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Dax: Herden-Verhalten und Herden-Denken

Warum es Zeit sein könnte, aus der Herde auszuscheren..

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Seit Tagen kommt der Dax nicht mehr vom Fleck und handelt in einer engen Handelsrange zwischen 11235/50 und 11375 Punkten. Seitdem die EZB angedeutet hatte (Ende letzter Woche), den Banken neue Liquiditätsspender (LTROs) zur Verfügung zu stellen und damit gleichzeitig eine klare Abkehr jeglicher Straffung der Geldpolitik signalisierte, konnte der Dax den Abstand zur Performance der Wall Street deutlich verringern.

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Die dovishe Wende der Notenbanken insgesamt ist der Haupt-Treiber der Rally seit Ende Dezember., und das logische Problem dabei ist: die Notenbanken sind dovish, weil die globale Konjunktur absackt. Das wiederum strahlt negativ auf die Gewinn der Unternehmen ab, sodass die Märkte durch die euphorischen Kurssteigerungen bei gleichzeitig immer stärker schwindender Gewinn-Perspektive immer teurer werden (das gilt für die Wall Street).

Wenn nun aber die Konjunktur sich wieder erholen sollte, dann würden die Notenbanken (bzw. die Fed) wieder hawkisher werden – womit dann die Erwartung der Märkte, dass die Fed „fertig hat“ mit ihrer Straffung der Geldpolitik, ein Irrtum wäre. So oder so: die Kursgewinne aufgrund dovisher Notenbanken sind also wohl nicht nachhaltig..

Der zweite große Treiber der Rally ist die Hoffnung auf eine Lösung im Handelskrieg. Sollt es zu einem irgendwie gearteten Deal kommen, wird sich realwirtschaftlich wenig ändern: die Chinesen kaufen mehr Landwirtschaftsprodukte in den USA statt wie zuvor in Argentinien oder Australien, ein Nullsummenspiel. Mithin wäre ein Deal also nur das Nicht-Eintreten eines worst case-Szenario – und ob das reicht, um dann Gewinntmitnahmen zu verhindern von denjenigen, die eben auf diesen Deal spekuliert hatten, erscheint mehr als fraglich!

Blickt man dazu auf die immense Überkauftheit der Wall Street (Advance-Decline-Linie auf Allzeithoch, mithin ist also das Verhältnis steigender zu fallenden Aktien noch etwas höher als beim Allzeithoch im September 2018), dann wird eines doch immer wahrscheinlicher: das derart angespannte Gummiband wird irgendwann dem Druck nachgeben und zurück schnappen. Und das Zurückschnappen wird schnell und heftig, was auch immer dann der Auslöser sein wird.

Angesichts dieses Potentials erscheinen uns Long-Positionen auf gegenwärtigem Nievau schlicht zu riskant, vor allem wenn man mehr als nur einen sehr kurzfristigen Zeithorizont bei seiner Spekulation oder Investition hat. Sicher: es kann noch etwas weiter nach oben gehen, aber die Fallhöhe ist angesichts der Markt-Technik auf aktuellem Niveau als deutlich höher einzustufen als das Anstiegs-Potential – kein Wunder nach einem Anstieg von gut +18% beim S&P 500, und das ohne nennenswerten Rücksetzer!

Selbst wenn der Dax über das Jahreshoch bei 11390 Punkten ansteigen sollte, bleiben wir dennoch weiter vorsichtig. Das derzeitige Herdenverhalten und Herdendenken macht uns besonders skeptisch..


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Von Feel free to use my photos, but please mention me as the author and if you want send me a message. or (rufre@lenz-nenning.at) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35661502

36 Kommentare

36 Comments

  1. Hesterberg

    20. Februar 2019 09:58 at 09:58

    So sehe ich das auch und denke, die Bullen sitzen gerade auf einem der größten Pulverfässer aller Zeiten.

  2. Beobachter

    20. Februar 2019 10:27 at 10:27

    Wieder treffend eine Situation mit wenigen Worten analysiert. Ich frage mich nur, warum schätzen anscheinend viele Anleger die Situation anders ein u.kaufen auf diesem Niveau munter weiter.
    Haben sie denn nicht schon innerhalb eines Jahres etwa 3 Mal auf die Mütze gekriegt ?
    Sind denn nicht ca.90 % aller Anleger mit dem nicht eigetroffenenen Endjahresrally auf dem falschen Fuss erwischt worden? Wie lange können die Notenbanken als „ SCHUTZPATRON“ DER FINANZMÄRKTE“
    die illusorischen Buchwerte noch hochhalten?

  3. Bernd Schneider

    20. Februar 2019 10:48 at 10:48

    Lassen Sie es gut sein. Herr Markus Fugmann. Auch der Dax wird in den nächsten Monaten auf 13000 hochlaufen, Habe ja schon mit einer extremen Weihnachtsrally gerechnet, aber überraschenderweise kam ein Pseudo-Crash . Ein Bärenmarkt konnte es nicht sein, weil meine Basiswerte ihre Ziele noch nicht erreicht hatten . Hier wird es noch viel weiter nach oben gehen, als Sie sich vorstellen können . ( Kleiner Tipp. An der 200er Linie gibt es Rücksetzer, dann können Sie endlich einsteigen .LOL )

  4. Roberto

    21. Februar 2019 18:12 at 18:12

    …oooh ja, es ist einfach unfassbar wie resistent man gegen steigende Kurse sein kann. Ich habe mich jetzt ca 3-4 Wochen hier ausgeklingt um nicht diese ewigen Bärenwünsche und Hoffnungen mehr lesen zu müssen.
    Jetzt gucke ich wieder mal rein und es sind exakt immer noch die gleichen Leute die vom Untergang der Kurse predigen.
    Wenn ich nach diesen ganzen Kommentaren hier auf dieser Web Site seit Januar gehört hätte wären mir im Dow nicht nur 3000 long Punkte entgangen, sondern wären auch gegen mich gelaufen.
    Ich frage mich nur ob die ganzen Leser (überwiegend zu 90% ) Bärenlager wirklich nach diesen ganzen Kommentaren hier auf dieser Seite gehandelt haben. Wenn ja, müssten die entweder ohne Geld hier weiterlesen oder die tun nur so als würden sie traden.
    Sowohl die US Indizes aber auch der Dax überwinden ein Widerstand nach dem anderen. Aber anstatt mal in den Kommentaren klar zu sagen das nun der Widerstand aufgelöst ist und nun mehr Luft nach oben ist, wird wie auf eine Schallplatte die einen Riss hat immer wieder die gleiche Bärenmusik gespielt….frei nach dem Motto: “ jetzt haben die Bullen den Widerstand zwar geknackt, aber dafür werden sie dann auch viiiieeeel tiefer fallen „.
    Wenn ich so ein Blödsinn lese, dann weiß ich das es sehr gut ist das 90 % pleite gehen. Sie gehen nämlich pleite weil sie recht haben wollen und die Fundamentaldaten es ihnen auch noch vorgaukeln.
    Wozu bringt Herr Fugmann eigentlichj jeden Morgen in seinem Video die charts ????????
    Wenn diese charts immer nur dafür verwendet werden shorts zu predigen, dann braucht ihr doch alle keine charts !!!!!
    Seit Wochen sagt Herr Fugmann sinngemäß folgendes : “ der Dax/Dow/S&P steht vor einem prägnantem Widerstand den er erst mal überwinden muss….“
    OH JA das haben alle 3 Indizes schon x mal gemacht…aber die Meinung von Herrn Fugmann bleibt trotzdem immer gleich: SHORT…es muss ja fallen.
    Nunmehr hat der S&P 18 % plus gemacht….ist doch logisch das Herr Fugmann IRGENDWANN auch mal recht haben wird. ABER bis dahin haben soviele Leute hier GELD mit SHORTS VERBRANNT…..
    Warum will das eigentlich keiner verstehen. Wahrscheinlich weil es zu einfach wäre, einfach stur nach dem chart zu gehen…..

    So what …ich bin wieder eine Weile weg hier. Und wenn ich in einpaar Wochen wieder komme, wird der Ton exakt der gleiche sein….

