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Indizes

Dax: Fake News und andere Kleinigkeiten

Markus Fugmann

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Das Verhalten des Dax gestern war schon etwas Besonders: der Index stieg auf die Nachricht hin, dass Merkel angeblich den Briten verpsorchen habe, den backstop auf fünf Jahre zu begrenzen. Dann kam das Dementi aus Berlin und Brüssel – aber der Dax blieb trotzdem oben, obwohl klar war, dass das Fake News waren!

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Also Fake News-basierter Brexit-Optimismus und eine erstaunliche Gleichgültigkeit gegenüber den Aussagen des USTR (US-Hansdelsbeauftragter) mit einer detallierten Liste der zu bezollenden Produkte – das schien den Dax alles nichts an zu gehen.

Aber dann der eindeutige Tweet von Donald Trump, kombiniert mit der Prognosesenkung des IWF (die ja eigentlich durchaus zu erwarten war), dazu die Aussagen Italiens (Senkung Wachstumsprognose und Anhebung Defizitprognose – auch das war zu erwarten) – fertig war der unschöne Mix für den Dax, der dann auch Federn lassen mußte.

Im Grunde warten die heimischen Märkte auf die US-Berichtssaison (startet am Freitag mit den US-Banken) und die Zahlen der Dax-Konzerne, daher war wenig los zuletzt. Heute aber dürfte mehr Saft in die Märkte kommen, auch wenn die EZB und Draghi eigentlich nicht viel Überraschendes werden anbieten können.

Fast wichtiger scheint da schon das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung, denn es war vor allem die dovishe Fed, die die Rally maßgeblich getrieben hat. Fast schon eingepreist ist eine Zinssenkung in 2019, aber die letzten Aussagen der Fed-Mitglieder klangen eher nach noch einer weiteren Anhebung in 2019 als einer Senkung. Daher wichtig heute auch die US-Verbraucherpreise (14.30Uhr) – die Fed wird nur in Richtung Zinssenkung gehen können, wenn die Inflation im Zaume bleibt.

Der Dax ist zunächst mal in dieser wichtigen 12.000er-Zone gescheitert – die nächsten Unterstützungen nun im Bereich 11840/35, darunter dann vor allem die obere Kante des Aufwärts-Gaps bei 11585 Punkten:

Von den US-Märkten scheint der Dax derzeit wenig Rückenwind erwarten zu können – die blackout period unterbindet derzeit die ansonsten weitgehend sinnfreien Kursanstiege bei den US-Indizes..

 

Foto: Tilo Mittelstrass; CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=373603

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Finanznews

Aktienmärkte: „Dreifaltigkeit“ Stimulus, Corona, US-Wahlen! Marktgefüster (Video)

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte ist derzeit die „Dreifaltigkeit“ entscheidend: die Frage Stumlus ja oder nein bzw. wann und in welcher Größe, die Lage vor allem in Europa um das Coronavirus – und schließlich die immer näher rückenden US-Wahlen mit der Debatte heute Nacht zwischen Trump und Biden. Immer wieder wiederholt sich in den letzten Tagen ein Muster: die Aktienmärkte der Wall Street starten aufgrund von Stimulus-Hoffnugnen stark, um dann aber deutlich nachzulassen – weil dann doch wieder klar wird, dass die optimistischen Aussagen etwa von Pelosi noch lange nicht bedueten, dass man sich wirklich einigt. Noch jedenfalls handeln die Indizes in einem kurzfristigen Abwärtstrend..

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Rüdiger Born: Aktuelle Lage und Chancen bei Dax und Dow

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