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Dax: das große Zittern

Beim Dax beginnt nun das große Zittern: kann der deutsche Leitindex den nächsten Abwärts-Schub bremsen, um dann wieder nach oben zu ziehen? Die Voraussetzungen sind eher mäßig..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Beim Dax beginnt nun das große Zittern: kann der deutsche Leitindex den nächsten Abwärts-Schub bremsen, um dann wieder nach oben zu ziehen? Die Voraussetzungen sind eher mäßig: der Index eröffnet unterhalb der 10500er-Marke, stark belastet durch die schwachen Exporte in China, die die Märkte auf dem völlig falschen Fuß erwischt haben. Die Yuan-Schwäche wurde noch ignoriert, aber die heutigen Daten lassen wieder Zweifel an der Weltkonjunktur aufkommen.

In Asien haben sich zum Handelende hin die Verluste an den meisten Märkten reduziert, der Hang Seng jedoch stärker unter Druck mit einem Minus von 1,36%:

Shanghai Composite +0,07%
CSI300 +0,08%
ChiNext +0,22%
Nikkei -0,39%

Das gestrige FOMC-Protokoll haben die Märkte schulterzuckend zur Kenntnis genommen, aber die Fed hat sich selbst unter Druck gesetzt, indem sie bemerkt, dass sie ihre Glaubwürdigkeit (sofern überhaupt noch vorhanden) vollends verliert, wenn sie nicht bald handelt. Der Dollar bleibt daher stark, und ein Bruch der 1,10er-Marke bei Euro-Dollar wäre das sichtbarste Zeichen dafür.

Zurück zum Dax: auf X-Dax-Basis ist doch schon etwas Porzellan zerschlagen worden:

dax13-10-162

Jetzt stehen wir schon im Bereich der sehr wichtigen Unterstüzung bei 10450 Punkten – hier schien der Dax doch einen Doppel-Boden ausgebildet zu haben. Noch besteht ja die Chance, dass das ein Dreifach-Boden wird, wenn der Index dieses Niveau halten kann und wieder nach oben dreht. Das wäre für den Dax die beste aller Welten.

Aber wenn nicht? Dann ist, das zeigt das größere Zeit-Intervall, doch reichlich Platz nach unten:

dax13-10164

Nächste größere Auffangstation, sieht man einmal von der leichten Unterstützung im Bereich 10400 ab, wäre dann der Bereich 10320 – hier liegen markante Tief-Punkte vom 12.September und 19.September. Darunter dann schon das Tief vom 30.September im Bereich 10185 – damals trieb die Sorge um die Deutsche Bank den Index nach unten (und derzeit ist es merkwürdig ruhig um die deutsche Problem-Bank!).

Auf der Oberseite – die war als Dauer-Bullen natürlich nicht verschweigen wollen – liegt der nächste Widerstand bei 10520/25 Punkten. Wir erwarten nicht, dass der Index diese Marke heute nachhaltig knacken kann. Erholungen sind „drin“, dürften aber begrenzten Ausmaßes bleiben, so unser Fahrplan. Entscheidend ist der Kampf um die 10450er-Zone!

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    bauer

    13. Oktober 2016 09:22 at 09:22

    Unter 10400 ist er schon mal!
    jetzt gehts auf 10200 runter und ab nächster Woche unter 10000!
    Das wird die Marschrichtung sein!
    The show must go on….
    mfg

    • Avatar

      allan

      13. Oktober 2016 10:34 at 10:34

      Ach bauer, geh Gold putzen. Du bist ja schlimmer als der Riße.

      • Avatar

        bauer

        13. Oktober 2016 11:28 at 11:28

        ha ha lol
        …kocht die suppe schon?
        NICHT PUTZEN,SONDERN BUNKERN!!!
        Überprüfe mal,ob dein Papier mit Draghis Unterschrift,für einen Toilettengang geignet ist?
        Seit wann muß man Gold putzen?
        Verwechselst du Gold etwa mit der Armenwährung SILBER?
        Man sieht,Du hast leider keinen SCHIMMER von GOLD:
        Danke für die Ehre…

      • Avatar

        bauer

        13. Oktober 2016 11:51 at 11:51

        …und Riße prophezeit …seit dem ALLZEITHOCH im DAX ..Mondkurse von 18000..und ich rede von einer Trendwende im GOLD!
        Bauer & RIßE,sind total versch.Welten.
        Riße und DU,ihr seid in einer Finanzdiktatur gefangen und ich bin FREI,komprende.
        Kann es event.sein,(du bist gegen Gold),daß du von deinem hart erarbeiteten Lohn,dir am Monatsende,nicht mal mehr eine HALBE UNCE leisten kannst und versuchst,mit biegen und brechen denDAX zu beienflußen?
        MfG

