Folgen Sie uns

Devisen

Dax heute extrem belastet: Positiver Ausgang für EUR USD Kurs?

Die negative Dax Prognose und eine durchaus positive EUR USD Prognose hat nichts mit der oft zitierten negativen Korrelation zwischen diesen beiden Handelsobjekten zu tun. Jenen Zusammenhang halte ich für viel zu schwammig. Vielmehr interessieren mich die charttechnischen Gegebenheiten, die in meinen Augen keinen anderen Schluss zulassen..

Avatar

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von forexhome.de

Die negative Dax Prognose und eine durchaus positive EUR USD Prognose hat nichts mit der oft zitierten negativen Korrelation zwischen diesen beiden Handelsobjekten zu tun. Jenen Zusammenhang halte ich für viel zu schwammig. Vielmehr interessieren mich die charttechnischen Gegebenheiten, die in meinen Augen keinen anderen Schluss zulassen.

Extrem negativer Dax Ausblick

Der bearishe Ausbruch in den gestrigen Mittagsstunden bildet die Grundlage für meine sehr bearishe Einschätzung. Eine vermeintliche aufwärtsgerichtete Flagge nach einem steilen Kursanstieg hat meist nichts Gutes zu bedeuten.

 

(Dax, 4-Stundenchart; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Nachdem sich der Kurs an den 30er Fibonacci Retracements der letzten Rallye abgearbeitet hat, wäre eine Erholung bis zum augenscheinlichen Retest-Bereich bei ca. 12530 Punkten denkbar. Anschließend habe ich zwei Bereiche im Visier. Zum einen das Ausbruchsniveau der ursprünglichen Flagge bei rund 12112 Punkten und zum anderen das sekundäre Kursziel der aufwärtsgerichteten Flagge bei ca. 11990 Punkten.
Warum eine Korrektur?
Eine Korrektur bis zu den o.g. Punkten macht in meinen Augen deshalb Sinn, weil wir an diesen Bereichen mutmaßliche bearishe Fehlausbrüche sahen, die im Screenshot markiert wurden.


(Dax, Tageschart)

Es fehlt demnach ein Retest. Zusätzlich dazu sehe ich bislang keinen nachhaltigen Ausbruch aus dem abwärtsgerichteten Trendkanal und keinen nachhaltigen Ausbruch über die 30er Fibonacci Retracements der letzten Talfahrt. Ob sich der Kurs anschließend noch einmal erholen kann? Das bleibt abzuwarten.

Das Erwachen des EUR/USD

Die EUR USD Prognose fällt recht positiv aus, da der negativ korrelierende USD CHF Chart an massive Widerstände stößt und somit, zumindest temporär, eine Korrektur einläuten könnte. Für den EUR USD Kurs war bislang der bullishe Ausbruch aus der abwärtsgerichteten Flagge im Stundenchart ziemlich wichtig.


(EURUSD; 1-Stundenchart)

In den Morgenstunden kam es zum Retest jenes Ausbruchsniveaus bei ca. 1.22080 und wenn der Kurs immer wieder nachgibt, scheint der Einfluss der Bären deutlich zu sinken. Da die jüngsten Korrekturen unter hohem Volumen stattfanden, gehe ich davon aus, dass hier langsam große Short-Positionen glatt gestellt werden. Kurssteigerungen bis rund 1.22470 oder gar 1.23450 halte ich für durchaus realistisch. Unser Follower Service mit Trading-Ideen für Indizes, Rohstoffe und Währungspaare erscheint jede Woche. Hier finden Sie nähere Informationen:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Dazu der Autor auch im Video:

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marko

    25. April 2018 19:43 at 19:43

    Extrem negativer Ausblick bezgl. des Dax, bei einem fallenden EUR ?!?

    O.k.das ist ein Gastbeitrag ?

    Diese Voll-Honks sind endlich mal aufgewacht , dass da mit dem EUR/USD nicht so weitergehen gehen kann ???

    Euch sollte doch mal eins klar sein : FED Zinserhöhungen – EZB : NULL Reaktion.

    Siehe USD/YEN, ihr Bären, mal wieder… :D

    Siehe USD/CHF, macht Eure Hausaufgaben , liebe Bären, irgendwann fällt`s, fragt sich nur : wann …. :D

  2. Avatar

    leokatz1

    25. April 2018 21:08 at 21:08

    …wieso gehen Sie davon aus, dass grosse Shortpositionen glattgestellt werden? Da alle Welt long im Euro (und short im $) ist, können so langsam paar Longpositionen reduziert werden. Da kaum noch jemand short ist im Euro, wer bitteschön soll da was glattstellen? Die Reise kann bei Erstarken des Dollars ganz flink unter die 1,20 gehen, wenn haufenweise Longpositionen glattgestellt werden. Das ergibt für mich jedenfalls mehr Sinn. Ich bin jedenfalls short positioniert. Und stelle nix glatt, frühestens bei 1,18 Teilgewinne.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

weiterlesen

Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

weiterlesen

Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen