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Indizes

Dax: Hätte nicht passieren dürfen! Aber wer „old school“ ist..

Wahrscheinlich hat der Dax gestern eine Chance vertan., die er so schnell nicht wieder bekommt!

Markus Fugmann

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Wenn ein Index häufig an einem Widerstand scheitert, dann aber doch eben diese Widerstand knacken kann, müsste eigentlich alles in Ordnung sein für eben diesen Index. Und tatsächlich geann der Dax mit Überwindung des 12840er-Widerstands sofort Dynamik, Anschlußkäufe trieben dann den Index bis knapp an die 12930er-Marke heran. Aber dann der doch recht ruppige Abverkauf, ohne dass die Leitbörse an der Wall Street eine solche Bewegung irgendwie notwendig gemacht hätte.

Und so hinterläßt der aktuelle Dax-Chart doch manches Fragezeichen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Nach wie vor ist damit die Schulter-Kopf-Schulter-Formation aktiv, der gestrige Anlauf in Richtung der Schultern bei 13035 Punkten ist ziemlich kläglich gescheitert. Negativ ist vor allem, dass der Dax die 12840er-Marke dann widerstandslos wieder aufgab und deutlich unter die 12800er-Marke fiel. Heute dann ein Aufwärtsgap, das aber auch nicht gehalten werden kann – alles schon recht seltsam!

Und das angesichts der Euphorie bei den US-Tech-Werten mit neuem Allzeithoch beim Nasdaq, während der Dow Jones 2000 Punkte unter seinem Allzeithoch handelt. Das zeigt, dass der Dax (wie der Dow Jones) auch ein Stück weit ein Index ist, der mit den Werten aus der guten alten Zeit zusammengesetzt ist, aber wenig Tech und damit eigentlich auch wenig Zukunftspotential aufweist. Nur Infineon und SAP, das reicht nicht – beim S&P 500 dagegen hat der Tech-Sektor mit 25,8% (und dann ab morgen noch Twitter dazu) schon dominanten Charakter. Mit anderen Worten: der Dax leidet derzeit darunter, dass er schlicht ziemlich „old school“ ist!

Das kann sich später auch einmal als gar nicht so schlecht herausstellen – nämlich dann, wenn sich erweisen sollte, dass die derzeitige Tech-Euphorie ein Hype ist, der vergeht – schließlich spricht manches gegen die weitere Dominanz der großen US-Tech-Firmen (Regularien; Konkurrenz durch chinesische Tech-Unternehmen). Noch aber ist die mangelnde Tech-Fixierung eben ein Nachteil für den Dax, zumal in Zeiten des Protektionismus das Exportmodell der deutschen Unternehmen in Gefahr geraten kann.

Charttechnisch wäre es für den Dax wichtig, über den (nun allerdings unwichtiger gewordenen) Widerstand bei 12840 Punkten wieder anzusteigen und dann möglichst auch das gestrige Tageshoch zu überwinden. Das erscheint aber aktuell nicht so furchtbar wahrscheinlich, weil der Dax neben dem Thema Handelskrieg mit möglichen US-Importzöllen für Autos (und damit für seine „heiligen Kühe“ schlechthin!) vor allem auch mit Italien zu kämpfen hat, das dem Index die Laune verdirbt.

Wahrscheinlich hat der Dax gestern eine Chance vertan., die er so schnell nicht wieder bekommt..

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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