        • Avatar

          Allan

          14. Oktober 2016 08:01 at 08:01

          War mir klar, dass Ihr Textverständnis, sagen wir mal, nicht Ihre größte Stärke ist.
          Eben weil die Positionen sich extrem gegenüberstehen, sind Sie beide ja so gleich. Jeder von Ihnen hat sich entschlossen, die Welt unter genau einem Blickwinkel zu sehen, was zählen da schon Argumente.
          „Gold putzen“: Sie denken, das sei sinnlos? Dann haben Sie recht. Und ich habe ausgedrückt, dass es sinnvoller ist, als hier ihr Gebrabbel zu Besten zu geben (und hatte noch weitere Implikationen). Eine solche Aussage bezeichnet man als Ironie. Aber versuchen Sie gar nicht, das nachzuschlagen oder gar zu verstehen. Da gehen Sie eben besser Ihr Gold putzen.

  2. Avatar

    bauer

    13. Oktober 2016 12:51 at 12:51

    Ein „schwarzer Schwan“könnte event.ein aprupptes ABLEBEN der Frau.Dr.Merkel sein!
    Schon mal daran gedacht,was hier dann auf dem dt.Parkett abgehen wird??
    Dann wäre Trump od.Clinton nur eine Randnotitz.
    Ich spekuliere bis zur letzten (Euro-Patrone)…
    Seid ihr da draußen für so einen FALL gerüstet???
    Ich schon,wenn man die thail.News von heute betrachtet….
    Der King ist für euch in DE/EU die FRAU DR.MERKEL
    Also immer schön auf Merkel aufpassen!

    • Avatar

      bauer

      13. Oktober 2016 13:28 at 13:28

      …ich wollte damit NUR ausdrücken,das bei einem event.RESSET dann keiner freiwillig verhungern wird!
      Wißt ihr,wie Menschen reagieren,wenn man ihnen das Bett(Obdachlos) und die Nahrungsmittel(Pleite) entzieht.
      Dann möchte ich nicht dein „vollgefressener“Nachbaar sein!!!
      Wenn du am Hungertuch nagst!!!
      Oder glaubt da noch jemand,daß aus dem All, jemand den Erdenbewohner seine Schulden abnimmt???

      mfg

  3. Avatar

    bauer

    13. Oktober 2016 14:07 at 14:07

    Aljazzera berichtet live…vom dt.Sender keine Spur…nicht mal eine Eilmeldung wert!
    Alle staatlichen TV-Sender sind jetzt gleichgeschaltet und der Premierminister spricht zum Volk…

    • Avatar

      bauer

      13. Oktober 2016 15:47 at 15:47

      In Facebook hetzen die „ROTEN“ schon gegen die thail.Militärjunta….
      Zum Glück ist hier das Militär 24hour present.
      DE sollte sich auch mal gedanken machen,ob es auch die Bundeswehr einsetzt!
      Bei euch brodelt es noch extremer!!
      Die (angst)deuschen werden dann wieder (wie2008)fluchtartig das land verlassen…
      Aber die hartgesottenen (der harte dt.Kern)bleiben hier.

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Euro vs US-Dollar: Der Euro wehrt sich zum Wochenstart

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Ein 20 Euro Schein

Wie ich in meiner gestrigen Euro vs US-Dollar Analyse erwähnt habe, hatte der Major zum Wochenstart ein leichtes Erholungspotential gehabt. Die Unterstützung bei 1,1612 ist stark und die Wahrscheinlichkeit war relativ hoch, dass sich der Euro zum Wochenbeginn über dieser Marke halten kann. Die Bären haben zwar schon in der asiatischen Session in der Nacht zum Montag kurzfristig versucht, den Euro zu schwächen, doch der Bereich bei 1,1614 konnte nicht mehr nach unten durchbrochen werden. Die Short-Trader haben schnell gemerkt, dass der Verkaufsdruck auf den Euro nachgelassen hat. Viele Händler, die letzte Woche Short positioniert waren, haben vor dem Wochenende ihre Gewinne realisiert. Auch aus technischer Sicht war eine Gegenreaktion auf der Oberseite absolut realistisch.

