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Dax fällt tiefer – Powell brachte keine Erlösung, sondern mehr Unsicherheit

Der Dax fällt weiter in den Keller. Die gestrige Entscheidung der Fed hat den Markt nicht beruhigt, sondern verstärkt die Rezessionssorgen.

Fallender Pfeil

Der Dax fällt heute weiter in den Keller. Gestern kurz vor der Entscheidung der Federal Reserve noch bei 13.500 Punkten, so sehen wir aktuell 13.091 Punkte. Dax wie auch die Futures der US-Indizes haben damit ihre Meinung zur Fed verkündet. Sie brachte mehr Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA, oder besser gesagt noch mehr Angst.

Gestern erhöhte die Fed den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte. Und für die nächste Zinsentscheidung hielt sich Jerome Powell offen, ob man um 0,50 oder 0,75 Prozentpunkte anheben wird. Der Aktienmarkt ist offenbar der Meinung, dass die starke Zinswende in den USA die Rezessionsgefahr noch weiter vergrößert. Schnell und kräftig steigende Zinsen in den USA verteuern Kredite für Konsumenten, Hauskäufer und Unternehmen. Der Konsum in den USA kann deutlich abgewürgt werden – und damit die US-Konjunktur, die auf dem enormen Konsum der Amerikaner basiert. Und der wird durch Kredite angefacht. Werden sie stark verteuert, dämpft das die Konjunkturaussichten.

Und für den Dax bedeutet das: Die exportorientierten Dax-Konzerne, die auch in großem Umfang vom US-Markt abhängig sind, könnten von einer erlahmenden Konjunktur in den USA negativ beeinflusst werden. Jerome Powell hat es gestern nicht geschafft die Aktienmärkte zu trösten oder zu beruhigen, dass die steigenden Zinsen doch keinen so arg negativen Einfluss auf die Konjunktur haben. Fallende Kurse bei Dax, Dow und Co preisen die negativen Aussichten für die Unternehmen ein. Im Chart sehen wir den Kursverlauf im Dax (auf CFD-Basis) in den letzten 30 Tagen. Schon vorher stark gefallen, wird der Abwärtstrend aktuell weiter beschleunigt.

Chart zeigt Dax auf CFD-Basis im Verlauf der letzten 30 Tage

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