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Dax, Dow und Co steigen – beginnt jetzt Phase 2 des Crash?

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Geht es bald weiter bergab mit Dax und Dow?

Dax und Dow sind seit dem 9. März brutal gecrasht! Markus Fugmann (hier sein dazu passender Marktkommentar von gestern Abend) hat die letzten Tage mehrfach darauf hingewiesen. Nach dem brutalen Crash an den Aktienmärkten könnte zunächst eine Erholung eintreten – allein schon weil der Markt brutal überverkauft ist. Und danach könnte der Crash weitergehen, so wie es bei vergangenen Börsencrashs auch lief. Auch Investoren-Legende und Crash-Guru Marc Faber wies jüngst genau auf diese Phasen eines Crash hin, der diesmal auch so ablaufen könnte. Frage: Stehen wir genau heute am Anfang von Phase 2 des Crash in Dax, Dow, Nasdaq und Co?

Tritt der Dax in Phase 2 ein?

Phase 1 war der Absturz. Vom 21. Februar bis gestern verlor der Dax gut 5.500 Punkte oder 40,7 Prozent. Schauen wir uns den folgenden Dax-Chart auf CFD-Basis an, der bis zum 14. Februar zurückreicht. Ganz grob gesagt kann man diese Woche eine Verlangsamung im Abwärtstrend erkennen. Und seit gestern von 8.000 Punkten haben wir bis jetzt auf fast genau 9.000 Punkte zugelegt. Geht man nach dem Muster “Crash-Erholung-Crash”, dann haben wir jetzt begonnen mit Phase 2, wo sich die Kurse vielleicht einige Zeit erholen und/oder seitwärts laufen. Alle Welt glaubt an eine Bodenbildung – oder besser gesagt man hofft darauf.

Dann aber setzt die Phase 3 ein, der nächste große Abwärtsschub, und der Dax fällt unter die 8.000 Punkte-Marke, und der Dow würde entsprechend auch neue Tiefs sehen. Kann es zu Phase 3 kommen, wenn in den nächsten Wochen die ersten harten Wirtschaftsdaten für den Monat März die realen Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Wirtschaft zeigen? Dies ist nur ein Szenario, und es muss auch nicht so kommen. Bilden Sie sich bitte immer ihre eigene Meinung! Aber, um es nochmal zu erwähnen: Marc Faber wies explizit darauf hin, dass man in den letzten großen Abstürzen in den Aktienmärkten solche Muster erkennen konnte. Also, es bleibt Vorsicht geboten, wenn der Dax sich die nächsten Tage erholen und/oder seitwärts verlaufen sollte.

Dax auf CFD-Basis seit dem 14. Februar

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Gerstenbier

    20. März 2020 12:59 at 12:59

    Mal schauen, wie stark die Phase 2 ausfällt. Nicht vergessen Puts nachzulegen, für die Phase 3 😉

  2. Avatar

    Joe

    20. März 2020 15:05 at 15:05

    Puts habe ich, aber es sieht so aus, als würden die Notenbanken den Dow Jones immer bei 20000 festnageln. Ist das überhaupt erlaubt? Das ist Kursmanipulation. So kann ich mit Puts nichts mehr verdienen.

    • Avatar

      Andreas M.J.

      20. März 2020 23:20 at 23:20

      @Joe Die 20000 haben BigBoys heute rausgenommen, scheint gar nicht so manipuliert zu sein!

      • Avatar

        Joe

        21. März 2020 07:17 at 07:17

        @Andreas: Danke für die Antwort. Möglich, dass es auch/zusätzlich von Fondsgesellschaften/Banken künstlich gepusth wurde, weil Mi bis Fr jede Menge Termingeschäfte fällig waren. Auf jeden Fall wurde der Dow immer wieder auf 20000 hochgezogen. Teilweise sogar bis auf die Nachkommastellen genau. Das war schon seltsam.

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          Andreas M.J.

          21. März 2020 16:25 at 16:25

          Bitte @Joe, der erste dreifache Hexensabbat des Crashjahres 2020. Da sind einige große Spieler, die in die Schieflage geraten sind am Werk. Ich fürchte, an die Seltsamkeiten aller Art müssen wir uns nächste Zeit gewöhnen.

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Aktuell: Jochen Stanzl bespricht, ob der Dax nach oben ausbrechen kann

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Jochen Stanzl bespricht im folgenden aktuellen Video die Lage im Dax ab Minute 2:30. Es geht darum, ob er aus charttechnischer Sicht nach oben ausbrechen kann. Ansonsten erwähnt Jochen Stanzl wie wir auch, dass der heutige Tag aufgrund des US-Feiertages eine laue Nummer werden könnte. Erwähnenswert für ihn sind heute denkbare interessante Nachrichten von Volkswagen und Lufthansa.

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Dax aktuell: Warum ifo heute den Tag macht

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Dax leicht positiv kurz vor den ifo-Zahlen

Der Dax steht heute im Zeichen des ifo-Index. Und das mehr denn je. Um 10 Uhr wird die am meisten beachtete deutsche Konjunkturzahl des Münchner ifo-Instituts veröffentlicht, die auch im Ausland genau verfolgt wird. Dazu kommt noch: Heute ist in den USA Memorial Day, und die dortigen Börsen haben geschlossen. Daher werden jegliche Impulse aus den USA fehlen. Und Börsianer kennen das Phänomen. Ohne die US-Märkte sieht das Eigenleben der deutschen Börsianer recht mau aus. Da genehmigen sich viele deutsche Trader gleich auch ein Päuschen. Genau deshalb wird der ifo-Index heute womöglich umso wichtiger als Impuls für den Verlauf des deutschen Leitindex am heutigen Tag. Wir werden gleich direkt ab 10 Uhr über ifo berichten.

Dax leicht positiv – und sonst?

Der Bundesgersichtshof wird heute ein Urteil im Zuge eines Schadenersatzprozesses wegen des Diesel-Skandals fällen. Volkswagen könnte eine Niederlage einstecken, was auf den Aktienkurs der Wolfsburger Einfluss haben könnte. Also, Augen auf!

Die Liquidität am deutschen Markt könnte heute aufgrund des US-Feiertags geringer ausfallen, also könnte es zu plötzlichen Schwankungen kommen, die nicht wirklich mit Fakten untermauert sind.

Der Hang Seng Index verliert heute nur 0,7 Prozent. Nach den starken Kursrückgängen Donnerstag und Freitag wegen der stärkeren Hand Festland-Chinas über Hongkong scheint sich die Lage am Markt heute etwas zu beruhigen. Der japanische Leitindex notiert aktuell mit +1,6 Prozent. Der Dax scheint jetzt 90 Minuten vor dem ifo-Index mit 11.220 Punkten gut 120 Punkte höher in den Tag zu starten, in Relation zu den Kursniveaus Freitag Nachmittag bei gut 11.100 Punkten.

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Gold/Silber

BÖRSE AKTUELL – DER Wochenausblick für Dax, Gold, Ölpreis

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Noch in der letzten Woche hatte die Börse die Hoffnung auf fallende Kurse gesät. Doch direkt zum Wochenstart zogen Dax & Co. weiter an. Die nächste Woche startet ohne Rückenwind aus den USA. Die Börsen NYSE und Nasdaq haben wegen des Memorial Day geschlossen. Am Donnerstag wird in den USA die Veränderung des Bruttoinlandsproduktes gegenüber dem Vormonat bekanntgegeben. Außerdem dürften die wöchentlich veröffentlichten Arbeitsmarktdaten Schwung in die Börse bringen.

Börse aktuell Teil 1: Dax – die Käufer wittern ihre Chance!

