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Dax: Die Perspektiven für den deutschen Leitindex

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Die zurückliegende Handelswoche hat dem Dax eine leichte Verschnaufpause eingeräumt. Mehr ist in die moderaten Kursverluste der vergangenen Tage nicht hinzuinterpretieren. Daraufhin habe ich mich zur Beibehaltung meiner Wellenzählung entschieden. Selbstredend konnte die letzte Woche keine Veränderung an den langfristigen Avancen bewirken. Der Chart zeigt das von mir favorisierte langfristige Szenario auf. Diesem folgend bewegt sich der Dax eher seitliche ausgerichtet in Welle (II) des seit 2009 laufenden Aufwärtstrends.

Ausblick:

Die jüngsten Kursverluste verfügen noch nicht über die nötige Dimension, Welle (a) abzuschließen. Erst ein Schlußkurs unterhalb des 0.38 Retracements bei aktuell 10.904 Punkten, würde diesen Schritt bewirken. Mit dem 0.62 Retracement bei aktuell 10.661 Punkten liegt die maximale Ausdehnung der kleinen (b) nur unwesentlich über dem 1.62 Retracement (10.365 Punkte). Diese Unterstützungslinie trägt eine enorme Signifikanz in sich. Resultierend daraus sollte der Bruch dieser Kurslinie nicht erfolgen. Die auf die kleine Korrektur folgende (c) läßt das Aktienbarometer wieder relativ solide steigen.

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

Mit dieser Welle wird auch die größere Welle (A) abgeschlossen. Demzufolge erwarte ich den Anstieg bis zum 0.76 Retracement bei 12.421 Punkten. Mit etwas Glück kann der Dax durchaus bis zur sehr großen 0.76-Linie bei 12.728 Punkten steigen; stärker fällt der Höhenflug dann aber auch nicht aus. Mit Überschreiten des kleinen 0.62 Retracements (11.057 Punkte) wurde ein kleines Kaufsignal mit Gültigkeit bis 12.421 Punkte geliefert. Der Auslöser hierfür ist das sehr deutlich Überschreiten dieser Linie. Größere Gefahren für das beschriebene Szenario würden sich erst durch einen eventuellen Bruch des 1.62 Retracements (10.365 Punkte) einstellen.

Fazit:

Der kleine seit Ende´18 laufende Aufwärtstrend (a) steht unmittelbar vor dem Abschluß. Die sich anschließende Korrektur wird nichts Größeres bewirken. Dennoch sollten Sie Ihre Positionen auf dem 0.62, spätestens 1.62 Retracement (10.661/10.365 Punkte) absichern.

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Nach Jahren des Booms soll es 2019 einen Rückgang von bis zu 20% im Bereich von Fusionen und Übernahmen in Deutschland geben. Dabei setzte bei der Spitzendisziplin des Investmentbankings (M&A) im ersten Quartal bereits ein Schrumpfen von 67 % bei den Ankündigungen ein, wie der Finanzdatenanbieter Refinitiv ausgerechnet hat. Im ersten Quartal 2018 hatte es noch einen richtigen Rausch auf diesem Gebiet gegeben.

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