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Indizes

Dax: Das kurze Glück der Bullen!

Wer noch am Dienstag long gegangen war im Dax, der dachte gestern noch: wow, das wird dann am Donnerstag eine Party werden! Aber daraus wird wolh nichts..

Markus Fugmann

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Italien-Party

Wer noch am Dienstag long gegangen war im Dax, der dachte gestern noch: wow, das wird dann am Donnerstag eine Party werden! Italiens Regierung schien mit ihren Defizit-Zielen für die Jahre 2020 und 2021 der EU entgegen kommen zu wollen, die Märkte jubelten. Dabei wurde jedoch geflissentlich überhört, dass diese Defizit-Ziele von äußerst optimistischen Prognose für das BIP dieser Jahre ausgeht (+1,6% für 2020 und +1,4% für 2021 – der IWF rechnet jedoch nur mit einem BIP von +1,0% für Italien). Wenn also das Wachstum nicht so stark ist wie von der italienischen Regierung erwartet – ja dann ist leider auch das Defizit-Ziel nicht einzuhalten, so der Subtext..

Die europäischen Indizes daher gestern mit einer Rally, ebenso die Wall Street, die sich bislang herzlich wenig interessiert hatte für das Thema Italien. Aber der starke Anstieg der Renditen für US-Staatsanleihen (die in Sachen Rendite charttechnisch nach oben ausgebrochen sind, was auf weitere Anstiege hindeutet) dämpfte dann die Risikofreude, und das schon vor den hawkishen Aussagen vom Jerome Powell kurz vor Handelsschluß in den USA: Powell signalisierte dann klar, dass die Zeiten vorbei seien, in denen die Fed die Wirtschaft (und die Wall Street) unterstützen werde, schlicht weil die Gefahr einer Überhitzung der US-Konjunktur immer größer wird (das haben gestern einmal der ISM Index Dienstleistung und der ADP Arbeitsmarktbericht gezeigt).

 

Geld wird teurer

Sowohl der Anstieg der US-Renditen als auch die Aussagen von Powell bedeuten nun einen starken Gegenwind für die Aktienmärkte, allen voran für die heftig überkauften US-Aktienmärkte. Die Hausse lebte entscheidend von der Liquiditäts-Party vor allem der Fed (und der EZB und der Bank of Japan), und Powell als Chef der mit Abstand wichtigsten Notenbank hat gestern faktisch das absehbare Ende dieser Party angekündigt. Damit ist auch das Mantra TINA („there is no alternative“ – es gibt keine Alternative zu Aktien) nicht mehr gültig, zumindest im mittelfristigen Zeitfenster.

So oder so: der Dax kann die eigentlich am gestrigen Feiertag für den heutigen Handelstag schon fast sicher verbuchten Gewinne nicht realisieren:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

Jetzt wird es spannend: kann der Dax die Unterstützung bei 12200 Punkten heute verteidigen? Aktuell steht auch der seit Anfang September bestehende kurzfristige Aufwärtstrend zur Disposition, der etwa bei 12220 Punkten verläuft. Ein Bruch der Zone 12220/12200 dürfte weitere Abgaben bis zunächst 12110 Punkten (August-Tief) und dann schließlich bis in die 12040er-Zone nach sich ziehen. Auf der Oberseite nun Widerstände bei 12300 (Hoch vom Dienstag) und bei 12375 Punkten (bisheriges Oktober-Hoch)..

 

By Josemanuel. – Own work, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1284536

 

 

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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