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Dax: Die Luft wird dünner – 12750 im Fokus

Wird die Luft für den Dax nach Erreichen der 12750er-Marke nun dünner?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Luft wird nun dünner, der Dax stieg über die 12735 und lief dann auf die 12750er-Marke – genau das hat DrMartin Kawumm antizipiert. Obwohl der Dax bisher keine Schwäche zeige, werde die Luft nun doch dünner:

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Ronald Gehrt dagegen vermutet einen Matchball für heute und Montag – wegen des window dressings:

Und die Wall Street ist nach wie vor euphorisiert, vor allem vom Allzeithoch beim Nebenwerte-Index Russell2000. Peter Tuchman sieht hier vor allem ETFs am Werk:


Nach dem Ausflug ins Freie nun bald wieder zurück in den Bau? Der Dachs in freier Wildbahn..
Foto: BadgerHero, CC BY-SA 3.0

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    madsoul

    29. September 2017 10:18 at 10:18

    Na ich bin beim Future bei 12740 short gegangen, sl jetzt bei ner null Nummer gesetzt. Bleibe halt ein Bär, mal schauen ob das Heute was wird, zumindest würde es meine US Shorts ein bisserl subventionieren, va den „cleveren“ short beim Russell bei 1470 ?

    • Avatar

      PK

      29. September 2017 10:42 at 10:42

      2 Punkte vom Tageshochspike – so ein Glück hab ich nie…

  2. Avatar

    madsoul

    29. September 2017 11:50 at 11:50

    war eher ein versehen als glück, hab das nach der kawumm analyse heut nacht als order platziert mit sl 12760, und mich eigentlich bei meiner „Garantie“ Fehlintuition auf einen Verlust eingestellt. Und ich kenn meine Zockerseele, jetzt geht es wieder rauf, ich denke nö, nicht wieder mal durch einen mini spike ausgestoppt werden, also nehm ich den sl auf 12775 und der wird dann gerissen, um dann heute bei 12700 den Tag zu beenden. Und wieder mal sind 2K in der Bärenfalle verschwunden.

  3. Avatar

    Wolfgang Koch

    29. September 2017 12:14 at 12:14

    Diese „Mutter aller Floskeln“(die Luft wird dünner!)hat das Phrasenschwein zur adipösen Fettleibigkeit gebracht.Sportfans,wissen was ich meine.Die „Reinhold-Messner-Yeti-Frage lautet nun:Ab wann,braucht der Da(x)chs,die Sauerstoffmaske?P.s.Wäre es gesünder für ihn.er würde ins tieferliegende Basislager zurückkehren?

  4. Avatar

    Marko

    29. September 2017 12:38 at 12:38

    Aha, Ihr seid Short gegangen :D

    Wieso seid Ihr sooo pessimistisch, das Geld liegt doch auf der Strasse… :D

    Sooo einfach ist also Börse ? Ich sage es zum x-ten Mal, der Dax stand im April 2015 bei 12500 !! Und die EZB hat noch gar nix gemacht !!!
    Und wenn die EZB „etwas“ tut, tja dann, geht´s ab in Europa.. Warum wohl ?
    Aber gut….

    • Avatar

      PK

      29. September 2017 12:56 at 12:56

      ich bin (noch) short im NQ, aber weiter long Dax.
      Insgesamt neutral.

      • Avatar

        PK

        29. September 2017 16:01 at 16:01

        Im Dax weiterer Ausbau der Outperformance gegenüber den USA.
        Die Strategie geht voll auf.

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      29. September 2017 14:04 at 14:04

      So ein Gestammel.Ohne Worte!Dass man darauf überhaupt reagiert ärgerteinen schon!

    • Avatar

      Petkov

      30. September 2017 11:27 at 11:27

      „Marko… Ich würde mir eine Baisse allein deswegen wünschen, um in den Genuss Ihrer Kommentare zur neuen Situation zu kommen ;-) Das ist keine Kritik, Ihre Meinung in Ehren. Aber bitte verkriechen Sie sich nicht, wenn es berg ab geht.

  5. Avatar

    madsoul

    29. September 2017 13:00 at 13:00

    Ja , ich bin short, wie gesagt, bei 12740, und dann hab ich das gemacht was meiner Zockerseele entspricht, SL wieder raus, hoch auf 12770, jetzt gehe ich mit der 2/3 raus bei 12735 raus und setzte den SL auf 12750, so bleibt bleibt es eben bei ner null Nummer, wenn er doch noch nach oben dreht. Aber rein Interesse halber, @ Marko
    und Masud79
    Mich würde einfach mal interessieren wie Eure Orders heute asusehen, am besten auch mal ein paar, die noch nicht gelaufen sind.

