Devisen

Dax und Euro: Nach PMI ist vor PMI

Die PMI-Daten für Europa sind da, für die USA stehen sie heute noch an. Schauen wir auf die aktuelle Bewegung bei Dax und Euro.

Börsenkurse auf einem Laptop

Um 9:30 Uhr wurden für die Eurozone die Einkaufsmanagerdaten (PMI) veröffentlicht, eine relativ gut verlässliche Kennzahl für die Konjunktur. Der PMI für den Dienstleistungssektor legte um 0,9 Punkte auf 50,7 zu, für das Verarbeitende Gewerbe legte er um 1,0 Punkte auf 48,8 zu. Wie kann man das interpretieren?

Wären die PMI-Daten schlechter ausgefallen, wäre die Rezessionswahrscheinlichkeit für das erste Quartal höher gewesen, was auch für einen weiteren Rückgang der Inflation sprechen könnte. Aber die Stärkung der PMI-Daten spricht tendenziell dafür, dass die EZB Rückendeckung bekommt für ihren aktuellen Falken-Kurs der weiterhin kräftigen Zinsanhebungen. Das wäre gut für den Euro und schlecht für den Dax. Und wie reagieren die beiden Märkte seit 9:30 Uhr? EURUSD verliert 17 Pips, keine große Bewegung. Der Dax verliert 32 Punkte – die PMI-Daten nur für Deutschland fielen gemischter aus.

So ganz eindeutig scheint die Reaktion und Interpretation der aktuellen PMI-Daten für Europa nicht zu sein. Denn während man bessere PMI-Daten als Zins-falkenhaft einstufen kann, was wiederum schlecht für Aktien ist, könnte man auch zunehmend weg blicken von der hohen Zinsbelastung, und sich nur auf den direkten Zusammenhang von PMI zu Aktien fokussieren. Nämlich: Bessere PMI = bessere Konjunktur = besser für Unternehmen = steigende Aktien. Heute um 15:45 Uhr werden die PMI-Daten aus den USA vermeldet. Vielleicht geben diese Daten einen eindeutigeren Impuls für Aktien und Devisenmärkte.

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