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Dax, Euro und Gold: Das ist der Stand der Dinge!

Veröffentlicht

am

Von Karsten Kagels

DAX-Future beendet Korrektur mit Outside Reversal

Trend des Wochencharts: Abwärts

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future (logarithmische Skalierung) zeigt die Kursentwicklung seit Ende 2014, bei einem letzten Kurs von 11.047 Punkten.

DAX-Future Chartanalyse
DAX-Future beendet Korrektur mit Outside Reversal

DAX-Future scheitert am  20 Wochen Gleitenden Durchschnitt

Der  DAX-Future hat ausgehend vom Vorjahreshoch bei 13.206 Punkten einen etablierten und mehrfach bestätigten Abwärtstrend entwickelt, wobei in der letzten Woche des Jahres 2018 das Tief dieser Abwärtsbewegung bei 10.268,5 Punkten erreicht wurde.

Von diesem Tiefpunkt ausgehend hat es in den letzten sechs Wochen eine deutliche Kurserholung bzw. Korrektur im Abwärtstrend gegeben. Diese Kurserholung scheint jetzt beendet zu sein, nachdem der DAX-Future in der vergangenen Woche ein Outside Reversal (Aussenkerze) unter hoher Volatilität entwickelt hat und auch den 20 Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue Linie im Chart) nicht überschreiten konnte.

Der Kurs des DAX-Future notiert auch unter dem viel beachteten 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (braue Linie), der abwärts dreht, was negativ zu werten ist.

Fazit unserer Chartanalyse zum DAX-Future

Das längerfristige Chartbild des Dax-Future ist weiterhin grundsätzlich negativ einzuschätzen und von einer Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends kann ausgegangen werden.

Die Korrektur im Abwärtstrend der letzten sechs Wochen ist beendet.

Das nächste größere Kursziel sollte das Vorjahrestief bei 10.268,5 Punkten sein.

Das negative Chartbild würde erst dann auf neutral drehen, wenn der Kursbereich um 11.500 Zählern nach oben verlassen wird.

 

 

Euro/US-Dollar (EUR/USD)

EUR/USD unter Druck und nähert sich dem Jahrestief

Trend des Wochenchart: Seitwärts

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1321.

EUR-USD unter Druck
EUR-USD unter Druck und nähert sich dem Jahrestief

 

EUR/USD konsolidiert weiter

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche die trendlose Seitwärtsbewegung fortgesetzt, die im Chart als grau hinterlegter Kasten gekennzeichnet ist und nun schon 17 Wochen alt ist. EUR-USD befindet sich jetzt nicht mehr weit vom Jahrestief entfernt, welches sich bei 1,1289 befindet.

EUR/USD notiert auf dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitts, der aktuell bei 1,1321 verläuft (braune Linie im Chart).

Dieser vielbeachtete technische Indikator hat sich in den letzten Wochen als relevante Unterstützung bewiesen. Es bleibt abzuwarten, ob sich EUR/USD über dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt halten kann.

Im Wochenverlauf wurde der noch fallende 20 Wochen Gleitende Durchschnitt (blaue Linie) unterschritten, was negativ zu werten ist. Auch entfernt sich EUR-USD von der psychologisch wichtigen 1,1500 Marke, die ein starker Widerstand ist.

Der wichtige langfristige Widerstand für EUR/USD liegt bei 1,1554, der im Chart mit einer roten Linie gekennzeichnet ist.

Fazit unserer Euro/US-Dollar Chartanalyse

Der EUR/USD Wochenchart ist neutral einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung der Trading Range zwischen 1,12 und 1,15.

Das Chartbild würde sich jedoch erst dann deutlich verbessern, wenn das Januarhoch bei 1,1543 und dann die Kursmarke von 1,1615 (Hoch des Jahres 2015) überschritten wird.

Das neutrale Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Januartief bei 1,1289 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 und tiefer entwickeln.

 

 

Goldpreis/Gold-Future Chartanalyse

Aufwärtstrend im Goldpreis weiter intakt

Trend des Wochencharts: Aufwärts


Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2013 bei einem letzten Kurs von $1.318,5.

Wochenkerze ist Innenkerze

Ausgehend von dem im August 2018 erreichten Vorjahrestief bei $1.167,1 liegt im Wochenchart ein etablierter Aufwärtstrend vor, der durch steigende Tiefpunkte und steigende Hochpunkte charakterisiert ist. Grundsätzlich kann somit von weiter steigenden Kursen beim Gold-Future ausgegangen werden.

In der vergangenen Woche entwickelte sich eine Innenkerze, womit der Aufwärtstrend nicht weiter bestätigt und kein neues Jahreshoch wurde.

Der Goldpreis konnte sich somit weiter über der psychologisch wichtigen $1.300 Marke halten, was positiv zu werten ist.

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Aus Sicht des Wochenchart liegt ein etablierter Aufwärtstrend vor, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen steigenden Goldpreis weiterhin bei ca. 60 % liegt.

Möglicherweise besteht weiteres Aufwärtspotential, welches sich bis in den großen Widerstandsbereich bei $1.370 entwickeln kann.

Ein  Kursrückgang unter das aktuelle Jahrestief bei $1.274,4 würde den Aufwärtstrend unterbrechen und das positive Chartbild auf neutral drehen.

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/

 

 

 

 

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Goldzahn24

    13. Februar 2019 01:15 at 01:15

    Gab es nicht vor Kurzem sogar ein „Golden Cross“ beim Goldpreis. Da durchstößt doch die 50 Tage Linie die 200 Tage Linie von unten. Statistisch gesehen gab es danach meist steigende Preise. Das würde doch auch für einen weiter steigenden Goldpreis sprechen! Momentan werden die 1300$ ja tapfer verteidigt. Ich selber achte seit einiger Zeit auf den Goldpreis, da ich ein paar Goldzähne von meinem Opa verkaufen will. Ich warte aber noch mal ab, vielleicht ist da noch ein bisschen mehr raus zu holen. Finde auch da drängt einen ja nichts zu, selbst die paar Goldzähne von meinem Opa sind wertstabiler als der Euro 😉

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