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Dax: Greift das Fed-Muster?

Eines ist klar: würde die Fed heute die Zinsnen nicht anheben, würden die Märkte abstürzen – weil sich der Markt die Frage stellen würde, warum die Fed nicht anhebt, ob sie mehr weiß als die Märkte- Also kann die Fed gar nicht anders als wie zuvor indirekt klar kommuniziert, die Zinsen heute auch wirklich anzuheben. Interessant wird vor allem, ob die Notenbank auf die zuletzt schwachen US-Konjunkurdaten eingehen wird, so etwa auf die zuletzt erkennbare Schwäche am US-Arbeitsmarkt sowie die zunehmenden Stressymptome bei der Kreditvergabe sowie die stark gestiegenen Kredit-Ausfallraten..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wie schon im Videoausblick thematisiert, sind Handelstage, an denen Die Fed ihr Sitzungsergebnis bekannt gibt, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit positiv, 80% aller Zugewinne des S&P500 seit dem Jahr 1994 finden an diesen Fed-Tagen statt. Das ist doch eigentlich eine positive Vorgabe, eine statistisch aussergewöhnliche Wahrscheinlichkeit.

Aber wie immer gilt: unverhofft kommt oft. Die asiatischen Märkte sind überwiegend nicht so euphorisch wie die US-Indizes gestern, die allesamt mit Ausnahme des Nasdaq neue Allzeithochs erreichten. Warum auch nicht. Negativ die Entwicklung vor allem an Chinas Aktienmärkten heute nach Konjunkturdaten, die im Rahmen der Erwartungen gelegen hatten:

Shanghai Composite -0,75%
CSI300 -1,34%
ChiNext -0,08%
Nikkei +0,15%

Jetzt ist die Frage: was kommt von der Fed. Eines ist klar: würde die Fed heute die Zinsnen nicht anheben, würden die Märkte abstürzen – weil sich der Markt die Frage stellen würde, warum die Fed nicht anhebt, ob sie mehr weiß als die Märkte (und das, obwohl die Fed noch nie eine Rezession richtig vorhergesagt hat – das hat sich aber irgendwie noch nicht herumgesprochen..).

Also kann die Fed gar nicht anders als wie zuvor indirekt klar kommuniziert, die Zinsen heute auch wirklich anzuheben. Interessant wird vor allem, ob die Notenbank auf die zuletzt schwachen US-Konjunkurdaten eingehen wird, so etwa auf die zuletzt erkennbare Schwäche am US-Arbeitsmarkt sowie die zunehmenden Stressymptome bei der Kreditvergabe sowie die stark gestiegenen Kredit-Ausfallraten.

Oder läuft es wie immer: die Fed sieht den Himmel hellblau, alles schick, die Beste aller Welten? Wahrscheinlich. Nicht umsonst hat Donald Trump zuletzt und im Widerspruch zu seinen Aussagen im Wahlkampf Gefallen an Janet Yellen gefunden, sie sei, wie er auch, ein Freund niedriger Zinsen, soll er zu ihr gesagt haben.

Und weil die Fed den Märkten grundsätzlich nicht weh tun will, freuen sich diese Märkte im Vorfeld immer auf die Fed. Das könnte dem Dax heute Beine machen. Die Eröffnung noch wenig euphorisch auf X-Dax-Basis, sogar mit einem winzigen Abwärts-Gap:

Erste Hürde, und daran hat sich in den letzten Tagen nichts geändert, ist das Doppel-Top bei 12820 Punkten. Gelingt dem Dax der Astieg über diesen Bereich, ist ein Erreichen des Allzeithochs bei 12880 Punkten wohl nur eine Frage der Zeit. Auf der Unterseite bietet vor allem die Zone 12660/70 gute Unterstützung, dann noch einmal der Doppel-Boden bei 12630/35 Punkten.

Also eher freundlicher Handel zu erwarten bis zur Fed, dann werden die Karten neu gemischt im Vorfeld des Hexensabbats am Freitag..

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