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Dax: Die Botschaften der Märkte

Derzeit jedenfalls macht es angesichts der herrschenden Nervosität besonders viel Sinn, sich die Botschaften anderer Märkte anzusehen..

Markus Fugmann

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Ist die Party jetzt schon wieder vorbei? Am Dienstag noch himmelhochjauchzend nach oben, gestern aber war es schon wieder vorbei mit der Eurphorie, die Bullen waren ins Laufen gekommen und sind dann doch abrupt zum Stehen gekommen. Was ist da los? War die Aufwärtsbewegung nur ein technische Reaktion auf den vorherigen Abverkauf – und daher alles andere als eine Bodenbildung?

Das werden wir bald wissen. Derzeit jedenfalls macht es angesichts der herrschenden Nervosität Sinn, sich die Botschaften anderer Märkte anzusehen: da ist die Dollar-Stärke nach der hawkishen Fed gestern (nun ist klar, dass das, was Jerome Powell vor zwei Wochen sagte und damit die Märkte schockte, die Konsens-Linie der Fed ist!), Euro-Dollar unter der 1,15er-Marke. Da ist die Schwäche des Yuan, Dollar-Yuan an der 6,94er-Marke. Und da sind die steigenden Renditen für italienische Staatsanleihen einerseits, die wieder anziehenden Renditen für US-Anleihen andererseits.

All das sind Botschaften, die man ernst nehmen sollte. Solange diese Märkte derartige Streßsymptome senden, sollte man in Sachen Aktienmärkte eher vorsichtig bleiben! Dazu die immensen Kurssprünge von tick zu tick an der Wall Street – da ist was im Busch, hat man das Gefühl!

Noch ist die Lage leicht diffus: Abverkauf, Erholung, Schwäche, so das bisherige Muster. Stehen wir nun am Beginn einer zweiten Abwärtswelle nach dem Abverkauf von letzten Mittwoch und Donnerstag? Das werden wir sehen – aber das Potential ist jedenfalls gegeben – beim S&P 500 ist es die Marke bei 2780 Punkten, die über das Wohl oder Wehe entscheiden wird.

Und bem Dax? Der Index hat gestern ein unschönes Doppel-Top im Bereich 12780/85 gebildet, um dann heute mit einem Abwärtsgap zu eröffnen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Eher ungut, aber noch reparabel. Allerdings müssen dann die Reparatur-Arbeiten bald beginnen, sonst droht weiteres Ungemach. Letzte Auffangmarke beim Dax auf der Untereseite ist die Marke bei 11580 Punkten, bei Unterschreiten droht ein schnelles Wiedersehen mit dem bisherigen Jahrestief auf X-Dax-Basis knapp unter 11400 Punkten.

Eines scheint sicher: wir werden Volatilität sehen. Gut möglich, dass wir einen Schaukel-Börse erleben werden angesichts der Unsicherheiten über die anstehenden US-Wahlen sowie die gerade begonnene US-Berichtssaison..

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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