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Dax: Heftiger Gegenwind

Die gestrige Gewinnwarnung von Apple ist heute das dominierende Thema den Märkten!

Markus Fugmann

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Die gestrige Gewinnwarnung von Apple ist heute das dominierende Thema den Märkten! Im Gefolge dieser Gewinnwarnung gab es auch schwere Turbulenzen an den Devisenmärkten: der (vermeintlich sichere Hafen) Yen mit einem Aufwärts-Crash, Währungen wie die türkische Lira und der Rubel stark unter Druck. Es geht also ziemlich turbulent los an den Märkten zu Jahresbeginn!

Da trifft es sich gut, dass der Dax nur drei Tech-Konzerne enthält – daher also grundsätzlich weniger belastet sein dürfte als die Tech-lastige Wall Street. Aber dennoch enthält die Apple-Warnung eine sehr negative Botschaft für den Dax: sie bestätigt faktisch, dass China deutlich abkühlt. Die Sorgen um die globale Konjunktur werden dadurch jedenfalls nicht gerade geringer..

Angesichts dieser Hiobsbotschaft – kombiniert mit dem andauernden government shutdown in den USA – hält sich der X-Dax zu Handelsstart noch sehr gut:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Aber kann der Dax dieses Niveau halten? Dafür spricht eigentlich recht wenig – an Apple hängt schließlich ein ganzer Rattenschwanz von Zuliefer-Branchen. Das wird die Stimmung an der Wall Street absehbar verhageln, und ob der Dax sich dem dann wirklich enziehen kann, ist mehr als fraglich. An den Kursssprüngen der US-Futures sieht man, dass die Liquidität noch sehr dünn ist (das sah man auch bei den Flash-Crashes am Devisenmarkt) – daher ist heute jedenfalls mit größeren Kursausschlägen zu rechnen!

Wir gehen davon aus, dass erst mit Eröffnung der Wall Street klar wird, was wirklich Sache ist! Und beim Leitindex S&P 500 fällt die Top-Bildung bei 2520 Punkten auf – solange der Index nicht über diese Marke steigt, ist sogar mit neuen Verlaufstiefs, also Kursständen unter den Dezember-Tiefs zu rechnen!


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Achten Sie heute vor allem auf den Yen als Krisenbarometer -Yen-Stärke ist dabei ein Zeichen von Risikoaversion!

 

Von Magnus Manske – Photo Eigenes Werk, CC BY 1.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=525

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marko

    3. Januar 2019 13:16 at 13:16

    „Aber kann der Dax dieses Niveau halten? Dafür spricht eigentlich recht wenig…“

    Dafür spricht recht viel, warum : EZB. Kurz und knapp…

    Was ich damit sagen will, es muss eine Korrektur geben, aber : was unser EZB-Bundesbankladen veranstaltet, wird mit Sicherheit 2019 ein Ende finden, kommt nur darauf an, wann..

    Gut , da gäbe es noch den Brexit, wenn die Briten GB im März 2019, GB „an die Wand fahren wollen“, bitte schön.

    Das wäre dann schon eine andere „Hausnummer“ als Lehman…. :D

    Diese „Wand“ hätte folgende Konsequenzen :

    1. eine massive Abwertung des Great Britischen Pfundes… ;)

    2. Zölle usw

    3. Schottland dürfte dann mit hoher Wahrscheinlichkeit zum EUR „Ja“ sagen. Die scharren die ganze sowieso mit Hufen… Nach dem Motto : was die Iren können, das können wir auch… :D

    4. Gibraltar, genauso ein Fall : „Rüber zum EUR“, das kann letztendlich nur die einzige Möglichkeit sein.

    5. Der Norirlankonflikt wäre bei einem Brexit ungeklärt

    5. GB an sich, die „Rosinenpicker“ verlassen freiwilligst (!!!) die beste aller Welten, die EU und fahren Ihren GB-Schuppen gleichzeitig an die Wand!

    Unglaublich !

    Das macht keinen Sinn für GB, ein neues Referendum sollte vor dem März 2019 fällig sein. Punkt.

    Ich denke schon, ganz Europa schätzt die Briten sehr, natürlich wäre ein neues Referendum ein „Gesichtsverlust“, na und ?

    Die Schuld auf die Angie schieben, „wir haben das deshalb gemacht, wegen „Refugees welcome“…Irgendwas dürfte denen doch einfallen ?

    GB an sich gehört zu Europa ! Ich hab das damals nachdem Brexit schon gesagt : der Countdown läuft… An Sie, die Wahl.. ;)

  2. Avatar

    Marko

    3. Januar 2019 14:04 at 14:04

    Und was bedeutet ein „harter Brexit“ ?

    GB, an sich, wäre dann „kaputt“.
    Das GBP, wäre danach Geschichte, weil die dann dem EUR beitreten müssen. Früher oder später.
    Gut, den Linksverkehr könnten die dann behalten…, immerhin…

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Rüdiger Born: Keine Bären in Sicht – Blick auf Dax, Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Derzeit kann man beim Blick auf Dax, Dow und Nasdaq keine fallenden Tendenzen ausmachen. Schauen wir im folgenden Video auf das aktuelle Chartbild.

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