    Tschöööö mit „ö“

    • Markus Fugmann

      21. Februar 2019 18:22 at 18:22

      @Roberto, und tschüss! Ich glaube, Sie haben die Seite finanzmarktwelt.de nicht verstanden! Wir zeigen die andere Seite der Medaille, nämlich die immer krassere Differenz zwischen Schulden/Realwirtschaft und dem Geschehen an den Märkten, das durch die Notenbanken manipuliert wird – verbunden mit der Frage, wie lange sich diese Manipulation durchhalten läßt. Es handelt sich also bei FMW nicht eigentlich um eine Trader-Seite, sondern um eine Finanz-News-Seite.
      Sie können ja gerne zurück kommen, wenn Sie den Unterschied kapiert haben..

      • Hesterberg

        22. Februar 2019 15:01 at 15:01

        @Markus Fugmann
        Mit Ihren Kommentaren und Einschätzungen liege ich fast immer ganz auf Ihrer Linie und finde Ihre Seite sehr informativ. Ihre Antwort an Roberto zeigt aber auch, dass Sie mit seiner durchaus nachvollziehbaren Kritik nicht so recht umgehen konnten und Ihren letzten ziemlich herablassenden Satz hätten Sie sich doch eigentlich verkneifen können.

    • Michael

      22. Februar 2019 12:20 at 12:20

      @Roberto, ich folge stur dem Chart seit 01.03.2015. Aufgrund der extremen Nickbewegung hat sich nun mein Atlas vom Dreher ausgeklinkt und ich kann nur noch stur geradeaus schauen. Was aber zum Glück nicht so schlimm ist, denn der DAX befindet sich auf derselben Isohypse wie damals vor 4 Jahren 🙂

    • Hesterberg

      22. Februar 2019 14:50 at 14:50

      @Roberto
      Sie haben völlig Recht! In der Tat zeigen die Bären Ihnen gegenüber hier auf dieser Seite nicht die Größe, das zuzugeben. Zu schmerzlich sind ihre Verluste und sie sind noch dabei, ihre Wunden zu lecken. Ich bin selbst Bär und hatte bis Weihnachten mit meinen Shortpositionen prächtige Gewinne gemacht und sie inzwischen fast alle wieder verloren. Meine bärische Betrachtung hat sich deshalb natürlich trotzdem nicht geändert.
      Auch in Bezug auf die Chartbewertungen von Herrn Fugmann kann ich Ihnen nur zustimmen. Diese empfinde ich ebenfalls nicht als hilfreich und schalte dann die Videos ab.

      • Michael

        22. Februar 2019 15:45 at 15:45

        @Hesterberg, da ich bekanntermaßen keine Aktien und Indizes handle, kann ich diese Diskussion entspannt, fasziniert, amüsiert und neutral verfolgen. Haben jetzt eigentlich die Bären oder die Bullen im DAX seit 01.03.2015 gewonnen?

  5. Roberto

    21. Februar 2019 18:28 at 18:28

    …Herr Fugmann, ich lese sehr viel was geschrieben wird und ich verstehe sehr wohl auch die Intentionen der Verfasser.
    Wenn das aber so ist wie Sie es gerade geschildert haben, dann dürften Sie doch gänzlich auf Charts in Ihren Videos ( die ich im übrigen unabhängig von Charts gerne gesehen habe )verzichten können.
    Herr Fugmann Sie verwenden charts um zu zeigen wie hoch die Indizes stehen und sie eigentlich fallen müssten. Müssten Sie nicht dann aber als Autor auch die andere Seite der Technik zeigen wenn die Widerstände aufgelöst sind ?
    Sie hatten mal vor ein paar Wochen den HEISSEN Widerstand im Value Line Geometrioc gezeigt der sämtliche gehandelte Aktien in den USA aufzeigt. Dieser chart stand, als sie ihn zeigten exakt am Widerstand. Sie nutzten diese Situation um zu zeigen wie heiß doch alles gestrickt ist. Dieser Widerstand ist aber seit einiger Zeit Gecshichte. Warum zeigen sie dann fairer weise nicht, dass dieser Widerstand nunmehr als Unterstützung dienen könnte und die Luft nach oben nun frei ist ???
    Ich kann mir das nicht beantworten….vielleicht Sie ?

