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Aktien

Dax: drückt die Deutsche Bank?

Die Entwicklung rund um die Deutsche Bank, deren Aktien vorbörslich unter Druck sind, dürften heuten entscheidend werden für den weiteren Verlauf des Dax..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Für die Aktien der Deutschen Bank wird es heute wieder nach unten gehen, vorbörslich liegt die Deutsche Bank bei einem Minus von 4,5%. Grund ist, dass die Reise des CEOs John Cryan in die USA, um die Höhe der Strafzahlung zu vrhandeln, bislang keine Resultate gebracht hat (siehe dazu gleich einen eigenen Artikel). Häufig aber geht es beim Dax nach oben, wenn Deutsche Bank-Aktien steigen – und umgekehrt.

In Asien eher ruhiger Handel, Japan und Hongkong mit Feiertagen, Festlands-China kehrt aus der Goldenen Woche zurück und muß vieles nachholen:

Shanghai Composite +1,16%
CSI300 +0,98%
ChiNext +2,55%

Der X-Dax startet wenig verändert in die Woche:

dax10-10-16

Im Grunde sind wir seit einer Woche in einem Seitwärts-Trend zwischen den Marken 10650 und 10450. Bislang fehlt ein Katalysator für die weitere Richtung – und dieser Katalysator könnte und dürfte die Deutsche Bank sein. Denn erst sorgten die Turbulenzen um die Deutsche für einen Absturz des Dax unter die 10200er-Marke, dann – mit vermeintlicher Beruhigung der Lage – legte der Dax wieder zu. Wenn nun wieder die Sorge aufflammt um das größte deutsche Geldhaus, dürfte das also zumindest einen neuen Höhenflug des Dax erst einmal verhindern.

Nach wie vor handelt der deutsche Leitindex ja im Abwärtstrend seit September:

dax10-10-162

Sieht man sich den Chart an, so erkennt man die wichtigen Bereiche: 10450 und 10480 auf der Unterseite die Unterstützungen, 10610/15 und vor allem 10650 als Widerstände auf der Oberseite. Alles dazwischen ist gewissermaßen Niemandsland. Hier besteht also eigentlich Null Handelsbedarf, solange der Index in diesem Niemandsland aufhält.

Daher macht es Sinn zu warten, zu kucken, welche Richtung der Dax einschlagen wird – wenn er sich denn überhaupt für eine Richtung entscheiden wird heute. Denn das Volumen heute an den Märkten dürfte aufgrund des Columbus Day in den USA überschaubar bleiben, auch wenn der Aktienmarkt jenseits des Atlantiks geöffnet ist heute. Zudem stehen keine Konjunkturdaten an heute, und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag haben im Grunde auch keine weiteren Erkenntnisse gebracht, ob die Fed die Zinsen anheben wird im Dezember oder nicht.

Insofern bleibt als einziger wirklicher Treiber die Deutsche Bank: kann sie sich erholen, wird der Dax die Unterstüzungen nicht brechen und versuchen, die Widerstände anzulaufen. Gerät die Deutsche weiter unter Druck, dürfte der Dax eben durch die Unterstützungen 10480 und 10450 fallen..

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2016 12:14 at 12:14

    Also jetzt mal ein weinig Kritik, der Artikel ist nicht so toll.

    Die Deutsche Bank ist wichtig ? Natürlich sind wir in einer Seitwärtsphase, sei es beim Big-Boy S&P, sei es beim Gold, Dax usw
    Aber : dass an der „Deutschen“ festzumachen, die
    DB ist also „Lehman 2.0“ ?

    Ich hoffe Kritk gehört dazu ?

    Seid mir nich böse

    Marko

    • Avatar

      bauer

      10. Oktober 2016 12:21 at 12:21

      Halllloooooo……
      kapiers endlich!
      Die Deutsche Bank befindet sich bereits im „Schnappatmungs Zustand“!

  2. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2016 12:29 at 12:29

    Natürlich,

    der herr bauer… :D

    Der artikel oben ist natürlich „Bärrenfutter“ hat mit der Realität ziemlich viel zu tun. ;)

    Immer Gold kaufen, noch viel mehr Gold kaufen…

    VG

    Marko

    • Avatar

      bauer

      10. Oktober 2016 12:38 at 12:38

      @Marko,
      klick dich mal auf „Immer Härter“…dann weißt,was Sache sein wird,lol

  3. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2016 12:53 at 12:53

    Hallo bauer,

    die Deutsche Bank hat offenbar, „offenbar“ ist immer gut.. :D
    Bei 9,90 ein signifkantes Tief erreicht. Und in der Gegend habe ich „zugeschnappt“. :D

    Ich bin jetzt mal ein wenig gnädig zu Euch Bären…

    Wenn das ganze System hier zusammenbricht, wieso steigt eine Aktie aus Frankreich wie z.B. die BNP Paripas dann ? Ich dachte immer , die Franzosen, die können nix ?

    VG

    Marko

    • Avatar

      bauer

      10. Oktober 2016 13:48 at 13:48

      …und wie kann es sein,daß ich heute ca.7,5%im PLUS(Gold ect.) bin,ohne einer BANK??

  4. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2016 14:30 at 14:30

    Hallo bauer,

    die Antwort ist ganz einfach, weil Sie ein guter Investor sind.

    Wer sagt denn, dass ich nur und auschliesschlich Banken kaufe, warum z.B. nicht deren Dienstleister ? ;)
    Die Bankenwelt steht im Zuge der zunehmenden Digitalisierung vor einem massiven Umbruch, Stichwort Fintech.
    Ich finde die „Panikmache“ um die Deutsche Bank übertrieben,
    wenn Sie der Meinung sind, die DB fällt ins Bodenlose, bitte sehr.
    VG

    Marko

  5. Avatar

    Mike

    10. Oktober 2016 14:41 at 14:41

    Unser heutiges Wirtschaftssystem wird in absehbarer Zeit kollabieren, dann sitzt unser Gollum auf einen riesigen Goldhaufen und kein Mensch möchte seinen Schatzzzzzz mehr haben.

    Lebensmittel ist die Devise, Bauer müsste man sein.

    • Avatar

      bauer

      10. Oktober 2016 15:19 at 15:19

      Bauer müßte man sein…aber im richtigen land!
      …und Familien Grundbesitz…außerhalb der EU,denn wer will dann noch einen Deutschen als Nachbarn!
      Merkel hat die EU kaputt gespart!!
      Das wird dann zur rechten Zeit das THEMA sein (…).!

  6. Avatar

    Mike

    10. Oktober 2016 16:11 at 16:11

    und auch dies wird Gollum nichts nutzen, es wird kein Grundbesitz mehr geben nur der Stärkere bzw. die Gemeinschaft wird überleben aber Gollum sitzt auf seinen Schatzzzz und kein Mensch interessiert sich dafür.

  7. Avatar

    bauer

    10. Oktober 2016 17:11 at 17:11

    @Marko..,
    DB magere 3,x%im plus…
    meine Explorer ca.6,x% im plus!

  8. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2016 17:18 at 17:18

    Hallo,

    die Deutsche Bank ist also ein Fall für den Abfalleimer ? Seltsamerweise sieht der Markt das ein bisserl anders. Der Markt ist ein braver Bub, hoffenlich haben all diese Bären-Phantasien bald ein Ende… ;) :D

    VG

    Marko

  9. Avatar

    bauer

    10. Oktober 2016 17:37 at 17:37

    Du wärest froh,wenns in Zukunft NUR bei einer Bärenphantasie bleiben würde.
    Mal sehen,wenn eine Kapitalerhöhung ansteht(siehe Coba ),dann heißt es Verwässerung und dann mußt aber gaaaanz schnell den sell Button drücken!!
    Hatte mir doch ein kollege mal gesimst,daß er Millionär sei,weil dei Coba 1000% gestiegen sei,lol lol
    Eine Kap.wars und teletext zeigte 1000% an….was meinst,wie schnell der wieder arm war….der DB wirds nicht anders gehen….

  10. Avatar

    Marko

    10. Oktober 2016 18:10 at 18:10

    Hallo,

    genau das will ich hören, die „Deutsche“ ist Schrott. Nur weiter so, Ich freu mich :D
    Genau deswegen steigt die DB… ;)

    VG
    Marko

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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am

Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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am

Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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