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Am Montagvormittag haben die Bullen angefangen, vorsichtig die Long-Seite anzugreifen. Als der Kurs den Widerstand bei 1,1634 überschritten hat, sind auch die Break-Out Trader aktiv geworden und haben frische Kauforders am Markt platziert. Das hat dem Euro vs USD neue Kraft verliehen. Die Aufwärtsbewegung hat sich beschleunigt. Auf dem Niveau von 1,1647 verlief gestern der 120er Moving Average. Diese Hürde wurde ebenfalls ohne Schwierigkeiten genommen und der Euro wurde weiter gesucht. Gegen Mittag notierte das Währungspaar schon über 1,1660. Hier hat EUR/USD eine kleine Pause eingelegt. Die kurzfristigen Long-Trader haben ihre Trades geschlossen und der Euro ist danach leicht gefallen. Unter 1,1660 haben die Bullen aber erneut angegriffen. Der Euro hat wieder an Kraft gewonnen und der Kurs ist erneut angestiegen. Der Widerstand bei 1,1681 war für den Euro jedoch zu stark.

Die Kaufkraft war nicht mehr vorhanden, was zu einer schnellen Kurskorrektur auf der Unterseite führte. Am Anfang der amerikanischen Session notierte EUR/USD wieder bei 1,1642. Auf diesem Level haben sich die Long-Trader wieder gemeldet und angefangen, den Euro gegen den USD zu kaufen. Die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster haben frische Long-Signale geliefert und der Major hat seine Erholung fortgesetzt. In den Abendstunden ist es dem Euro sogar gelungen, erneut den Widerstand bei 1,1681 zu testen. Mehr war zwar gestern nicht drin, doch der Handelstag verlief für den Euro vs USD insgesamt positiv. Der Kurs konnte über 50 Pips zulegen. Für einen Wochenstart war es eine gute Leistung.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei. 1,1675. In der asiatischen Session heute Nacht, haben die Bullen versucht, die 1,1700 Marke anzugreifen. Dafür hat die Dynamik jedoch nicht ausgereicht. Der Widerstand bei 1,1681 ist stark, und es wird ein neuer Impuls benötigt, um diese Hürde zu nehmen. Sollte es den Long-Trader gelingen, diese Marke zu überschreiten, wird der Kurs klar die 1,17 „big figure“ suchen. Hier kann es richtig spannend werden. Es ist eine psychologische Grenze, die über den langfristigen Aufwärtstrend entscheiden kann. Wenn EUR/USD es schafft, über 1,1700 nachhaltig zu steigen, kann sich der übergeordnete Long-Trend weiter fortsetzen.

Wenn nicht, werden die Bären die Short-Seite erneut angreifen. Wer also konservativ ist und sein Risiko klein halten will, sollte zuerst abwarten, wie sich der Euro vs USD in den nächsten Stunden verhält. Für den USD können die nächsten Tage ebenfalls von großer Bedeutung sein. Die gesamte Finanzwelt wartet schon ungeduldig auf das erste live TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden, welches am Mittwochmorgen um ca. 3.00 Uhr unserer Zeit beginnen wird. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1656.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Türkische Lira mit neuem Rekordtief – warum die Zinsanhebung verpufft ist

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira stand seit letzter Woche Donnerstag vor einer möglichen Kurswende. Denn seit geraumer Zeit hangelt sie sich von einem Rekordtief zum nächsten – ein Desaster! Hauptverantwortlich dafür war die von Präsident Erdogan befürwortete Politik der türkischen Zentralbank, den Leitzins tief unterhalb der Inflationsrate zu belassen – Hauptsache es gibt günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher in der Türkei. Aber damit war am Donnerstag Schluss. Völlig überraschend wurde der Leitzins von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent angehoben – eine mutige, kräftige Anhebung!

Türkische Lira aktuell mit neuem Absturz auf Rekordtief

Und die türkische Lira reagierte entsprechend positiv mit einer Aufwertung. US-Dollar vs Lira fiel bis Freitag von 7,69 auf 7,51. Endlich mal ein Aufatmen für die Lira, könnte man sagen. Aber vor allem seit Start des Devisenhandels heute Nacht wertet die türkische Lira wieder deutlich ab, auf neue Rekordtiefs gegen US-Dollar und Euro. Der folgende Chart, der bis letzten Mittwoch zurückreicht, zeigt den beschriebenen Verlauf seit Donnerstag. Aktuell muss man 7,78 Lira für 1 US-Dollar zahlen (Hoch heute schon bei 7,86). Und für einen Euro muss man heute schon 9,08 Lira aufbringen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