    • Markus Fugmann

      21. Februar 2019 18:46 at 18:46

      @Roberto, weil die Unterstützungen demnächst so schnell zerschossen werden!
      Kuckst du einmal hier – es steht ein großes Vola-Ereignis an:

      https://northmantrader.com/2019/02/21/warning-complacency/

      • Roberto

        21. Februar 2019 18:55 at 18:55

        Lieber Herr Fugmann, das sagen und schreiben Sie doch schon seit Wochen hier.
        Schade. Ich hatte mir eine etwas aufgeklärtere Antwort gewünscht und erhofft.
        …Aber eines ist sicher: Sie werden irgendwann mal recht haben. Auch eine kaputte Uhr zeigt 2 x am Tag die richtige Uhrzeit an.

        Sorry, wenn ich das so sagen muss. Ich versuchte nur zu erfragen warum hier immer nur eine Seite der Medaille besprochen und befürwortet wird. Ihre Seite heisst doch Finanzmarktwelt.de , und am Finanzmarkt gibt es immer beide Seiten LONG und SHORT.

        Vielleicht heisst ja IHre Seite bald : BÄRENMARKTWELT.de , dass würde 100% passen.

        Ich halte Sie Herr Fugmann für einen sehr intelligenten Menschen und ich habe großen respekt vor Ihrer immensen Arbeit die Sie hier tag täglich verrichten. Ich habe gestern auch Ihr Webinar zu den FOMC Minutes gesehen und fand es sehr schön wie Sie dort moderiert haben.

        Umso mehr bin ich jetzt über die Antwort die Sie mir geschickt haben enttäuscht 🙁

        Ich denke Sie werden einen klugen Grund dafür haben, anders kann ich mir das nicht erklären. Und wenn es dieser Grund ist den ich mir denken kann….dann Glückwunsch das Sie es erkannt haben. und weiterhin viel Erfolg. 🙂 Dann versteh ich auch die Seite und deren Aufbau zu 100 % 🙂

        Alles Gute.

        • Markus Fugmann

          21. Februar 2019 19:33 at 19:33

          @Roberto, und ich fand Ihren (ersten) Kommentar extrem enttäuschend..gleichermaßen anmaßend und überheblich, und meist kommt dann im Trading schnell die Quittung..

  6. Altbär

    21. Februar 2019 18:46 at 18:46

    @ Roberto, der so gescheite Roberto hat immer noch nicht verstanden, dass Traden u.Anlegen 2 verschiedene Sachen sind.So sind letztes Jahr doch die meisten Märkte stark gefallen u.wären mit der Einschätzung von FMW sehr gut gefahren. Sehr renommierte DICKFISCHE haben letztes Jahr Ihre Vermögen nicht vermehren können oder haben Verluste gemacht. Wenn du so ein Tausendsassa bist hättest du in der 10jährigen Hausse ein grosses Vermögen gemacht u.letztes Jahr vollinvestiert in Aktien Nichts gewonnen. Auch als Trader würde ich jetzt eher die Shorts präferieren.
    Übrigens du u.Bernd Schneider sind gute Kontra- Indikatoren., jedesmal nach euren euphorischen Belehrungen fallen die Märkte. Schon vergessen? Als Immobilien-Kaufmann solltest du wissen, dass der letzte grosse Bums durch Leute provoziert wurden, die immersteigende Immobilienpreise voraussagten.

    • Roberto

      21. Februar 2019 19:08 at 19:08

      herr Altär,
      Ihr nickname steht nicht gerade für langfristiges Anlegen. Jemand der sich so nennt ist ein notorischer Pessimist der nur an fallende Kurse denkt und jedes Niveau zu teuer erscheint. Dann schaut so ein ALTBÄR den steigenden Kurse ständig hinterher und beisst sich in den…weil er wieder nicht dabei ist.
      der Dax hat im Jahr 2018 knapp 3000 Punkte verloren…ich denke das ist für einen Anleger der sich Bär nennt natürlich viel zu teuer um einzusteigen….oder sind Sie eingestiegen Herr Altbär ?
      ich denke nicht, sonst würden Sie sich ja nicht so vehement für sinkende Kurse einsetzen, nicht wahr ?
      In Sachen Immobilien können Sie mir nur das Wasser reichen, wenn Sie mehr als 30 Jahre selbständig im Geschäft waren und neben 30 Jahre Vertrieb auch weitere 15 Jahre auf eigene Rechnung im Wohnungsbau tätig waren und das alles in der Berliner City, so wie ich es bis heute tue.
      Also fangen Sie bitte nicht damit an….hier ziehen Sie den kürzeren, zumal mich Banken mehrmals wöchentlcih anrufen um mich nach meiner Einschätzung zu bestimmten Immobilienfinanzierungen fragen. Vielleicht haben Sie mich auch mal hier und da ( Presse )in Sachen Immobilien schon gelesen und mir sogar zu meinen Kommentaren innerlich zugestimmt. Und ja, natürlich heisse ich nicht Roberto.:-)
      Also bleiben Sie beim Thema Börse, ist besser für Sie Herr Altbär.

