäche waren einsetzende Gewinnmitnahmen. Aufgrund der steigenden US-Zinsen gibt es für Investoren wieder eine echte Alternative zu Aktien. Die Rendite für 10-jährige US-Anleihen ist gestern auf 1,129% gestiegen. Für die Aktienmärkte sind steigende Anleihen bekanntlich Gift, daher machen sich Aktienanleger berechtigte Sorgen, dass die Renditen für die Staatsanleihen zukünftig weiter steigen.

Sollten die Anleihen nämlich weiter in dem Tempo anziehen, dann dürfte das die Aktienmärkte unter Druck bringen. Die Aussicht auf eine noch expansivere Fiskalpolitik unter Joe Biden erhöht die Inflationserwartung, weshalb die Kapitalmarktzinsen steigen. Von seinem Tagestief bei 13.806 konnte sich der deutsche Leitindex zunächst erholen, ging aber mit einem Verlust von 112 Punkten (-0,8%) bei 13.936 aus dem Handel. Kurzfristig sind zwei Marken im Dax entscheidend. Einerseits die 13.800, ein Rutsch darunter würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen, andererseits die 14.000, oberhalb der runden Marke wäre eine Topbildung erst einmal abgewehrt.

News und fundamentale Daten

Auf der heutigen Agenda stehen keine Wirtschaftsdaten aus Deutschland, aber dafür erscheinen ein paar interessante US-Daten. Den Auftakt macht um 13:00 Uhr der kurzfristige Energieausblick (STEO) von der Energy Information Administration (EIA). Die monatlichen Prognosen und Marktanalysen für die wichtigsten Energieträger sind besonders für Händler von Rohöl-, Erdölprodukten und Erdgas interessant. Danach werden um 16:00 Uhr die JOLTs Stellenangebote für November veröffentlicht. Später folgen um 22:30 Uhr noch die aktuellen API-Rohöllagerbestände.

Die Bilanzsaison nimmt zwar erst ab Freitag so richtig Fahrt auf, ungeachtet dessen hat das Softwareunternehmen TeamViewer bereits gestern seine Bücher geöffnet. Der Geschäftsbericht hat alles andere als enttäuscht, dennoch musste die Aktie 3,77% abgeben. Im vierten Quartal übertraf der Fernwartungsspezialist die eigenen Ziele für das Gesamtjahr 2020 leicht. Die Erwartungen an die Stay-at-Home-Aktien sind aber hoch, daher haben viele Anleger die Zahlen genutzt, um Kasse zu machen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht im Plus. Nach den Abgaben von über 300 Punkten vom Rekordhoch hat sich der Dax zunächst wieder stabilisiert. Damit nicht der nächste Rutsch erfolgt, müsste die Marke von 14.000 zurückerobert werden. Ein nachhaltiger Anstieg über 14.000 setzt weiteres Aufwärtspotenzial bis in die Widerstandszone bei 14.095/115 frei. Ein Ausbruch darüber könnte zu neuen Rekordhochs führen.

Unterhalb von 14.000 bleibt der Dax jedoch gefährdet. Es könnte noch eine zweite Abwärtswelle folgen, die den Dax in den Bereich bei 13.600 führt. Dafür müsste der Kurs aber das gestrige Tief bei 13.800 unterschreiten. Zunächst ist der Dax an der Zone bei 13.915/900 unterstützt, demnach könnte der Kurs an dieser Stelle auch wieder drehen. Durchbricht er allerdings den Bereich, dann dürfte ein erneuter Test der 13.800 anstehen. In dem Bereich zwischen 13.806 bis 13.770 könnte der Leitindex Halt finden. Wenn nicht, dann rückt die wichtige Unterstützungszone bei 13.600 wieder in den Fokus.

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Dax daily: Tagesausblick 12.01. - H1-Chart

Dax Unterstützungen (US):

13.942 – Nachttief

13.904 – 61,8% Extension (14.131)

13.806 – Tagestief 11.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

13.502 – 161,8% Extension (13.907)

13.445/460 – vormals WS-Zone

Dax Widerstände (WS):

14.000 – psychologische Marke

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

14.201 – 261,8 % Extension

14.234 – 261,8% Extension (Tief 13.564)

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Indizes

Gold & Silber, nächster Rush nach…

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Gold und Silber erhitzen die Gemüter, das war schon immer so und zwar völlig zu recht. Doch jetzt gibt es neuen Grund, denn eine neue schnelle Bewegung steht an. Ob diese allerdings allen Marktteilnehmern schmecken wird und wie man als Händler auf diese Bewegung sinnvoll reagieren kann, wollen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer anschauen, denn die Wahrscheinlichkeiten stehen hier aktuell recht günstig.

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Indizes

Dax: Euphoire abgebaut, die Rally kommt ins Stocken

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Die Euphorie läßt nach

Stephan Heibel

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am

Wir befinden uns weiterhin in der Verarbeitung der Kursgewinne der vergangenen Wochen: Wie angekündigt pendelt der DAX kräftig hin und her, wenngleich diese Bewegung im Wochenvergleich mit +0,8% kaum zu sehen ist.

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Ich vermute, dass Gewinnmitnahmen zum Börsenstart zunächst für Verunsicherung sorgen, so dass sich ein Abwärtstrend verstärkt, bis dann langfristig optimistisch gestimmte Anleger Aktien einsammeln, denen sie eine rosige Zukunft ausmalen.

So ist das Anlegersentiment diese Woche leicht gegenüber der Vorwoche angestiegen (+0,8 auf 2,0). Auch die Selbstzufriedenheit konnte leicht auf 2,5 zulegen.

Den größten Sprung gab es bei der Zukunftserwartung, die um 1,9 auf 2,8 angesprungen ist. Die Bullen haben also wieder klar die Oberhand. Und besser noch, sie wollen ihre optimistische Überzeugung auch durch Käufe zum Ausdruck bringen: Die Investitionsbereitschaft ist auf 1,4 gestiegen.

Damit hat die Seitwärtsbewegung im DAX der vergangenen zwei Wochen die Partylaune, den Überschwang beseitigt. Eine positive Grundstimmung bleibt. Für die Zukunft sehen Anleger nach diesen zwei Wochen der Bereinigung wieder positiver. Damit haben wir eine konstruktive Entwicklung im Anlegersentiment. Die Euphorie ist abgebaut, es besteht jedoch auf der anderen Seite noch kein Druck für bald steigende Kurse. Die Situation ist derzeit als neutral zu bezeichnen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger stieg erstmals seit September über Null an: Erstmals spekulieren wieder mehr Anleger auf steigende Kurse, als dass man sich gegen Kursverluste absichert.

Profis, die sich über die Eurex absichern, haben ihre Put-Positionen hingegen hochgefahren: Das Put/Call-Verhältnis zeigt eine gestiegene Absicherungstätigkeit der Profis an.

Dies steht im Widerspruch zu den US-Anlegern, deren Put/Call-Verhältnis weiterhin extrem niedrig ist: In den USA spekuliert man offensichtlich auf eine Fortsetzung der Rallye.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote sogar auf das höchste Niveau der vergangenen zwei Jahre gehievt: Über Hebelprodukte ist die Investitionsquote auf 113% des verwalteten Kapitals gestiegen.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger steht bei 8% und zeigt einen nur noch leichten Bullenüberhang auf. Seit November ist der Bullenüberhang somit von 28% kontinuierlich zurückgegangen. Ein ähnliches Bild gibt auch die AAII-Umfrage unter Privatanlegern der USA wider. Das Bärenlager erhält Zulauf, wenngleich auf niedrigem Niveau.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 67% eine neutrale Marktverfassung an.

Dax: Interpretation des Sentiments

Sowohl in Deutschland als auch in den USA haben wir eine deutliche Stimmungsabkühlung gesehen, während gleichzeitig der Zukunftsoptimismus angestiegen ist. Eigentlich eine gute Voraussetzung für den nächsten Kursanstieg. Es ist in meinen Augen daher nur die Frage, wann die Rallye beim Dax wieder aufgenommen wird, nicht ob.

Doch das „wann“ lässt sich schwer beantworten. Die USA haben die Amtsübergabe ihres Präsidenten erfolgreich hinter sich gebracht. Nun könnte man meinen, die Aktienmärkte sprengen die Ketten, in die sie zuvor gelegt worden waren.

Doch es wäre nicht das erste Mal, dass mit „sell the news“ Anleger zunächst Kasse machen, bevor die Rallye wieder aufgenommen werden kann. Und nach den exorbitanten Kursgewinnen der vergangenen Wochen und Monate kann dieser Prozess der Gewinnmitnahmen noch ein wenig länger dauern.

Somit bleibt die Grundaussage der vergangenen Wochen weiter bestehen: Stop Loss Marken sollten beachtet werden. An schwachen Tagen können Sie ihre Lieblinge einsammeln. Doch es gibt noch keinen Grund zur Eile.

Die Euphorie im Dax ist abgebaut

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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