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Dax, Gold, Euro: Die Lage und die Perspektiven

Das große Bild bei Dax, Euro und Gold..

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Analysen von Karsten Kagels

DAX-Future setzt Abwärtstrend fort und testet 10.500 Punkte

Trend des Wochencharts: Abwärts

Letzte Aktualisierung: 22.12.2018

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future (logarithmische Skalierung) zeigt die Kursentwicklung seit Ende 2015, bei einem letzten Kurs von 10.519 Punkten.

DAX-Future schließt am Jahrestief

Der  DAX-Future hat ausgehend vom Maihoch bei 13.206 Punkten einen etablierten und mehrfach bestätigten Abwärtstrend entwickelt, wobei in der vergangenen Woche ein neues Jahrestief bei 10.482,5 Punkten erreicht wurde.

Mit dem relativ starken Kurseinbruch in den vergangenen Wochen hat sich der DAX-Future deutlich von dem dem langsam abwärts drehenden 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (braune Linie) entfernt, was negativ zu werten ist.

Wochenkerze ist negative Umkehrkerze

Im Wochenverlauf hat sich eine negative Trendkerze entwickelt und es wurde die 10.500 Punkte Marke mit einem Wochentief bei 10.482,5 Punkten kurz unterschritten.

Das Tief der  Wochenkerze liegt unter dem wichtigen 61,8 % Korrekturniveau, welches sich bei 10.564,5 Punkten befindet und im Chart gezeigt ist. Es wurde die 5.000 Punkte Bewegung vom Tief des Jahres 2016 bei 8.690,5 Zählern bis zum Hoch des Jahres 2018 bei 13.597 Punkten um etwas mehr als 61,8 % korrigiert.

Fazit unserer Chartanalyse zum DAX-Future

Das Chartbild des Dax-Future ist weiterhin negativ einzuschätzen. Grundsätzlich ist von einer Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends auszugehen. Das nächste längerfristige Kursziel sollte die 10.000 Punkte Marke sein.

Das negative Chartbild des DAX-Future würde erst dann wieder auf neutral  drehen, wenn die 11.500 Punkte Marke überschritten wird.

Insgesamt gesehen blicken wir auf die Struktur einer sogenannten Diamant Chartformation, die im Chart eingezeichnet ist.

Die Diamant Chartformation stellt in vielen Fällen eine Top-Umkehrformation dar und löst sich am Ende durch fallende Kurse mit einem neuen Abwärtstrend auf.

Das größere Kursziel, projiziert aus der vertikalen Kursspanne der Diamant Chartformation, könnte bei der psychologisch wichtigen 10.000 Punkte Marke liegen.


 

 

EUR/USD testet 20 Wochen Gleitenden Durchschnitt

Trend des Wochenchart: Seitwärts

Letzte Aktualisierung am 22.12.2018

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1368.

 

EUR/USD kann Kursgewinne nicht halten

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche die trendlose Seitwärtsbewegung fortgesetzt, die im Chart als grau hinterlegter Kasten gekennzeichnet ist und nun schon 9 Wochen alt ist.

EUR/USD notiert weiterhin im Bereich des 200 Wochen Gleitenden Durchschnitts, der aktuell bei 1,1311 verläuft (braune Linie im Chart). Dieser vielbeachtete technische Indikator hat sich in den letzten Wochen als relevante Unterstützung bewiesen. Es bleibt abzuwarten, ob sich EUR/USD über dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt halten kann.

Im Wochenverlauf wurde auch der noch fallende 20 Wochen Gleitende Durchschnitt (blaue Linie) bei 1,1471 getestet, konnte aber nicht überschritten werden.

Fazit unserer EUR/USD Chartanalyse

Der EUR/USD Wochenchart ist neutral einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung der Trading Range zwischen 1,12 und 1,15.

Das Chartbild würde sich jedoch dann deutlich verbessern, wenn das Novemberhoch bei 1,1500 und dann die Kursmarke von 1,1615 (Hoch des Jahres 2015) überschritten wird.

Das neutrale Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Novembertief bei 1,1215 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 und tiefer entwickeln.


 

Goldpreis erreicht Widerstandszone im Bereich der 50 % Korrektur

Trend des Wochencharts: Aufwärts

Letzte Aktualisierung am 22.12.2018

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Mitte 2015 bei einem letzten Kurs von $1.259,1.

Goldpreis Chartanalyse Gold Future
Goldpreis erreicht 50 % Fibonacci Korrektur und 50 Wochen Gleitenden Durchschnitt

Wochenkerze endet als positive Trendkerze

Ausgehend von dem im August erreichten Jahrestief bei $1.167,1 liegt im Wochenchart ein etablierter Aufwärtstrend vor, der durch steigende Tiefpunkte und steigende Hochpunkte charakterisiert ist. Der Goldpreis bewegt sich weiter innerhalb des aufwärts gerichteten Trendkanals (im Chart grün eingezeichnet). Grundsätzlich kann von weiter steigenden Kursen ausgegangen werden.

Wichtige Widerstände werden erreicht.

Im Verlauf der Woche wurde die wichtige 50 % Fibonacci Korrektur  (bezogen auf den Kursrückgang vom Jahreshoch bei 1.369,4 zum Jahrestief bei 1.167,1) bei 1.268,3 kurz überschritten. Auch wurde mit dem Wochenhoch der fallende 50 Wochen Gleitende Durchschnitt (grüne Linie im Chart) bei 1.270 erreicht. Ein weiterer Widerstand ist die im Chart eingezeichnete obere Trendkanallinie des aktuellen Aufwärtstrends, die ebenfalls getestet wurde.

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Aus Sicht des Wochenchart liegt ein etablierter Aufwärtstrend vor, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen steigenden Goldpreis weiterhin ca. 60 % liegt. Allerdings könnte das mächtige Widerstands-Bollwerk im Bereich der 50% Fibonacci Korrektur bei $1.268,3 einen kurzfristigen weiteren Preisanstieg aufhalten.

Erst ein  Kursrückgang unter das Tief der letzten drei Wochen bei 1.226,6 würde das positive Chartbild auf neutral drehen.

 

Foto: Deutsche Börse AG

 

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de

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Gold/Silber

Gold und die Aktienmärkte nach der Fed – Rüdiger Born aus Tokio

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Rüdiger Born auch heute wieder aus dem Fernsehstudio in Tokio – mit charmanter Ansage einer japanischen Moderatorin (auf deutsch!) und der Einschätzung zu den Märkten von Herrn Born:

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Foto: Volfgang (talk) – Photo taken by Volfgang (talk), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4735251

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Gold/Silber

Euro und Gold: So dürfte es weiter gehen!

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Euro/USD

So schnell kann es gehen, so schnell kann sich das Blatt wenden! Die zurückliegende Handelswoche hat dem Euro wieder massive Verluste beschert, wie ich es in meiner letzten Betrachtung bereits als Option dargelegt hatte. Und dennoch konnte Schlimmeres verhindert werden; bleibt meine bisherige Sichtweise auch die aktuelle. Wie der Langzeitchart es aufzeigt, sehe ich die Gemeinschaftswährung in einer Korrektur als Teil eines noch in der Ferne liegenden Aufwärtstrends. Dieser Chart zeigt auch das noch zur Verfügung stehende Potenzial der Korrektur (2) auf.

 

Ausblick:

Aktuell bildet das Währungspaar noch Welle (E) des großen seit über einem Jahr laufenden Triangles (A-B-C-D-E) aus. Die sich abzeichnende Performance läßt auf die Ausbildung eines kleinen Diagonalimpulses (1-2-3-4-5) schließen. Diese Formation würde sich als Welle (c) darstellen und somit eine häufig anzutreffende Konstellation aufweisen. Besondere Unterstützung findet dieses Szenario durch das Aufsetzen auf dem sehr großen 0.50 Retracement (1.1182 $), wobei hier der bislang ausgebliebene Schlußkurs unter dieser Unterstützungslinie das Augenmerk verdient.

