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DAX daily: Haben sich die Korrektur-Wolken schon verzogen?

Stefan Jäger

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am

Der Dax lag zur Eröffnung am Montagmorgen fast 3% im Minus. Was für ein Start in die Verfallswoche – Freitag ist Hexensabbat. Doch so schlimm wie es begann, endete es nicht. Zum Xetra-Schluss konnte sich der Dax wieder aufrappeln und hat bei 11.911 geschlossen. Nachbörslich wurde sogar noch die 12.000er Marke zurückerobert und es ging weiter aufwärts. Dreimal dürfen Sie raten, wer für den nachbörslichen Anstieg verantwortlich war – natürlich die FED. Diese hat bestätigt direkt Unternehmensanleihen zu kaufen – hier mehr dazu.

Wenn man bedenkt, dass das Tagestief gestern bei 11.597 Punkten lag, dann hat der Dax noch gut Strecke nach oben gemacht. Um die Korrektur für beendet zu erklären, ist es aber noch zu früh. Um den Abwärtstrend zu negieren muss sich der Dax über der 200SMA bei 12.150 etablieren und zur 12.488 (76,4% Erholung) ansteigen. Bevor das nicht geschieht, sollte man weiterhin Vorsicht walten lassen. Die Börse täuscht nämlich gerne einen Anstieg an, um dann in einer zweiten Korrektur-Welle die frühen Longs heraus zu drängen.

News und Fundamentale Situation

Trotz der Korrektur sind immer noch sehr viele Privatanleger – insbesondere in den USA – long-positioniert. Weshalb viele Großanleger noch warten, um wieder in die Märkte einzusteigen. Darauf geht Markus Fugmann auch in seinem aktuellen Video ein – hier anzuschauen. Der heutige Tag ist gespickt mit interessanten Konjunkturdaten, die den Dax in Gang bringen könnten. Los geht es mit den Daten zur ZEW-Konjunkturerwartung (Mai) um 11:00 Uhr – hier die April-Zahlen. Gefolgt von den US-Einzelhandelsumsätzen um 14:30 Uhr. Danach spricht um 16:00 Uhr mal wieder der Frontmann der FED, Jerome Powell, um zu den vorab getroffenen Entscheidungen Stellung zu nehmen. Die Termine sollte man sich merken, folglich könnte es zu Bewegung im Dax kommen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax hat über Nacht weiter zugelegt. Entsprechend gut fällt heute die Eröffnung aus, ein Aufwärtsgap scheint garantiert zu sein. Der Dax steht bereits eine Stunde vor Börseneröffung bei 12.260 und damit nicht weit von einer wichtigen Marke entfernt. Sollte es hier zu einem Rücksetzer kommen, dann wäre es für die Bullen wichtig, wenn der Kurs sich über der SMA200 bei ca. 12.150 etabliert. Die nächsten Anlaufpunkte auf der Oberseite sind die 12.330 und die 12.420 (61,8% Erholung). Hier sollte sich der Dax entscheiden in welche Richtung es weiter geht. Ebenso sollte man die Unterseite weiter beachten, wenn der Dax die 61,8% Erholung nicht schafft. Unterstützungen befinden sich an der SMA200, der 12.000er Marke und im Bereich von 11.875.

Unterstützungen (US):

12.150 – SMA200 Tageschart

12.000 – psychologische Marke

11.875 – 30-Minutenchart

Widerstände (WS):

12.328 – vorbörliches Hoch

12.420 – 61,8% Retracement

12.488 – 76,4% Erholung

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Dax daily: Haben sich die Korrektur-Woken schon verzogen?

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Finanznews

Aktien: Generation Z und die Spekulation! Marktgeflüster (Video)

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht wieder Schlagzeilen und pusht auch heute wieder bestimme Aktien nach oben. Das böse Ende aber wird kommen..

Markus Fugmann

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Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht auch heute wieder Schlagzeilen und pusht wieder Aktien wie Gamestop oder Beyond Meat nach oben. Diese Generation Z wird nicht nur den Klimawandel ausbaden müssen, sondern ahnt auch, dass sie seit langer Zeit die erste Generation sein wird, für die der Kuchen nicht größer, sondern vermutlich kleiner sein wird. Und diese Generation Z wähnt sich nun durch die Fed und andere Notenbanken in einem Casino, in dem man ohne Risiko zocken könne – weil Aktien angeblich immer steigen. Aber an der Börse hat die Mehrheit schon immer verloren, und das wird diesmal nicht anders sein..

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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am

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Wall Street: Kommen jetzt Regulierungen durch die Biden-Regierung?

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Was passiert mit den Monopolen der großen Tech-Firmen?

Wolfgang Müller

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am

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Bereits seit Monaten wird darüber spekuliert, wie eine demokratische Regierung den großen Techfirmen mit ihren monopolartigen Stellungen zu Leibe rücken wird. Schon die Bildung der Regierung wird Hinweise darauf geben, viele designierte Minister haben bereits in der Regierung unter Barack Obama politische Posten bekleidet.

