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Dax: Erst Schwäche, dann Erholung

Schon im morgendlichen Handel ist heute erkennbar, dass etwas mehr Dynamik als gestern herrscht. Das wird sich jetzt im Laufe der Woche steigern, im Grunde platzieren die großen Player am Markt jetzt letztmals ihre Chips am Tisch, bevor dann viele die Bücher schließen werden. Es sind vor allem die Amerikaner, die mit neuen Rekorden das Jahr beenden wollen, der Dax hingegen zeigt in schöner Regelmäßigkeit zwischen Mitte und Ende Dezember seine sonnige Seite. Es wäre keine allzu große Überraschung, wenn es auch diesmal so kommen würde..

FMW-Redaktion

Der Dax ist derzeit, anders als die US-Indizes, zögerlich unterwegs. Am Freitag der vermeintliche Ausbruch, dann wieder nach unten – doch hat diese Abwärtsbewegung eher korrektiven Charakter und ist alles andere als impulsiv. Der X-Dax jedenfalls startet mit leichter Schwäche:


(Chart durch Anklicken vergrößern!)

Im Chart ist gut erkennbar, dass der deutsche Leitindex impulsiv nach oben schoss seitdem er die Unterstützungszone bei 12840/50 erneut verteidigen konnte. Dann folgte ein Aufwärtsgap und der vermeintlich Ausbruch aus der Seitwärtsrange mit dem Bruch des 13200er-Widerstands, seitdem tröpfelt der Index nach unten. Aber diese Abwärtsbewegung mag nicht so recht überzeugen, es fehlt ihr an Dynamik. Daher gehen wir davon aus, dass die nächste Bewegung wieder nach oben gehen wird, wobei ein Kaufsignal entstünde, wenn der Dax die Zone 13200/13210 erneut überwinden könnte!

Im Grunde hat der Dax wieder Nachholpotential, nachdem die US-Indizes gestern erneut stärker waren, vor allem der Nasdaq, an dem sich der Dax zuletzt mehr und mehr orientiert hatte. Es fehlt heute auch irgendwie ein Grund, eine Motivation für weitere Schwäche beim Dax. Man wartet auf die Fed und die EZB, im Vorfeld ist daher nicht mit sehr großen Bewegungen zu rechnen – aber wir rechnen gleichwohl mit einer moderaten Erholung, die den Abstand zu den US-Märkten wieder etwas verkleinert.

Es ist derzeit irgendwie alles in Wartestellung: warten auf das Ergebnis der Senatoren-Wahl in Alabama, warten, ob die Fed auf die sehr wahrscheinlich gewordene US-Steuerreform reagiert, indem sie etwa bei den dot plots vielleicht sogar mit vier Zinsanhebungen in 2018 rechnet, warten auf die EZB. Der Dax hat den letzten richtig großen Schub von den Aussagen Draghis auf der letzten Pressekonferenz bekommen, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Draghi mit sehr dovishen Aussagen am Donnerstag einen ähnlichen Effekt hervorrufen wird! Wir rechnen im kurzen Zeitfenster daher auch erst einmal mit Schwäche beim Euro.

Schon im morgendlichen Handel ist heute erkennbar, dass etwas mehr Dynamik als gestern herrscht. Das wird sich jetzt im Laufe der Woche steigern, im Grunde platzieren die großen Player am Markt jetzt letztmals ihre Chips am Tisch, bevor dann viele die Bücher schließen werden. Es sind vor allem die Amerikaner, die mit neuen Rekorden das Jahr beenden wollen, der Dax hingegen zeigt in schöner Regelmäßigkeit zwischen Mitte und Ende Dezember seine sonnige Seite. Es wäre keine allzu große Überraschung, wenn es auch diesmal so kommen würde..



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