Geopolitik durchkreuzt Lira-Erholung

Da könnte man bei der türkischen Zentralbank in Ankara ja fast verrückt werden, möchte man meinen. Da erhöht man den Leitzins um kräftige 200 Basispunkte, und nur zwei Handelstage später notiert die türkische Lira tiefer als jemals zuvor. Aber in diesem Fall muss man die Notenbanker von jeglicher Schuld freisprechen. Die geopolitische Lage hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn direkt um die Ecke sind zwischen Armenien und Aserbaidschan sind heftige Kämpfe entfacht. Jetzt gilt in beiden Ländern sogar der Kriegszustand. Schweres Artilleriefeuer, zahlreiche Tote und Verletzte – die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach gehen weiter. Die Türkei hat sich umgehend an die Seite Aserbaidschans gestellt, so besagen es aktuelle Berichte. Dies setzt die türkische Lira plötzlich kräftig unter Druck. Heute verkündete Maßnahmen der türkischen Bankenaufsicht (siehe hier) gehen bei diesem kriegerischen Konflikt derzeit völlig unter.

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Euro vs US-Dollar: Schafft der Euro zum Wochenstart den Rebound?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar musste in der vergangenen Handelswoche herbe Verluste hinnehmen. Innerhalb nur weniger Tage hat der Euro gegenüber dem US-Dollar über 200 Punkte verloren. Aus technischer Sicht war diese Reaktion auf der Short-Seite zu erwarten. Die Indikatorenlage war im mittelfristigen Zeitfenster ausgereizt. Zu oft hat der Major vergeblich versucht, die höheren Regionen über 1,19 nachhaltig zu erobern. Nach der letzten Seitwärtsbewegung und einem erneuten misslungenen Angriff, kam es zu einer großen Enttäuschung im Markt. Der Widerstand bei 1,1875 hat endgültig bestätigt, dass es für den Euro an der Zeit war, eine Korrektur zu erfahren. Die Bullen haben ihre Long-Trades sukzessive in Laufe der Woche geschlossen und den Euro vs USD somit unter Druck gesetzt.

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Während der ganzen letzten Woche wurde die Short-Seite von den Händlern klar favorisiert. Der frische Abwärtstrend wurde zusätzlich durch die allgemeine Dollar-Stärke beschleunigt. Der Greenback scheint momentan eine kleine Renaissance zu erleben. Nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors konnte sich die amerikanische Währung in der letzten Handelswoche gut durchsetzen. Obwohl es in den USA weiterhin brodelt und die Lage sich vor den Präsidentschaftswahlen immer mehr zuspitzt, gewinnt der USD gegen die anderen Hauptwährungen wieder an Wert. In Europa haben die Experten die zweite Welle des Covid-19 fast schon fest einprogrammiert. Die infektionszahlen steigen an und immer mehr Regionen werden zum Risikogebiet erklärt. Die Sorgen und Ängste vor der wirtschaftlichen Krise kommen zurück. Das belastet den Euro. Das Vertrauen in die europäische Leitwährung scheint zu schrumpfen.

Am Freitag wurde der Euro vs USD weiter abverkauft. Nachdem der wichtige Widerstand bei 1,1681 gehalten hatte, schlugen die Bären erneut zu und schicken den Euro weiter in den Keller. Es hat sich frische Dynamik auf der Unterseite entwickelt und der Kurs rutsche im Laufe des Tages immer tiefer. Im Low notierte EUR/USD vor dem Wochenschluss bei 1,1610. Diese Unterstützung war stark und konnte die Short-Bewegung stoppen. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, erholte sich der Euro dann wieder leicht. Es waren aber überwiegend die Gewinnmitnahmen der Daytrader, die diese Gegenreaktion auf der Oberseite ausgelöst haben. Im späten Handel notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1637.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs USD bei 1,1632. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, geriet der Euro erneut leicht unter Druck. Der Kurs rutsche bis 1,1615. Hier hat die Dynamik wieder nachgelassen. Der Angriff auf die 1,1600 Marke war somit gescheitert. Danach hat sich der Euro wieder ein wenig erholt. Die 1,1600 „big figure“ wird für die weitere Entwicklung von EUR/USD von großer Bedeutung sein. Es ist eine wichtige psychologische Marke, die nicht zu vernachlässigen ist. Die Bären werden heute wieder versuchen, den Euro unter Druck zu setzen.

Der Weg bis 1,1600 ist nicht lang. Darunter liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Die nächste signifikante Unterstützung befindet sich erst bei 1,1516 (120er Moving Average). Wenn dagegen die 1,1600 Marke aber hält, kann es zu einem schnellen Rebound kommen. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1663 und dann bei 1,1681. Wenn auch diese Marke erobert wird, wird der Kurs die 1,1700 Marke suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1641.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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