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DAX-Future setzt Abwärtstrend fort und erreicht neues Jahrestief

Mit dem relativ starken Kurseinbruch in der vergangenen Woche hat sich der DAX-Future auch deutlich von dem dem langsam abwärts drehenden 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt entfernt..

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am

Eine Analyse von Karsten Kagels

Trend des Wochencharts: Abwärts

Letzte Aktualisierung: 08.12.2018

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future (logarithmische Skalierung) zeigt die Kursentwicklung seit Ende 2015, bei einem letzten Kurs von 10.711 Punkten.

DAX-Future Chartanalyse
DAX-Future setzt Abwärtstrend fort

DAX-Future durchbricht 11.000 Punkte Marke

Der  DAX-Future hat ausgehend vom Maihoch bei 13.206 Punkten einen etablierten und mehrfach bestätigter Abwärtstrend entwickelt, wobei in der vergangenen Woche ein neues Jahrestief bei 10.676,5 erreicht wurde. Mit dem relativ starken Kurseinbruch in der vergangenen Woche hat sich der DAX-Future auch deutlich von dem dem langsam abwärts drehenden 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (braune Linie) entfernt, was negativ zu werten ist.

Wochenkerze ist negative Trendkerze mit hoher Volatilität

Die Wochenkerze weist eine Kursspanne von gut 800 Punkten auf und zeigt damit hohe Volatilität. Insgesamt blicken wir auf eine negative Trendkerze und Aussenkerze.

Fazit unserer Chartanalyse zum DAX-Future

Das Chartbild des Dax-Future ist weiterhin negativ einzuschätzen. Grundsätzlich ist von einer Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends auszugehen. Das nächste längerfristige Kursziel sollte die 10.000 Punkte Marke sein.

Das negative Chartbild des DAX-Future würde erst dann wieder auf neutral  drehen, wenn die 11.500 Punkte Marke überschritten wird.

Insgesamt gesehen blicken wir auf die Struktur einer sogenannten Diamant Chartformation, die im Chart eingezeichnet ist.  Die Diamant Chartformation stellt in vielen Fällen eine Top-Umkehrformation dar und löst sich am Ende durch fallende Kurse mit einem neuen Abwärtstrend auf.  Das größere Kursziel, projiziert aus der vertikalen Kursspanne der Diamant Chartformation, könnte bei der psychologisch wichtigen 10.000 Punkte Marke liegen.

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de

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DAX Analyse: Im Korrekturmodus

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am

Der Dax hat zu Beginn dieser Woche an seine Verluste aus der Vorwoche angeknüpft, jedoch hat die Abwärtsdynamik für den Augenblick etwas abgenommen. Der Bruch des 50-Tage-Durchschnitts mahnt aber zur erhöhter Vorsicht! Insgesamt wurde nämlich der seit Ende Dezember bestehende Aufwärtstrend vergangene Handelswoche nach einem kurzzeitigen Machtkampf zwischen Bullen und Bären mit einem klaren Kursabschlag gebrochen und führte das deutsche Aktienbarometer in den Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts um 11.358 Punkten abwärts. Diese Ausgangslage ist kurzfristig als bärisch zu interpretieren, auch wurde der 50-Tage-Durchschnitt im gestrigen Handel unterschritten. Diese Umstände könnten Verkäufer in den nächsten Tagen erneut mobilisieren den DAX weiter abzuverkaufen.

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Auch wenn sich Dienstagfrüh eine leichte Aufhellung des Chartbildes andeutet, ist der Trendbruch fakt und sollte für weitere Abgabebereitschaft sorgen. Für diesen Tag könnte das Barometer kurzzeitig zulegen, wie es die vorbörsliche Indikation aufzeigt. Übergeordnet sollte seitens der Marktteilnehmer aber eine zwischengeschaltete Korrektur eingeplant werden, nachdem der Dax-Index seine Zielzone bei 11.820 Punkten sehr präzise abgearbeitet hatte.

Short-Chance beim Dax

Nach einem kurzzeitigen Rebound zurück in den Bereich von 11.467 Punkten könnte sich ab der zweiten Wochenhälfte wieder Abgabebereitschaft einstellen und den Index zurück in den Bereich von zunächst 11.150 Zählern abwärts drücken. Spätestens an der größeren Unterstützung von 11.000 Punkten sollten sich wieder vermehrt Käufer einfinden und für eine Stabilisierung sorgen. Für die nächsten Wochen müssen jedoch weiter rückläufige Notierungen zwingend einkalkuliert werden, bis sich der heimische Index an seinen großen Unterstützungsniveaus wieder eingependelt hat. Unterhalb des EMA 200 auf Tagesbasis bleibt das kurzfristige Chartbild übergeordnet aber bärisch einzustufen.
Widerstände: 11.383 / 11.400 / 11.467 11.500 / 11.578 / 11.623

Unterstützungen: 11.300 / 11.244 / 11.150 / 11.100 / 11.050 / 11.000

Dax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Der Brexit mit neuen Turbulenzen! Videoausblick

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Kaum zu glauben: wenige Tage vor dem (inzwischen verschobenen) Austrittsdatum aus der EU entwickeln die Briten erste Ideen, wie man aus der EU ausscheiden könnte – oder doch nicht. Jedenfalls hat das britische Parlament nun in einer gestrigen Abstimmung beschlossen, selbst Vorschläge für das weitere Vorgehen machen zu können – die Macht von Theresa May bröckelt damit weiter ab, nun sind wieder alle Optionen denkbar. Heute Nacht der Nikkei stark (daher die US-Futures höher) – und das trotz einer saftigen Gewinnwarnung von Samsung. Unterdessen gehen die extremen Entwicklungen an den Anleihemärkten weiter, die eine Rezession auch in den USA wahrscheinlich erscheinen lassen..

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Über Rezessionen! Marktgeflüster (Video)

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession? Was die Geschichte lehrt..

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Die Invertierung zahlreicher Zinskurven am amerikanischen Anleihemarkt (vor allem der 3-monatigen mit der 10-jährigen US-Anleihe) hat am Freitag die Aktienmärkte stark belastet aus Furcht vor einer anstehenden Rezession. Wann aber kommt es zu einer Rezession? Als Faustregel kann gelten: nicht jede Invertierung der relevanten Zinskurven (3Monate-10-Jahre bzw. 2Jahre-10-Jahre) führ zu einer Rezession, aber vor jeder Rezession gab es eine Invertierung der Zinskurve (dazu mehr im Video). Heute sorgte die besser als befürchtete Headline-Zahl des ifo Index zunächst für Erleichterung, aber die deutsche Industrie sackt weiter ab, nur der (als nachrangiger Indikator fungierende) Dienstleistungssektor kaschierte die anhaltende Schwäche der für Deutschland ökonomisch entscheidenden Industrie..

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