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Dax: heiße Kiste!

So oder so: das wird eine heiße Kiste, der Oktober ist zurecht bekannt für wilde Bewegungen!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Das wird eine heiße Kiste beim Dax: setzt sich der Abverkauf, der gestern die US-Märkte erfaßt hatte (den Dax aber bislang nicht so schwer traf) nun fort? Da gibt es einiges Für und Wider. Fangen wir einmal mit dem „Für“ an, und das ist heute vor allem die heute Nacht gemeldete Bereitschaft der britischen Premierministerin Margaret Tha.. pardon Theresa May, eine Debatte im Parlament über die Brexit-Strategie (gibt es eine?) zuzulassen. Das könnte, im optimalen Fall, die Sorgen um einen harten Brexit etwas dämpfen, doch dürfte das nicht nachhaltig sein, denn der harte Brexit kommt so oder so: aus Sicht der Briten gibt es keine zurück hinter den Stop der Freizügigkeit (sprich Immigration), und aus Sicht der EU keine zurück hinter die Freizügigkeit, weil sonst der Brexit als Vorbild für andere dienen würde mit der Folge, dass die EU auseinanderfliegt. Merkel hat das, zuletzt gestern noch einmal, unmißverständlich klar gemacht, die anderen EU-Verantwortlichen sehen das genauso. Das ist eine Kollision in Zeitlupe, die wir da erleben.

Und jetzt zum „Wider“: derzeit haben vor allem institutionelle Player Probleme, sie waren der Auslöser des gestrigen Abverkaufs. Warum? Weil sie aufgrund der Notenbankenpolitik darauf kontitioniert sind, sowohl Aktien als auch Anleihen zu kaufen. Nun aber dreht sich der Wind (Fed-Zinsanhebung und Tapering der EZB), was sowohl Aktien als auch Anleihen gefährdet. Fallen dann beide, rumpelt es in den Depot vieler Fonds gewaltig – ein Dominoeffekt. Von daher ist ein herber Abverkauf schon aufgrund der Ähnlichkeit der Charts mit dem Oktober-Crash 1987 nicht wirklich völlig ausgeschlossen.

Kann – muß aber nicht. Gestern passierte aber Erstaunliches: nachdem am Montag der Ausbruch nach gelungen schien, brachen die US-Indizes gestern nach unten weg. Der Dow Jones stoppte dann bei der Unterstüzung bei 18050 – das ist nun die Marke, auf die zu achten sein wird!

In Asien der Handel etwa den Vorgaben der Wall Street entsprechend:

Shanghai Composite -0,42%
CSI300 -0,41%
ChiNext -0,38%
Nikkei -1,05%

Der X-Dax wenig verändert zum Schlußkurs des Vortages:

dax12-1016

Interessanter da schon der Blick auf die größere Zeitebene: der Index überwand den Abwärtstrend gestern, packte den 10650er-Widerstand, alles schien schick für die Bullen. War es aber nicht, dann funkten die Amis dazwischen:

dax12-10-162

Jetzt ergibt sich folgende Logik: der Dax hat den Widerstand bei 10650 Punkten, und wir gehen davon aus, dass wenn der Index diesen Bereich noch einmal anläuft, er dort abprallen wird wieder in Richtung 10500. Um wirklich ein Kaufsignal zu generieren, muß der Index die 10700er-Marke überbieten – dann wäre ein neues Jahreshoch sehr wahrscheinlich!

Allles unter 10545, dem gestrigen Tagestief, wäre jedoch negativ – vor allem, wenn dann auch noch die Unterstützungen bei 10480 und 10450 brechen sollten. So oder so: das wird eine heiße Kiste, der Oktober ist zurecht bekannt für wilde Bewegungen!

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    bauer

    12. Oktober 2016 09:35 at 09:35

    Auch die 18000 beim Dow sind fällig!Bis ca.16000 Absturz!
    Ich kann mich nur wiederholen…Dax u.Dow verk.noch diese Woche!
    Guter Beitrag..bin ganz ihrer Meinung

    MfG

  2. Avatar

    bauer

    12. Oktober 2016 14:32 at 14:32

    Spricht da heute wieder jemand,um den Dax in den Keller zu befördern?
    Da war doch was….

  3. Avatar

    bauer

    12. Oktober 2016 17:36 at 17:36

    Mit dem EURO werden wir noch viel freude haben,wenn er bei ca.1,09 nach Norden dreht und den DAX DOW in den Keller schickt.
    Wartet mal ab,wenns Öl auch noch up geht ….ja und dann die inflation erst…..
    Der ganz normale Vorgang, um den DAX den Rücken zu kehren!

  4. Avatar

    bauer

    12. Oktober 2016 17:40 at 17:40

    Die Realität ist:
    DAX
    Xetra 10523,07
    minus 0,51%

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Aktien

Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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am

Von

Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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