Die Wall Street und der Abbau der Regulierungen

Die Ära Trump war für die Wall Street geprägt von Deregulierungen, insbesondere im Finanzsektor, was natürlich den oberen Einkommensklassen zugute kam – trotz seiner Beteuerungen dem Establishment auf den Leib rücken zu wollen. Joe Biden hat bereits im Wahlkampf davon gesprochen, gegen die wachsende Ungleichheit im Lande vorgehen zu wollen, was zwangsläufig auf einen Machtkampf mit der Wall Street hinauslaufen würde. Jetzt hat er aber mit der neuen Finanzministerin Janet Yellen, der einstigen Notenbankchefin, eine Entscheidung gefällt, die eher Kontinuität als Radikalität in Finanzfragen erwarten lässt. Sie unterstützt natürlich das Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar, zu dem die Ministerin vor dem Senat betonte, dass diese Verschuldung mehr nutze, als dass sie schade. Ihre Zielstellung seien mehr und besser bezahlte Jobs und höherer Wohlstand für mehr Amerikaner.

Die letzten Personalentscheidungen deuten aber daraufhin, dass man die Wall Street doch in Teilbereichen stärker regulieren wolle.

Chef der Börsenaufsichtsbehörde SEC soll Gary Gensler werden, ein Mann, der schon von 2009 bis 2014, also unter der Präsidentschaft von Barrack Obama, die Aufsicht über die Derivate CFTC innehatte. Er hatte damals die Untersuchungen bei den Manipulationen des Zinssatzes Libor geleitet und die Finanzreform umgesetzt. Er gilt als harter Hund in der Szene, aber wie könnte es auch anders sein – er hatte zuvor schon 20 Jahre bei Goldman Sachs gearbeitet.

Die Aufgaben der SEC dürften gewaltig sein, im Stadium der derzeitigen Spekulationsauswüchse. Zum Beispiel bei den Special Purpose Acquisition Companies, kurz SPAC genannt. Firmen, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um das Geld in die Übernahme eines noch nicht feststehenden Unternehmens zu investieren. Ein kaum regulierter Bereich, bei dem es wieder auf Kosten der Kleinanleger gehen könnte. Bereits in den ersten drei Wochen wurden im Bereich der SPACS schon wieder 56 solcher Mantelfirmen an die Börse gebracht und 16 Milliarden Dollar an Geldern eingesammelt. Nach 300 Firmen im Jahr 2020.

Was Gensler auch besonders auszeichnet, sind seine Kenntnisse im Bereich der Kryptowährungen – einem Thema, über welches er auch an seiner Universität gelehrt hat. Er hat sich zur Szene schon sehr kritisch geäußert und wird sich ganz besonders mit Fintech-Unternehmen und Kryptowährungen befassen.

Unterstützt wird Gensler von Rohit Chopra, der Chef der Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte (CFPB) werden soll, die nach der Finanzkrise gegründet wurde.

Der Mann hatte sich bereits in in seiner Zeit bei einer anderen Behörde gegen die Macht der großen Tech-Konzerne ausgesprochen. Er stimmte für die Klage der Behörde gegen Facebooks ungesetzliche Monopolisierung, der sich auch eine Gruppe von Generalstaatsanwälten angeschlossen. Unter Trump war der Einfluss der Verbraucherschutzbehörde deutlich zurückgefahren worden.

Chef der Bankenaufsicht (OCC) soll Michael Barr werden, ein Mann der auch schon im Finanzministerium zu Obamas Zeiten gearbeitet hatte und nun auf 1200 Banken ein Auge werfen soll.

Die Personalauswahl Bidens zeigt in jedem Fall, dass dem Schutz der Verbraucher zulasten der großen Firmen mehr Bedeutung zukommen wird – und das könnte ein Problem für die Wall Street werden.

Fazit

Wieder einmal stellt sich bei einer neuen Regierung die Frage, wie viel von den Programmpunkten aus dem Wahlkampf im politischen Kampf und vor allem gegen das mächtige Kapital der Wall Street in den USA umgesetzt werden kann. Wer glaubt, dass es jetzt zu einer größeren Umverteilung von Wall Street zu Main Street kommen würde, dürfte ein bisschen blauäugig sein. Bidens Mannschaft besteht aus vielen älteren Semestern, die schon unter Barrack Obama im Einsatz waren.

Außerdem spielen die Wall Street und die Kapitalmärkte in den USA eine viel dominantere Rolle als in allen anderen Industriestaaten der Welt. Es dürfte kaum Gouverneure, Senatoren und Politiker in führenden Positionen geben, die nicht auf einem großen Aktienpaket sitzen. Den Ast ansägen, auf dem man selbst sitzt? Das beste Beispiel ist doch die ehrwürdige Sprecherin der Demokraten, die bereits 80-jährige Nancy Pelosi. Wenn die Grande Dame der US-Demokraten sogar eine halbe Million Dollar für Optionen auf die Tesla-Aktie gesetzt hat, erst vor Kurzem und bereits in der Gewissheit in Regierungsverantwortung zu stehen, was werden wohl die anderen Abgeordneten in ihrem Vermögensdepots haben? Bestimmt kein gefülltes Girokonto, wie unser Finanzminister.

Ergo: Regulierungen an der Wall Street werden kommen, aber wohl immer noch mit Schonung des Aktien-Wunderlandes USA.

Wird die Biden-Regierung die Wall Street bald stärker regulieren?

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