 

 

Demzufolge wird sich an den kommenden Tagen eine sehr kleine Aufwärtsbewegung als Welle (4) einstellen. Über nennenswerten Raum verfügt diese sich korrektiv ausformende Welle nicht. Im weiteren Verlauf wird die finale Welle (5) den Euro wieder deutlichem Druck aussetzen. Infolgedessen ist der Bruch des 0.50 Retracements (1.1182 $) nicht vollends auszuschließen. Gesetzt den Fall verläuft die Korrektur bis auf das Niveau der unteren hellroten Trendlinie; maximal bis zur 1.62-Unterstützung bei 1.1067 $. Anzeichen auf eine sich zeitnah verbessernde Konstellation kann ich dem Chart nicht entnehmen.

 

Fazit:

Der Euro befindet sich auch weiterhin sehr tief im Korrekturmodus. Von einer erneuten Positionierung in die Gemeinschaftswährung rate ich daher, geltend für alle Zeitebenen, eindringlich ab. Die Präferenz sollte eindeutig auf die Absicherung der Positionen gelegt werden. Verwenden Sie hierzu das 0.50 Retracement bei 1.1182 $.

 

 

Gold

Die zurückliegende Handelswoche konnte das Edelmetall nicht für sich gewinnen. Dieses Szenario hatte ich bereits vor Wochen hier an dieser Stelle so aufgezeigt und auch das Kursziel der kleinen Korrektur ausreichend genau bestimmt. Meiner Ansicht nach besteht dennoch kein Grund in Panik zu verfallen, wie der Chart es zeigt. Mit dieser Performance unterstreicht Gold auch meine langfristige Lesart. Diese ist im oberen Chart dargestellt und zeigt ein eher verhaltenes Bild auf, wenngleich ich hier auch ein drastisches Bild gezeichnet habe. Ungeachtet dessen wird sich so schnell kein neuer großer Aufwärtstrend einstellen.

 

Ausblick:

Momentan bietet das 0.38 Retracement bei 1.287 $ noch etwas Halt. Durch das Anlaufen dieser äußerst prägnanten Unterstützungslinie konnte die kleine Welle (b) des Triangles (a-b-c-d-e) bestätigt werden. Ausgehend von der Ausbildung von Welle (c) ist für die kommenden 2-3 Wochen eine leichte Erholungsphase einzuplanen. Im Verlauf von Welle (c) kann Gold durchaus wieder auf das Niveau von (a) steigen, ohne dabei regelverletzend in Erscheinung zu treten, oder gar eine Trendwende herbeizuführen.

 

 

Wie der Chart es zeigt, und das nun schon seit Monaten, erwarte ich für die folgenden Monate eine eher seitliche Ausrichtung, eben in Form eines Triangels. Wenngleich diese Konstellation nicht zwingend eintreten muß, räume ich dieser Variante die größten Chancen ein. Erst ein Bruch des 0.38 Retracements (1.287 $) würde eine gewisse Verschärfung der Situation bedeuten. Im Fall des Falles würde sich die Korrektur bis zur unteren hellgrauen Trendkanallinie fortsetzen. Auf diesem Niveau liegt auch das im Chart nicht dargestellte 0.50 Retracement, sodaß ein wesentlich stärkeres Abgleiten nicht realistisch wäre.

 

Fazit:

Gold bildet die seit längerem von mir erwartete Korrektur aus. Demzufolge rate ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt von einer erneuten kurz- bis mittelfristigen Positionierung in das Edelmetall ab. Ein langfristiges Kaufsignal ist ohnehin nicht zu erwarten. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.38, spätestens 0.62 Retracement (1.287/1.251 $) ab.

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Dow rauf, Gold runter

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Die ganz aktuelle Marktentwicklung im Dow möchte ich direkt am Chart besprechen. So wie es im Dow aufwärts geht, möchte ich aktuell die Abwärtsbewegung beim Gold ansprechen. Den aktuellen Trade des Tages Boeing können Sie hier einsehen.

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