    • Columbo

      21. Februar 2019 19:31 at 19:31

      Wenn jemand wie @Roberto derart außer sich gerät, wegen eines Börsenblogs, der nicht seine Erwartung widerspiegelt, dann ist er arg verunsichert. Vermutlich hat er Angst.

  7. RoSi

    21. Februar 2019 19:38 at 19:38

    Fugmann’s FMW ist so ziemlich das beste – wenn nicht das einzige – Angebot, das man im deutschsprachigen internet (v)ertragen kann. Ich möchte hier keine Namen nennen, aber die meisten anderen online-Angebote haben einen kommerziellen Hintergrund, die einem das Trader-Hirn nur versau’n und schwachsinnige Ideen und Ansätze verbreiten. Herr Fugmann bezieht seine Ansätze vorwiegend von US-Quellen und die kapieren und analysieren diese Märkte sicher besser als jeder hier in Deutschland.
    Jeder Mensch mit Verstand erkennt die extreme Schieflage der Finanzmärkte und dass nur durch neue Kreditgaben und Liquiditätsspritzen der Notenbanken die Märkte am Tropf gehalten werden.
    Warum verbringen Sie @Roberto so viel Zeit auf FMW wenn Ihnen doch eh alles zuwider ist was hier gezeigt und gesagt wird? Irgendwas frustriert Sie doch. Ist es der mediale Erfolg von Herrn Fugmann oder seine humorige Art mit der er diese – im Grunde trockene – Materie dem geneigten Zuseher unermüdlich tagaus tagein darbietet? Und das ganze noch kostenfrei! Wenn Sie, lieber @Roberto wieder eine Weile weg sind, wird Sie vermutlich niemand vermissen.
    Ich bin jedenfalls sehr froh, dass es Markus Fugmann und die FMW gibt und verneige mich vor ihm in Dankbarkeit!

  8. Roberto

    21. Februar 2019 19:40 at 19:40

    …ja….ich bibbere vor Angst…das können sie doch bestimmt spüren Herr columbo…

    …bitte helfen Sie mir…ich weiß nicht weiter…

    🙂 🙂 🙂

    • Columbo

      21. Februar 2019 19:59 at 19:59

      @Roberto, ich helfe Ihnen gern. Bitte machen Sie einen Termin bei meiner Sprechstundenhilfe😷.

      • leftutti

        22. Februar 2019 11:52 at 11:52

        @Columbo, könnten wir den Termin nicht gleich mit meiner Paartherapie zusammenlegen? Falls mein Freund vom Planeten Stochastia keine Lust hat, mache ich die Therapie eben mit Roberto 😉

        • Columbo

          22. Februar 2019 12:32 at 12:32

          @leftutti
          Ok, also Gruppentherapie. Aber ich warne Sie, es kommen auch komplizierte Fälle, wie Marko beispielsweise.

          • leftutti

            22. Februar 2019 12:40 at 12:40

            Auch die ganzen AfD-Trolle?? Und Sabine??? 😱 😱 😱

          • leftutti

            22. Februar 2019 12:46 at 12:46

            Dann laden wir den Thai-Bauern auch gleich ein! Bitte den goldenen Weißbierkrug nicht vergessen 🙂

          • Andreas

            22. Februar 2019 12:59 at 12:59

            So langsam geht mir eure „witzige“ Unterhaltung auf den Sack mit eurer Therapie. Besorgt euch die Email-Adressen und schreibt euch privat weiter.

