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Indizes

Dax: Es tut sich Ungewöhnliches!

Markus Fugmann

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Ein Kennzeichen der Rally an den Aktienmärkten seit Ende Dezember war, dass Gewinne vor allem vorbörslich verbucht wurden, dann aber in der eigentlichen Handelszeit der Indizes eigentlich gar nicht mehr so viel passierte. Eines der „normalen“ Muster war dann ein Aufwärts-Gap gleich am Montag, nachdem die 3847.Meldung über die diesmal ganz sicher direkt bevorstehenden Deal zwischen den USA und China die Kurse im asiatischen Handels zulegen ließ. Auch an diesem Wochenende gab es wieder Berichte über die vermeintlichen Fortschritte in den Verhandlungen (aus staatlichen chinesischen Medien) – aber die Rakete will scheinbar nicht mehr zünden.

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Vielleicht setzt sich irgendwann die Erkenntnis durch, dass ein zu erwartender Plastik-Deal zwischen den beiden Großmächten die derzeitige Grundproblematik ja nicht wundersamerweise ändern kann: nämlich die immer stärker abschwingende globale Konjunktur. Für diesen Abschwung gibt es heute einmal mehr mit den Zahlen zu den deutschen Exporten und Importen einen handfesten Beleg: Deutschlands Exprte sanken um -1,3% (Prognose war -0,3%) und damit so stark wie seit einem Jahr nicht mehr; noch schwächer gar die Importe mit -1,6%.

Und: wenn der Deal zwischen den USA und China „eingetütet“ wäre, dann kommt als nächstes eben Europa an die Reihe, so viel scheint klar. Überhaupt ist das Thema US-Zölle auf Autos aus der EU derzeit scheinbar wieder in Vergessenheit geraten, aber das wird sehr wahrscheinlich bald ganz oben auf der Themenliste stehen, weil die Positionen unvereinbar sind: Frankreich will auf gar keinen Fall über Landwirtschaft sprechen, die Amerikaner sagen, ohne einen Deal auch im Bereich Landwirtschaft werden die Zölle auf EU-Autos kommen.

Was passiert in dieser Woche beim Dax, nachdem der Index sein Rally-Ziele im Bereich der 12.000er-Marke erreicht hat? Sollte der deutsche Leitindex in diesem Bereich nachhaltig wieder nach unten abprallen, würde sich die große Schulter-Kopf-Schulter-Formation bestätigen:

In dieser Woche ansonsten wenig Daten über die Konjunktur, lediglich die EZB am Mittwoch dürfte Bewegung in die Sache bringen.

Jedenfalls ist die Tatsache, dass die US-Futures zu Wochenbeginn seit gefühlt langer Zeit nicht positiv, sondern (leicht) rot sind, sehr ungewöhnlich!

An der Wall Street lautet die entscheidende Frage, ob die nun immer stärker versiegenden Aktienrückkäufe der US-Unternehmen (Ende der Woche werden ca. 70% in der blackout period sein) kompensiert werden können – oder eben nicht..

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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