Der Dax hat in der vergangenen Handelswoche das Range-Hoch im Bereich 11.250 – 11.300 Punkte getestet. Von diesem Niveau habe ich mit einsetzendem Verkaufsdruck gerechnet. Dieser ist allerdings ausgeblieben. Lediglich am Freitag startete der Dax schwächer. Diese niedrigen Kurse haben direkt aggressive Käufer genutzt. So konnte die Börse am Freitag ihre Tore mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent schließen.

Börse - Dax im Chartverlauf

Damit bleibt das bullische Bild seit dem Corona-Tief bestehen. Für den Wochenstart sehe ich den Dax weiter auf hohem Niveau zwischen 10.800 und 11.300 Punkten seitwärts laufen. Ab Mitte der Woche kann es dann im deutschen Leitindex zu einem Ausbruch über 11.300 Punkte kommen. Dieser wird im Idealfall mit hohem Handelsvolumen im Dax Futures begleitet. Anschließend wäre ein weiterer Anstieg über 11.600 Punkte, bis zur runden 12.000er Marke und maximal bis 12.300 Punkte möglich. Fällt der Dax unter 10.800 Punkte, muss mit einer weiteren Abwärtsbewegung bis 10.200 Punkte gerechnet werden.

Börse aktuell Teil 2: S&P 500 – die Bullen wollen weiter grasen

Im S&P 500 ist deutlich zu erkennen, wie die Käufer am charttechnischen Widerstand zwischen 2.960 – 2.984 Punkten knabbern. Ich vergleiche derartige Situationen gerne mit einem Vulkan. Das Magma steigt auf und bildet Druck unter der Erdkruste. Diese ist zuerst noch sehr fest und hält das flüssige Gestein zurück. Irgendwann wird die Erdkruste brüchig und kann dem Druck nicht mehr standhalten. Es erfolgt ein Vulkanausbruch.

Je mehr hungrige Käufer an dem Widerstand knabbern, desto dynamischer erfolgt wahrscheinlich der Ausbruch. Im S&P 500 wartet die nächste Hürde zwischen 3.080 und 3.135 Punkten. Danach wird die Luft für die Käufer immer dünner.

Börse aktuell Teil 3: Goldpreis – Unentschieden zwischen Käufern und Verkäufern

Der Goldpreis konnte in der vergangenen Handelswoche wenig glänzen. Der Angriff auf den „Bollwerk-Widerstand“ beim Gold Futures im Bereich 1.780 – 1.800 USD wurde von den Verkäufern weiterhin verteidigt. Damit hat die Seitwärtsbewegung im Futures Bestand. Solange sich der Goldpreis über der „Make or Break“ Unterstützung bei 1.670 – 1.690 USD hält, bleibt das Chartbild aber bullisch.

Gold Chart - Entwicklung der Börse im Chart

Im Gold Spotpreis haben wir zuletzt einen Ausbruch über den Range-Widerstand zwischen 1.735 – 1.748 USD gesehen. Die Stärke konnte allerdings nicht aufrecht gehalten werden. Der Spotpreis ist zurück in die vorherige Range gefallen. Seit Ende Februar sehen wir lediglich leicht höhere Hochs. Damit wird eine Korrektur immer wahrscheinlicher. Im Goldpreis erwarte ich, dass sich die Korrektur eher über den Faktor Zeit abspielt. Die Börse bewegt sich zu 80 Prozent innerhalb einer Seitwärtsbewegung. Genau diese erwarte ich auch für den Goldpreis.

Teil 4: Der Ölpreis stößt an seine Grenzen

In der letzten „Börse AKTUELL“ hatte ich über den Ausbruch über die markante Hürde zwischen 27,30 – 28,40 USD berichtet. Erwartungsgemäß haben wir einen Anstieg bis zum nächsten Widerstand gesehen. Knapp über der 34-Dollar-Marke ist es zu einem ersten dynamischen Einbruch gekommen. Daran ist die Wirkung des Widerstandes zu erkennen. Für die nächste Woche erwarte ich maximal einen Anstieg bis 36,40 USD. Der obere Gap-Widerstand stellt für mich ein interessantes Short-Niveau dar.

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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