    Ich z.B. habe wie gesagt heute meinen Dax Short
    Und Aktuell noch 2 Shorts für den NQ bei 5950 und DOW bei 22330 mit Stops bei 5970 und 23400
    Und bei Zucker/Kaffee warte ich noch auf die Eröffnung in US, und entscheide gegen 16.00 Uhr, ob ich zucker bei 13,75 long gehe

    • Avatar

      Masud79

      29. September 2017 15:13 at 15:13

      Ich handle nur mit k.o. Open end scheinen. Mein erster geht bei 13100 fratze. Darüber hinaus habe ich noch sehr hohe Einsätze mit k-o. Bei Dax über 15000 und Dow 27 000 weil ich Mittel bis langfristig an den großen Crash glaube nach wie vor

      • Avatar

        Masud79

        29. September 2017 15:15 at 15:15

        Madsoul 2k für einen Intraday Short ?? Tu spenden wenn du so viel Geld hast

  6. Avatar

    madsoul

    29. September 2017 15:32 at 15:32

    ??? ja, das wären 2k gewesen, bei Sl 12770, wie geschrieben, aber ich hatte ja 2/3 bei 12735 glattgestellt, und bei SL 12750 war das nach Adam Riese eine Nullnummer.
    PS
    Ich spende auch, und zwar immer 5% meines Nettos falls es Dich interessiert.

  7. Avatar

    Marko

    29. September 2017 18:54 at 18:54

    Und jetzt ? Der DAX 1 Prozent im Plus, soviel zum Thema Pessimismus,
    obwohl der EUR/UDS steigt !

    Ihr Bären blockiert mit Euer Einstellung automatisch einen eventuellen Fall des Dax.

    Mir ist schon kjlar , dass das hier eine „Bärenseite“ ist, ist ja auch kein Problem, gebt mir nur weiter Euer Geld, das ist Euer Problem… :D

  8. Avatar

    Marko

    29. September 2017 19:33 at 19:33

    Und was mich ehrlich wundert ? Wieso Short ? Short wäre dann durchaus möglich, sollte die EZB (endlich mal) reagieren ? Der Bundesbankladen macht ja nix, da ausser Konkurrenz ? Die FED als Konkurrenz ? Die sind chancenlos !
    Die EZB würde dann natürlich eine „ziemliche Rakete“ gen Norden starten – na und ?
    Dann „sagt“ die EZB eben auch Lehman ist „vorbei“, was wiederum bedeuten würde, dass der ganze „Kram“ „ordentliche“ Vola-Niveaus erreicht ?

  9. Avatar

    madsoul

    29. September 2017 20:59 at 20:59

    @marko
    ruhig blut, gratulation, wenn Du heute entsprechend erfolgreich warst. Ich hab heute eben nur mal nix gemacht, so what.
    Jeder soll hier nach seiner Philosophie leben, mir geht es darum andere Sichtweisen zu lesen und sie ggf auch anzunehmen. Mir hat es den Anschein, dass Dein Seelenheil mehr von einer „Gib mir alles“ Mentalität geprägt ist.
    Hatte ich auch über 30 Jahre verfolgt. Aber wenn man mal richtig auf die Schn… gefallen ist und die Mios, die man wirklich erarbeitet hat , einfach mal weg sind, und dann erkennt, wie schön es sein kann mit nem Ruderboot für 100 Euro über nen See zu schippern, dann vermisst man komischerweise den spritfressenden und 350 Tage tot rumliegenden 10 Meter 500ps hobel gar nicht mehr. Ich verdiene genug mit meiner Arbeit, und betrachte Traden hier als „Hobby“ und nicht als Lebenszweck.
    Ich will hier niemanden bekehren, gönne Dir und den Anderen jeden Euro und hoffe, dass er wirklich zur Lebensqualität beiträgt. (Und damit meine ich die Echte, und nicht die „Austern schmecken zwar nach Popel und Champagner stösst nur auf, Kaviar ist versalzener Fisch, aber ey ich hab es und ich zeig es, auch wenn mir Muttis bratkartoffeln eigentlich besser schmecken“ Philosophie ) Es wäre aber doch schön, wenn man gerade in diesem Forum zu einem konstruktiven Diskurs kommen könnte, mit konkreten Beispielen.
    Ich lerne hier verdammt viel, und zahle gerne mein Lehrgeld, und ich finde Beiträge von z.B Segler und PK extrem hilfreich.
    Deshalb würde ich gerne als bekennender Anfänger immer wieder mal einen Trade reinstellen, und wäre auf entsprechende Reaktionen gespannt.
    So bin ich zB davon überzeugt, dass ein Russell 2000 innerhalb der nächsten 14 Tage noch einmal nach unten korriert bis auf ein Niveau von mind 1450.
    Gelernt hab ich , einen short einfach reinhauen-quatsch, aber wie kann man hier z. B mit verschiedenen Theorien ein sinnvolles Einstiegs SL und TP level festlegen?
    So faszinierend ich die Analysen von R. Born finde, ich seh da aber so oft nichts in der Chart, wie auch heute (wo liegt denn bitte rein aus der Chart der Unterschied zwischen Dow, Dax und Nasdaq und S&P ) bei der heutigen Entwicklung der Kurse?