          • leftutti

            22. Februar 2019 13:12 at 13:12

            Andreas benötigt eine Aggressionstherapie, den nehmen wir auch noch mit!
            @Andreas, Mitlesen ist überigens kein Muss, mann kann und darf auch selektiv aus der Kommentarspalte auswählen 😉

  9. Altbär

    21. Februar 2019 20:04 at 20:04

    @ Columbo, nein der ist nicht verunsichert, der spielt sich gross auf ohne zu wissen mit wem er es zu tun hat.
    1. Ich bin über 35 Jahre im Immo-Markt tätig u.habe für eine Weltfirma Projekte betreut. Zudem bin ich privat im Immogeschäft u.habe bei Immobilien Problemen Anfang 90er Jahre in der Schweiz und 2008 in den USA gelernt ( u.nicht vergessen) dass Anlagen gleich welcher Art auch fallen können.
    Wenn man in den letzten zwei Jahren bärisch ist, muss man nicht unbedingt ein Anfänger sein .Sie haben mich unterschätzt, was für einen gewieften Geschäftsmann ein Fehler ist.Wenn sie gerne Wasser trinken, könnte ich Ihnen also genug davon geben.
    Unter uns, wenn sie annehmbar ein grosses Aktiendepot haben, wie hoch war die Performace 2018 ?
    Noch ein guter Rat: Bitte andere Leute nicht unterschätzen u. Börsenbewegungen nicht überschätzen.

  10. Ranzentier

    21. Februar 2019 20:51 at 20:51

    Ich finde es wäre gut wenn alle etwas runterkommen. Fmw hat eine Meinung und die vertritt es. Man kann sich auch andere Meinungen anhören. Am Ende trifft man die Anlage und/oder Tradingentscheidung immer alleine. Man kann niemals sagen nur weil Herr Fugmann den Bären prognostiziert kann es nur so werden. Es sind viele interessante facts dabei und man kann sich das nehmen was man braucht. Die Glaskugel hat keiner. Und wenn es morgen heißt es gibt einen Deal dann ist die Richtung trotz bärenphantasie eine andere. Aber auch darauf wird hingwiesen. Man kann ja auch immer Bulle und Bär zur gleichen Zeit sein. 😉

  11. Murat

    22. Februar 2019 00:56 at 00:56

    also leute, ich lese mir alles gerne durch, es ist interessant und abwechslungsreich. aber in der letzten zeit werden die kommentare aggressiver diskutiert. keiner gibt nach und will recht haben. ich nehme mal an das ist auch „börse“. hierfür gibts bestimmt auch einen spruch von nem börsenguru ob kostolany oder jemand anderen. aber mal ehrlich wir sitzen alle im gleichen boot von daher bitte um etwas freundlichere verbalen auseinandersetzungen.
    ich habe heute unseren „bundessuppperminister“ vermisst. wo steckt der herum. soll mal was zur lage der nation sagen. rutschen wir in eine rezession oder nicht. vg md

  12. Columbo

    22. Februar 2019 12:59 at 12:59

    @leftutti,
    keine Sorge, die Gruppentherapie findet in den Dolomiten, zwischen steilen Felswänden und tiefen Abgründen statt. Da kann schon mal einer verlorengehen😌.

  13. Columbo

    22. Februar 2019 13:34 at 13:34

    @Andreas,
    übrigens, am 1/2/19 hatten Sie vorausgesagt: Demnächst explosive Welle nach oben bei Kryptos. Demnächst mit hoher Wahrscheinlichkeit Gold 1120 bis 800. Ich warte geduldig…

    • Andreas

      22. Februar 2019 13:44 at 13:44

      Geduld, mein Guter.
      Meine Ether sind schon 40 Prozent im Plus.

      • Michael

        22. Februar 2019 14:26 at 14:26

        Mein Gold-Long ist zwar nur 7,3% im Plus, was aber egal ist, immerhin sind das 900 Pips.
        Das kann zwar bei weitem nicht mit den 40% im Ether mithalten. Wie viele Pips waren das nochmal? 470?

        Das ist eben die Krux an relativen Zahlen, auch wenn bekanntermaßen die absoluten nichts aussagen 🙂

        • Andreas

          22. Februar 2019 14:36 at 14:36

          Michi,
          und wie gehen wir jetzt weiter vor?

