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Indizes

Dax: Hat das Leid ein Ende?

Über die Großwetterlage an den Märkten..

Markus Fugmann

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Die Bullen hatten es schwer in den letzte Wochen und Monaten – im Grunde ist seit Juni der „Wurm drin“ beim Dax:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Doch ist der Anstieg vom Freitag mit einem Plus von 3,4% ein Signal, das wohl noch weiter wirksam bleiben dürfte: wir sind nun in einer technischen Erholung, die weiteres Aufwärts-Potential besitzt, ohne dass man den Fehler machen sollte zu glauben, dass damit das alte Muster ewig steigender Aktienmärkte fortgesetzt würde (dafür ist schlicht zu viel Porzellan zerschlagen worden!). Das Leiden ist also erst einmal unterbrochen..

Aber die Märkte haben jetzt eben mental eine Sorge weniger: dass die Fed ihnen systematisch das Wasser abgraben wird durch weiteren Liquiditäts-Entzug, komme was da wolle. Im Grunde war es erst der Abverkauf vor allem der Wall Street, war es also das Quengeln der US-Aktienmärkte, die Fed-Chef Powell nun zu einer flexibleren Haltung zwingt nach dem Beckenbauerschen Motto: „Schau ma mal, dann sehma schon weider“.

Und damit ergibt sich folgende Konstellation und Großwetterlage an den Märkten: es gibt drei Großthemen, die maßgebluch die Märkte steuern!

1. Fed – erst einmal Erleichterung, die Märkte gehen davon aus, dass die Fed wohl im März erst einmal die Füsse still halten wird in Sachen Zinsanhebung – noch aber sieht sie keine Notwendigkeit, die Bilanzreduzierung zu stoppen

2. Handelskrieg USA-China: die Trump-Regierung fürchtet eine Fortsetzung des Abverkaufs und ist daher in der Tonlage gegenüber China deutlich milder geworden. Doch je höher die Märkte wieder steigen, umso sicherer und stärker wähnt sich Trump, was dann wiederum seien Beereitschaft senken dürfte, mit China einen Deal zu machen. Einen wirklichen Deal kann es eigentlich gar nicht geben – zumindest nicht, wenn Trump seine Vorstellungen wirklich umsetzen will

3. Sorge vor globaler Abkühlung: heute wieder schwache Daten zu den deutschen Industrieaufträgen, bislang jedoch scheinen sich die USA mit Ausnahmen des Auto-Sektors und des Immobilienmarkts dem zu entziehen. Sollten die Konjunkturdaten sich weiter verschlechtern, ist das jedoch paradoxerweise eher bullisch für die Märkte, weil man davon ausgeht, dass die Notenbanken dann zu einer Kehrtwende gezwungen wären.

Was kommt jetzt? Zwei Dinge scheinen zentral: die US-Berichtssaison mit wahrscheinlich starken Zahlen aus der Vergangenheit, aber vorsichtigen bis pessimistischen Ausblicken in die Zukunft – das könnte den Märkten dann die Laune vermiesen. Und dann am 15.Januar die Brexit-Abstimmung in UK (das Datum wurde heute morgen bekannt).

Mit anderen Worten: in dieser Woche haben die Märkte noch einmal die Chance, ihre Erholungs-Rally fortzusetzen, aber ab der nächsten Woche droht dann wieder Störfeuer!

Minimal-Ziel der aktuellen Erholung beim Dax dürfte der Bereich um 10980 Punkte sein:

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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