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Indizes

Dax: Die Risiken werden nicht kleiner – riesige Top-Formation?

Es steht viel auf dem Spiel – für den Dax in Sachen Charttechnik, darüber hinaus aber auch für die Psychologie der Märkte insgesamt!

Markus Fugmann

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Die Risiken für den Dax werden nicht kleiner! Auf X-Dax handelt der Index bereits unter dem gestrigen Tagestief, und das Erreichen der zentralen Unterstützungszone bei 12100 Punkten scheint kaum mehr zu verhindern zu sein:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Der Bereich um die 12100 Punkte, das macht der Chart hinreichend klar, ist ein neuralgischer Bereich. Das wird noch klarer, wenn man sich das größere Chart-Bild des Dax ansieht:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

Da ist die 12100 eine wichtige Auffangmarke – darunter gibt es gewissermaßen noch „Not-Netze“, also weitere Absicherungen, die jedoch, bildlich gesprochen, aus weniger belastbaren Material sind! Etwa die wichtige Zone im Bereich 11920/30, und darunter dann die 11780 und schließlich die allerlezte Bastion bei 11700 Punkten.

Im größeren Chartbild wird dazu sichtbar, dass hier eine große Top-Bildung im Raum steht, eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation riesigen Ausmaßes. Der große Aufschwung beim Dax begann Ende 2016, als der Index von 10500 Punkten kommend 3000 Punkte innerhalb nicht einmal eines Jahres zulegen konnte (unterbrochen nur durch eine saftige Korrektur im 2.Quartal 2017). Es war die Zeit, als die Wall Street in Erwartung der US-Steuerreform nur eine Richtung kannte – und der Dax eben mitlief.

Nun aber ist die Lage völlig anders: die Risiken sind für den Dax (dessen Zusammensetzung durch eher traditionelle Firmen charakterisiert ist) ja nicht gerade kleiner geworden! Bedeutete Trump im Jahr 2017 nur die Hoffnung auf die US-Steuerreform, so ist Trump nun der Risikifaktor schlechthin geworden! Ein Tweet von ihm kann alles ändern, sein Handelskrieg kann die „Grunderzählung“ des Marktes zerstören.

Im Jahr 2017 lauetet die Grunderzählung: das globale Wachstum ist doch so toll, also sind steigende Aktienkurse doch gerechtfertigt, zumal doch die US-Steuerreform kommt. Jetzt, im Jahr 2018, kühlt China ab, jetzt geraten die Schwellenländer in massive Turbulenzen – die globale Wachstums-Story ist in sich zusammen gefallen. Bleibt also nur noch die US-Konjunktur als Strohhalm – und daher stürzte sich die Wall Street gestern so gierig auf den starken ISM Index mit seinem zweitbesten Wert seit dem Jahr 2004 – man will wenigstens diese Erzählung aufrecht erhalten können!

Die andere, mindetens ebenso wirkmächtige Erzählung sind die Wunderzahlen der US-Unternehmen im 2.Quartal – hier rechnet man an der Wall Street damit, dass das Wunder so weiter geht – aber wenn nicht?

Es steht also viel auf dem Spiel – für den Dax in Sachen Charttechnik, darüber hinaus aber auch für die Psychologie der Märkte, vor allem der Wall Street. Wer aufmerksam zuhört, erkennt an Aussagen von Playern, die viel Kapital bewegen, dass sie dieses Kapital derzeit umlenken: raus aus großen US-Tech-Aktien in „langweilige“ aber dividendenstarke US-Blue Chips, und dazu Minimierung der überbordenden Gewichtung von US-Aktien in den Portfolios..

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Finanznews

Aktienmärkte: Kaufen, kaufen, kaufen! Videoausblick

Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 kurz vor der Weltwirtschaftskrise. Kaufen – kaufen?

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte sind weiter im Modus: es kann nichts schief gehen, also kaufen, kaufen, kaufen! Der Leitindex S&P 500 gestern erneut mit einem Allzeithoch, während der Dax nicht mitzieht (wohl wegen des starken Euros, der über die 1,21er-Marke klettert). Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 (kurz danach brach die Weltwirtschaftskrise aus) – der Glaube an die heilende Wirkung des Corona-Impfstoffs und an die Notenbanken läßt viele glauben, dass Bewertungen keine Rolle mehr spielen würden. Aber aktuelle Bewertungen sind nichts anderes als die Redite-Chanchen der Zukunft! Unterdessen wird auch in den USA die Corona-Lage ernster: Los Angeles verhängt jetzt einen lockdown wie im Frühjahr..

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Indizes

DAX daily: Der starke Euro drückt auf die Stimmung im Dax

Stefan Jäger

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am

Der Dax kam im gestrigen Handel wieder nicht von der Stelle. Das liegt vor allem an dem immer stärker werdenden Euro, der zunehmend auf die Stimmung der Anleger drückt. Der Euro konnte gegen den US-Dollar auf den höchsten Stand seit 2018 ansteigen, dabei überschritt er erstmals wieder die Marke von 1,21 EUR/USD. Für eine Export-Nation wie Deutschland könnte es nachteilig sein, wenn der hohe Wechselkurs auf die Auslandsnachfrage drückt.

