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DAX – gefährliche Entwicklung

Von Christoph Lange

Zum Wochenbeginn entwickelte sich der DAX schwächer.
Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft hat seine Wachstumsprognosen für Deutschland für dieses und nächstes Jahr nach unten korrigiert. Für die beiden Jahre wird mit einem Plus von jeweils nur 1,5 % gerechnet.
Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich stärker eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator ist um 0,7 auf 99,9 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Stand seit November 2013.

Ein gleiches Bild bei der Geschäftsklima im Euroraum. Der Business Climate Indicator fiel um 0,09 auf 0,07 Zähler. Der Preisauftrieb in Deutschland verharrt mit 0,8 %auf einem niedrigen Niveau.
In den USA sind die Verbraucherausgaben stärker als erwartet um 0,5 % gestiegen.
Der Index der schwebenden Hausverkäufe fiel dagegen überraschend um 1,0 %.
Heute stehen auf der Agenda: Einzelhandelsumsätze und Arbeitsmarktbericht in Deutschland, Verbraucherpreise in der Eurozone, sowie Einkaufsmanagerindex und Verbrauchervertrauen in den USA.
Der DAX ist nah am Vortageshoch in den Handel gestartet und hat die Marke von 9539 Punkten getestet. Nachdem der Kurs sie nicht überwinden konnte, fiel er und durchbrach 9466. Erst an 9375 kam er zum Stillstand und konnte sich erholen.
Wenn 9375 hält, kann der DAX bis 9466 steigen.
Sollte 9375 nach unten verlassen werden, wird es sehr gefährlich. 9205 wäre das nächste Ziel.

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