  10. Avatar

    ex -Bänker

    30. September 2017 13:15 at 13:15

    Gratulation an Madsoul,es ist Zeit ,dass dem Portionen-Plauderi einmal einer die Meinung sagt.Seit Monaten verhöhnt er die Nichtbullen, bei der DAX Korrektur von 12900 auf ca.10900 war er einige Tage ruhig, und jetzt wo er als Bulle mit dem DAX seit 2Tagen wieder richtig liegt ,(hätte auch anders kommen können) beginnt wieder das alte Spiel.Übrigens noch ein Rat an Marko,
    die immer gleiche Platte von Notenbankladen u.Leemann kenne ich u.vielleicht auch andere schon auswendig.Ich kritisiere nicht gerne andere Leute,aber ich glaube deine Kommentare sind eher Aufreger als aufregend.

  11. Avatar

    ex -Bänker

    30. September 2017 14:03 at 14:03

    Korrektur ,sollte heissen DAX Korrektur von ca,12900 auf ca.11900.

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage am verkürzten US-Handelstag

Rüdiger Born

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Nikkei 225: Das Comeback des japanischen Leitindex

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Nikkei 225 – trotz explodierender Schulden

Wolfgang Müller

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am

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Sammelindex Nikkei 225, inmitten der Corona-Krise und bei explodierenden Staatsschulden. Dieser bemüht sich nach Kräften, endlich das Trauma des Immobilien-Crashs von 1989 zu neutralisieren, der Index kletterte jüngst auf ein fast 30-Jahreshoch.

Der japanische Index – auf dem Weg zu alten Höhen?

Immer wieder wird von Aktienpessimisten Japan als Negativbeispiel angeführt. Der unheimliche Aktien-Boom in den 1980-er-Jahren, verbunden mit der Immobilienblase (Hans-Werner Sinn: Für Tokyo hätte man ganz Kanada kaufen können!) führte zu abstrusen Börsenbewertungen:

 

Die Mutter aller Index-Fahnenstangencharts (bis zur Corona-Krise):

Die Aktienmärkte - hier der Nikkei

Der Höchststand des Nikkei 225 vom 29. Dezember 1989 lag auf Schlusskursbasis bei 38.913 Punkten, dann erfolgte ein Absturz ohnegleichen mit vielen erratischen Schwankungen und einem Tief am Ende der Finanzkrise von 7054 Punkten.

Aber wer hat im Jahr 1989 all sein Geld in den Nikkei 225 investiert und nicht vorher und danach? Im Übrigen hätte ein monatlicher Sparplan auf den Index über viele Jahre eine gewaltige Rendite gebracht, durch den Cost-Average-Effekt, nur muss der Index irgendwann einmal kräftig anziehen, dann schießt der Wert mit all den billig erworbenen Anteilen kräftig in die Höhe. So wie es beim Nikkei 225 schon seit geraumer Zeit aufwärts geht.

Ein Vergleich der Marktperformance:

Seit dem Corona-Tief:

S&P 500: plus 60 Prozent
Dax: plus 52 Prozent
Nikkei: plus 50 Prozent

Seit dem Tief in der Finanzkrise 2009:

S&P 500: plus 436 Prozent
Dax: plus 362 Prozent
Nikkei: plus 364 Prozent
Jetzt ist der Index noch weiter gestiegen und erreichte gestern 26.537 Punkte.

