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Indizes

Dax: Heftig, aber nicht dramatisch..

Der ausgebliebene Schlusskurs über dem Widerstand bei 12625 Punkten ist als im besonderen Maße negativ zu werten..

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Im Verlauf der letzten Handelswoche ist der deutsche Leitindex Dax etwas höher als von mir erwartet gestiegen. Daraufhin habe ich mein Szenario etwas umgestellt. An der grundlegenden Aussage, derer zufolge sich der Dax im Rahmen einer größeren Korrektur bewegt, habe ich indes keine Veränderungen vorgenommen. Doch sehe ich nun eine wesentlich komplexere Struktur in dieser Korrektur. Das bedeutet: Der Abschluß dieser Formation wird sich auf der Zeitachse deutlich in Richtung 2019 verschieben.

 

Ausblick:


Seit ca. Mitte Mai bildet der Dax Welle (
b) einer größeren Korrekturwelle aus. Dabei nimmt Welle (b) eine komplexe (abcxabc) innere Struktur an, wie in derartigen Konstellationen nicht üblich. Aktuell steht dabei die Ausbildung von Welle (x) auf dem Tagesplan. Der bereits erfolgte Anschlag am 0.50 Retracement bei 12.625 Punkten stellt dabei ein erstes Achtungszeichen auf die sich abzeichnende Performance dar.

Dabei ist der ausgebliebene Schlusskurs über diesem Widerstand als im besonderen Maße negativ zu werten. Für eine Welle „X“ stellt das 0.50 Retracement eine fast nicht zu überwindende Barriere dar. Somit erwarte ich auch für die folgenden Tage kein nachhaltiges Überschreiten dieser sehr wichtigen Linie. Wie der Chart es zeigt wird sich meiner Lesart folgend die übergeordnete Korrektur weiter fortsetzen.

(Chart durch anklicken vergrößern)

Eine dramatische Performance ich nicht zu erwarten, auch nicht wenn ich als Ziel das 1.00 Retracement bei 11.617 Punkten dargestellt habe. Diese ebenfalls wichtige Unterstützung stellt das maximale Ziel dar und muß nicht zwangsläufig erreicht werden. Deutliche Verbesserung würde sich erst mit Überschreiten des 1.00 Retracements bei 13.197 Punkten manifestieren. Bis dahin bleibt dem Dax der Korrekturmodus erhalten.

Fazit:


Der Dax bildet derzeit noch eine Korrektur innerhalb einer größeren Korrektur aus. Ein längerfristiges Kaufsignal ist aufgrund der komplexen Struktur momentan nicht zu benennen. Ein kleines erneutes würde erst oberhalb von
12.625 Punkte (0.50 Retracement) ausgelöst. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 1.62 Retracement bei 12.126 Punkten ab.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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