Den Handel beendete der deutsche Leitindex schließlich mit einem Abschlag von 69 Punkten (-0,52%) bei 13.313. Dabei pendelte der Index in einer engen Spanne von nur 87 Punkten hin und her. Sollte sich die Rally im Euro fortsetzen, dann dürfte es für den Dax schwieriger werden das noch offene Gap bei 13.500 zu schließen. Es fehlt derzeit an Impulsen, trotz erfolgter Impfstoff-Zulassung in England, gab es erneut keinen Auftrieb im deutschen Leitindex.

News und fundamentale Daten

Die gestern veröffentlichten ADP Beschäftigungszahlen aus den USA waren im Grunde genommen eine Enttäuschung. Die Daten fielen mit 307 Tsd. Stellen deutlich schwächer als erwartet aus (Prognose 410 Tsd.; vorher 365 Tsd.). Das ist ein bitterer Vorgeschmack auf die Non-Farm Payrolls am Freitag. Heute liegt der Fokus bei den Wirtschaftsdaten auf den Einkaufsmanagerindizes im Dienstleistungssektor. Zuerst erscheinen um 9:55 Uhr die EMI-Daten aus Deutschland. Kurz danach folgen um 10:00 Uhr die Daten aus der Eurozone.

Anschließend sehen wir noch die Daten aus den USA. Spannend wird es ab 15:45 Uhr, wenn zunächst der Einkaufsmanagerindex Dienstleistung veröffentlicht wird und anschließend um 16:00 Uhr der ISM-Index folgt. Dabei gilt die Aufmerksamkeit der Anleger sicherlich dem ISM-Index, dieser gilt nämlich als einer der einflussreichsten Wirtschaftsindikatoren. Zuvor werden um 14:30 Uhr auch noch die wöchentlichen Erstanträge und Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Damit erscheinen wieder jede Menge Daten, besonders die Einkaufsmanagerindizes könnten für Schwung in den US-Indizes und dem Dax sorgen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Dem Dax fehlt es derzeit an Dynamik, das könnte auch an der sich fortsetzenden Euro-Rally liegen. Vorbörslich notiert der Index etwas schwächer. Um wieder die Aufwärtsrichtung aufzunehmen, muss der Dax zunächst das Nachthoch bei 13.325 überwinden. Beim gestrigen Tageshoch liegt ein weiterer Widerstandsbereich bei 13.359/372. Dort entscheidet sich kurzfristig, ob der Dax nochmal den Widerstand bei 13.430 testet oder wie gestern zurück in die Range fällt. Ein Überschreiten der 13.430 würde den Dax zuerst zum September-Hoch führen und anschließend könnte er das noch offene Corona-Gap bei 13.500 schließen.

Auf der Unterseite hat sich in den letzten Tagen eine Unterstützungszone zwischen 13.270 und 13.235 etabliert. Dort konnte der Dax immer wieder drehen. Durchbricht er allerdings die Zone und rutscht unter die 13.235 dann könnte er zunächst die 13.140 anlaufen. Darunter dürfte der Index erst wieder bei 13.050 oder 13.020 Halt finden.

Der Börsen Jäger

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Dax daily: Ausblick 03.12. - H1-Chart - Euro drückt auf die Stimmung

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.455 – Pivot Punkt R2

13.380 – Pivot Punkt R1

13.324 – Pivot Punkt

13.249 – Pivot Punk.t S1

13.194 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.272 – Tagestief 02.12.

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.370 – WS aus dem H1

13.434 – Tageshoch 01.12.

13.460 – September-Hoch

13.500 – offenes Gap vom 21.02.

13.530 – 261,8 % Extension

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ganz normale Exzesse! Marktgeflüster (Video)

Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. auffallend sind derzeit besonders die Exzesse im Options-Bereich!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte laufen heute weitgehend seitwärts – aber auffallend sind derzeit besonders die Exzesse vor allem im Optionsbereich, wo die Volumina an Calls (Wetten auf steigende Indizes oder Aktien) ein neues Allzeithoch erreichen. Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. Und historisch geshen waren es solche Gefühlslagen, die besoonders gefährlich waren: wenn alle investiert sind, braucht es nur ein unvorhergesehens Ereignis, das dann zu einer heftigen Korrektur führt. Nach wie vor fehlt dafür ein „Trigger“, aber unverhofft kommt oft. Unterdesesen ist der Euro zwischenzeitlich über die Marke von 1,21 gestiegen – und die EZB dämpft die hohen Erwartungen. Das Risiko auf einen harten Brexit steigt – ist das schon eingepreist?

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