Wobei hier wieder einmal festzustellen ist, dass bei unserem Dax als Performanceindex die ausgeschütteten Dividenden mit eingerechnet wurden, anders als bei den international üblichen Kursindizes. Was im Jahresvergleich nicht viel ausmacht, verzerrt das Bild bei einem 11-Jahreszeitraum durch den Zinseszinseffekt doch sehr deutlich.

Was also fast nach einem Gleichlauf aussieht, wird im 3-Monatsvergleich nach dem Einstieg von Warren Buffett deutlicher, Japan fiel im Oktober nicht mehr so stark und erholte sich stärker.

S&P 500: plus 4 Prozent
Dax: plus 1 Prozent
Nikkei: plus 13 Prozent

Die Entwicklung der Wirtschaft

Dass die Börse in Japan so stark gestiegen ist, liegt zum einen natürlich an der Bank of Japan, die bereits 53 Prozent der japanischen Staatsanleihen in ihren Büchern hält und immer wieder ETFs auf den Aktienmarkt erwirbt.

Der Nikkei 225 mit seinen über 12 Billionen Euro Marktkapitalisierung hat natürlich noch andere Investoren.

Aber vonseiten der Wirtschaft gibt es auch einige Signale der Hoffnung.

Doch zunächst zum Einstieg von Warren Buffett. Seine Gesellschaft Berkshire Hathaway kaufte im Herbst etwas mehr als fünf Prozent der Aktien der fünf großen japanischen Handelshäuser, die jahrzehntelang Japans Außenhandel bestimmt haben. Für uns relativ unbekannte Namen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Und seine Gesellschaft sei bereit, den Einsatz auf bis zu 9,9 Prozent zu erhöhen.

Japan ist verglichen mit den USA erheblich preiswerter. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) des Dow Jones liegt bei 2,9, jenes des Nikkei 225 hingegen nur mit bei 1,1.

Japans Wirtschaft erholt sich derzeit von einer Rezession, die schon im vierten Quartal 2019 begonnen hatte. Japans Konsumenten erhöhten ihre Ausgaben im Sommer um 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal auf Jahresbasis um 21,4 Prozent, 2,5 Prozent stärker als von Analysten erwartet wurde.

Hinzu kommt, dass die XXVII. Olympischen Sommerspiele in Tokyo doch vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden sollen, wie IOC-Präsident Dr. Thomas Bach bei seinem letzen Besuch in Japan angekündigt hat.

Ein Schub durch das Freihandelsabkommen RCEP

Das vor knapp zwei Wochen abgeschlossene Freihandelsabkommen RCEP, abgekürzt für Regional Comprehensive Economic Partnership, zwischen 15 Ländern Ostasiens und Ozeaniens, gab der Börse einen weiteren Kick. Japan erhält dadurch erstmals bevorzugten Zugang zu China und Südkorea. Die Annäherung der drei Länder gilt als historischer Vorgang. Das Abkommen wird als Wegbereiter für ein künftiges asiatisches Wirtschaftswachstum gesehen, auch zu einer Zeit, in der sich die Region ohnehin aufgrund der Eindämmung der Pandemie konjunkturell besser als der Rest der Welt entwickelt.

Fazit

Was kann man aus der diesjährigen Entwicklung des Nikkei für Lehren ziehen? Staatsschulden, selbst in astronomischer Höhe (über 250 % zum Bruttoinlandsprodukt), führen nicht zwangsläufig zum Einbruch. Nämlich dann, wenn die Bürger an die Stabilität der eigenen Währung glauben und genügend Sparvermögen bilden und natürlich von der Funktionsfähigkeit der eigenen Notenbank überzeugt sind, die viele der Staatssschulden in ihren Büchern hält. Das Vertrauen in das Geld ist Grundvoraussetzung für die Schuldentragfähigkeit.

Dann sollte die eigene Währung eine gewisse Stabilität aufweisen, damit die Exportwirtschaft nicht unter die Räder gerät, aber auch ausländische Produkte für die Bürger erschwinglich bleiben. Ganz besonders wichtig ist natürlich die Stabilität des Geldes im Hinblick auf die Inflation. In Japan lag die Teuerungsrate über 20 Jahre gerade mal bei 0,5 Prozent per annum. Aber aus dieser Argumentation könnte man auch schlussfolgern, dass es dann krachen wird, wenn auch nur einer der drei Faktor nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Inflation zu galoppieren beginnt. Inflation, das Thema der nächsten Jahre nach der epochalen Geldschwemme des Corona-Jahres 2020?

 

Der Nikkei in Japan mit zuletzt starker Entwicklung

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