          • Michael

            22. Februar 2019 14:57 at 14:57

            Andi,
            wir warten weiter und üben uns in Geduld…

  14. Altbär

    22. Februar 2019 19:44 at 19:44

    @ Hesterberg, ich erkläre zum gefühlten hundertsten Mal, BITTE TRADEN VON LANGFRISTANLAGEN UNTERSCHEIDEN. Als Langfristanleger sollte man idealerweise seit Ende Januar 2018 draussen sein.
    Nur der US Markt hat seither nochmals Hochs gemacht.FMW mit Kapitän Fugmann hat die Lage somit richtig eingeschätzt.Fast alle Grossanleger haben auf ihrem Depot 2018 Verluste gemacht. Gruss von Buffett ,Ehradt u.s.w. Sie können ja auch die Performace der verschiedenen Renteninstitute ansehen.
    Was das Notstand-Rally seit Januar betrifft ist künstlich u.wird den Bären eine zweite Chance für Short-POS.
    geben.Zudem glaube ich Herr Fugmann analysiert nur die Lage, u.das phänomenal gut, ICH HABE NOCH NIE GEHÖRT, DASS ER IRGENDEINEN ANLAGETIPP GEGEBEN HAT.

    • Michael

      22. Februar 2019 22:33 at 22:33

      @Altbär, das Thema mit dem Traden und Anlegen scheint beim Thema Aktienindizes noch etwas diffus und nebulös eingeschätzt zu werden. Zumindest empfinde ich als Forex-Trader das so.

      Als Beispiel: Ein bekennender Kurzfrist-Trader wie @Roberto sollte doch eigentlich auch dem Chart von 13.200 bis 12.300 während des kompletten zweiten Halbjahres 2018 gefolgt sein, und dadurch gute Gewinne in der anhaltenden Short-Phase realisiert haben, wenn ihm die Richtung grundsätzlich und frei von Emotionen egal ist, weil er nur wertfrei und rational-vernünftig dem Chart folgt. Dennoch beglückt er uns nur durch hektisch-nervös vibrierende Kommentare in bullishen Zwischenphasen.

      @Hesterberg ist leider nicht einmal in der Lage, eine ganz einfache Frage zu Langfristanlagen zu beantworten, die ich ihm oben gestellt habe:
      Haben jetzt eigentlich die Bären oder die Bullen im DAX seit 01.03.2015 gewonnen?

      Nehmen Sie sich also die Meinungen und Ansichten anderer Kommentatoren und die Kursentwicklungen bei börsennotierten Aktiengesellschaften nicht allzu sehr zu Herzen und bedenken Sie, dass es auch noch andere, interessante Märkte und Themen gibt.

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Das lange ignorierte Dreifach-B-Risiko in den USA

Worüber ich schon seit letztem Sommer berichte, auch mit Unterstützung des Kommentators „Beobachter“ in diesem Forum, der schon früh auf diese Zeitbombe aufmerksam gemacht hat, ist das rasante Ansteigen der Anleihen im niedrigen Investmentgrade-Bereich.

Der US-Vermögensverwalter Nicolas Ware von Janus Henderson brachte es auf den Punkt: „Es gab ein explosives Wachstum der Schulden im Dreifach-B-Bereich – dem Anleihesegment, eine Stufe über dem Hochzins-Bereich.“ Allein in den USA haben Unternehmen Anleihen mit Dreifach-B-Rating mit einem Volumen von 2,8 Billionen Dollar ausstehen. Damit machen sie mehr als die Hälfte des gesamten Investment-Grade-Bereichs aus.

Darunter beginnt der Hochzins-Bereich mit den „Junk Bonds“, also den Ramschanleihen. Davor warnte auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die davon sprach, dass es 2010 erst 20% Unternehmen gab, die im B3-Bereich angesiedelt waren und dieser Anteil sei bis 2018 auf 45% gestiegen. Janus Henderson hat eine Liste mit Wackelkandidaten zusammengestellt: Dabei sind Schwergewichte wie die US-Mobilfunkanbieter AT&T und Verizon, GM, Ford oder der Pharmakonzern AbbVie. Hier ein paar Zahlen:

Verizon: Marktkapitalisierung 234 Mrd.$, 113 Mrd.$ Schulden, Rating Baa1

AT&T: MK 226 Mrd.$, 171 Mrd.$ Schulden, Baa2

Anheuser-Busch: MK 147 Mrd.$, 117 Mrd.$ Schulden, Baa1

United Technologies: MK 110 Mrd.$, 39,4 Mrd.$ Schulden, Baa1

General Electric: MK 90,5 Mrd.$, 47 Mrd.$ Schulden, Baa1

Zur Erläuterung: Der „Lower Medium Grade“ beginnt beginnt bei BBB+ und endet bei Baa3. Darunter beginnt der „Non-Investment-Grade“ bei BB+, der Markt für Hochzinsanleihen.

 

Was sind die Folgen?

Sich verschlechternde Margen bringen die Bonität der Unternehmen unter Druck. Das Problem: Viele Investoren, etwa Versicherungen und Pensionsfonds, dürfen gemäß ihren Anlagerichtlinien gar keine Hochzins-Anleihen halten. Sie müssen die Papiere verkaufen, wenn die Ratingagenturen ein Unternehmen auf Ramschniveau herabstufen. Steigt die Zahl der gefallenen Engel in einem Wirtschaftsabschwung deutlich an, droht ein massiver Ausverkauf an den Anleihe- und Aktienmärkten. Beim Sturz in den Hochzinsbereich könnten sich die betroffenen Firmen zu den veränderten Konditionen nicht mehr refinanzieren.

Also, vielleicht hat Jerome Powells zinspolitische Vollbremsung schon ganz reale Hintergründe und die Anleihemärkte könnten ihn durchschaut haben. Schließlich ist das eben skizzierte Minenfeld genau ihr Territorium.

 

 

By Johntex – Own work, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=869900

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Warnung vor der Bankenfusion Deutsche Bank mit Commerzbank

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Vorgestern Abend war ich bei einem Vortrag von Stefan Ermisch, des Chefs der ehemaligen HSH Nordbank (nun aufgrund des negativen Images nach dem Desaster in „Hamburg Commercial Bank“ umbennant, gekauft von der „Heuschrecke“ Cerberus). Ermisch ist für das Desaster der HSH Nordbank – das zwischen den Jahren 2004 und der Finanzkrise angerichtet wurde, indem die Bank am Bedarf vorbei Schiffsfinanzierungen tätigte – nicht verantwortlich, er ist der später hinzugekommene Sanierer.

Und Stefan Ermich sprach Klartext, warum es den deutschen Banken so schlecht geht:

– extrem hohe Kostenstruktur durch veraltete IT, die gleichsam ineffizent und teuer ist

– zu hoher Konkurrenzdruck, weil viel zu viele Banken in Deutschland

– bei den Landesbanken: die Bundesländer als Eigentümer als extrem schlechte Akteure, weil die in der Politik Verantwortlichen überwiegend nur versuchen, sich Ärger im Parlament vom Leibe zu halten, aber zu wenig im Sinne der Bank mitdenken

– das Nullzinsumfeld (das, wie Ermisch jedoch anmerkte, zu einer deutlichen Bewertungssteigerung der stillen Reserven der Banken führte und daher gar nicht so furchtbar schlecht ist für die europäischen Banken)

Auf die Frage, was deutsche Banken tun könnten, um sich fit für die Zukunft zu machen, antwortete Ermisch: „Ganz einfach: Kosten (für Personal und IT) senken!“. Bleibt also nichts anderes übrig, als sich zu verschlanken, weil durch Zinsen absehbar mehr keine Margen verdient werden können?

Genau das scheint der Sinn hinter den Fusionsüberlegungen Deutscher Bank mit der Commerzbank zu sein – was laut Ermisch schon vor Jahren hätte passieren müssen, eben um die Kosten nach unten zu bringen. Das wird ganz klar zehntausende von Arbeitsplätzen kosten, aber – so Ermisch – die einzige Chance sein, um in Zukunft bestehen zu können.

Aber es gibt auch sehr große und aus unserer Sicht gut begründete Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer solchen Fusion. Diese Zweifel bringt Florian Homm kompakt auf den Punkt:

 

 

Der Commerzbank-Tower in Frankfurt. Foto: Bohao Zhao CC BY 3.0

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