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Dax: Die entscheidende Frage für den Dax hat mit dem Dax eigentlich nichts zu tun..

Als Faustregel kann gelten: kommt die US-Steuerreform nicht, müsste es eigentlich eine Korrektur von 10% bis 15% geben bei den US-Indizes. Was das für den Dax bedeutet, kann man sich ausmalen bzw. ausrechnen, da sich der deutsche Leitindex sicher dem Sog der US-Märkte nicht würde entziehen können..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Was ist mit dem Dax los? Da gibt es eine Steilvorlage von Mario Draghi, der gestern faktisch gesagt hat: egal wie sehr die Wirtschaft in der Eurozone brummt, wir machen einfach weiter mit unserer ultralaxen Geldpolitik, komme, was da wolle. Eigentlich ist das doch Musik in den Ohren der Aktien-Bullen, die nun wissen, dass die monetären Stützen der EZB noch lange erhalten bleiben. Zwar reagierte der deutsche Leitindex nach den Aussagen Draghis zunächst nach oben bei gleichzeitigem Fall des Euro, aber als die Wall Street dann im weiteren Verlauf Schwäche zeigte, war es mit der Herrlichkeit schnell wieder vorbei.

Heute Verfallstag, doch sind große Auswirkungen disbezüglich eher nicht mehr zu erwarten – das spielt sich im Vorfeld ab, da Positionen schon vor dem Verfallstag dann abgesichert werden. Was jetzt wieder im Vordergrund steht – nur kurz unterbrochen durch die Sitzungen der Fed und der EZB – ist eben die US-Steuerreform (auch wenn das Thema dem einen oder anderen vielleicht schon schwer auf die Nerven geht..).

Und das ist letztlich die entscheidende Frage: wenn die US-Steurreform kommt, würde das sehr deutlich spürbare Verbesserungen in den Bilanzen der US-Unternehmen verursachen, weshalb die Wall Street ja schon seit Monaten Party feiert in Vorwegnahme eben dieser Steuerreform. Kommt aber die Steuerreform bzw. die Senkung der Unternehmenssteuern nicht oder erst später (der Plan des Senats sieht ja erst ab 2019 die Senkung der Unternehmenssteuern vor) – dann sind die US-Aktien massiv überbewertet. Als Faustregel kann gelten: kommt die Steuerreform nicht, müsste es eigentlich eine Korrektur von 10% bis 15% geben bei den US-Indizes.

Was das für den Dax bedeutet, kann man sich ausmalen bzw. ausrechnen, da sich der deutsche Leitindex sicher dem Sog der US-Märkte nicht würde entziehen können. Eine 10%-Korrektur würde den Dax auf ca. 11.700 Punkte zurück werfen – schon ein satter Abverkauf also. So kann man es drehen oder wenden, wie man will: die Frage der US-Steuerreform ist auch für den Dax die entscheidende Gretchenfrage!

Sehen wir uns den (X-)Dax an:


(Zum Vergrößern bitte anklicken!)

Seitwärtsgeschiebe in der Handelsrange zwischen 12807/45 und 13200/45 – viel mehr lässt sich dazu nicht sagen. Wie schon im Videoausblick thematisiert, kommt der Ausbruch aus dieser Range vermutlich nach dem heutigen Verfall, also in der nächsten Woche, wenn die Dinge auch in Sachen US-Steuerreform klarrer werden dürften (die Abstimmung im US-Senat darüber ist für den 22.Dezember vorgesehen). So, wie der Dax sich derzeit präsentiert, scheint uns das Risiko nach unten derzeit höher als die Chance nach oben, trotz der eigentlich sehr günstigen Saisonalität!

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Indizes

Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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