Der DAX nimmt am Freitag erneut Anlauf auf eine zentrale charttechnische Schlüsselmarke. Zwar konnte der deutsche Leitindex seine Aufwärtsbewegung am Donnerstag trotz schwacher US-Börsen fortsetzen, doch im Bereich von 25.300 Punkten fehlte abermals die Durchschlagskraft. Mit einem Tagesplus von 0,45 Prozent bei 25.289 Punkten behauptete sich der Index zwar stabil, allerdings bleibt die Zone zwischen 25.300 und 25.350 Punkten seit Mitte Februar eine hartnäckige Widerstandsregion.
Gleichzeitig sorgt das internationale Umfeld für Gegenwind. Während die US-Börsen deutlich nachgaben, belasteten vor allem geopolitische Spannungen die Stimmung. Zwar erklärte der Vermittler aus Oman, die USA und Iran hätten „signifikante Fortschritte“ in den Gesprächen erzielt, eine offizielle Bestätigung steht jedoch weiterhin aus. Angesichts dieser unklaren Nachrichtenlage gerieten die Märkte in New York spürbar unter Druck. Selbst starke Quartalszahlen von Nvidia konnten daran wenig ändern. Denn trotz überzeugender Ergebnisse überwogen Gewinnmitnahmen, sodass die Aktie um rund 5,5 Prozent nachgab und damit keine nachhaltigen Impulse für die Aktienmärkte setzte.
Im DAX sorgte hingegen das Schwergewicht SAP für Stabilität. Die Aktie des Softwarekonzerns profitierte von einem Rebound der zuletzt kräftig verprügelten Software-Akiten und legte um 3,3 Prozent zu. Damit bleibt die charttechnische Ausgangslage klar: Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 25.300 Punkte dürfte dem DAX neue Impulse verleihen und das Rekordhoch bei 25.507 Punkten ins Visier rücken.
DAX vor wegweisender Hürde
Seit Tagen pendelt der DAX in einer engen Range zwischen 25.000 und 25.300 Punkten, wobei er wieder die Oberkante dieser Handelsspanne erreicht hat. Genau hier entscheidet sich nun, ob genügend Momentum für den Breakout vorhanden ist oder ob sich die Widerstandszone erneut als hartnäckig erweist. Im Bereich zwischen 25.300 und 25.350 Punkten sind daher zunächst Rücksetzer einzuplanen. Gelingt hingegen der Ausbruch, eröffnet sich weiteres Potenzial in Richtung des Rekordhochs bei 25.507 Punkten.
Prallt der Index jedoch wieder nach unten ab, rücken zunächst 25.185 sowie 25.090 Punkte in den Fokus. Diese Unterstützungen sollten verteidigt werden, um das kurzfristig konstruktive Bild nicht zu gefährden. Kommt es dagegen zu einem Bruch, dürfte sich der Abgabedruck in Richtung 25.000 und 24.900 Punkte ausweiten – jenem Bereich, der zuletzt mehrfach als tragfähige Basis diente.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützung:
25.185 – Horizontale
25.088 – Tagestief 26.02.
25.085 – Horizontale
24.988 – Tagestief 25.02.
24.900 – Horizontale
24.885 – SMA200
24.800 – Horizontale
24.734 – Tagestief 17.02.
DAX Widerstände
25.300 – vorbörsliches Hoch
25.315 – Tageshoch 18.02.
25.336/331 – Tageshoch 27.02. / 20.02.
25.355 – Horizontale
25.507 – Rekordhoch
Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken















Wegen der stümperhaften Iran-Politik des 47. US-Präsidenten Donald John Trump ist der Ölpreis aktuell gestiegen, was sich auch auf die Wall Street und ebenso auf den Dax auswirkt.
Die Blase die nicht platzen will. Gestern wieder dovishe Kommentare…. der meisten FED Mitglieder. Eine knappe Mehrheit im FED Rat …erwartet nun wieder …..sogar mehrere Zinssenkungen.. um insgesamt einen vollen Prozentpunkt…bis zum Jahresende 2026 und mindestens 1,5 Prozent an Zinssenkungen bis zum Jahresende 2027.
Das ist viel,angesichts einer Inflation, die richtig gemessen mindestens beim dreifachen des Ziels ,von 2 Prozent liegt.
Folglich drehten die Indizes Intraday wieder auf.
Die Renditen der Langläufer sanken folglich stark. Sie sinken aber in der Tendenz schon seit Jahren und Jahrzehnten.
Das Top lag hier Anfang der Achtziger bei deutlich über 15 Prozent …nun werfen diese… in Gänze…über alle Laufzeiten verteilt…keine 5 Prozent mehr ab.
Keine 5 Prozent mehr bedeutet unterm Strich, richtig gemessen, negative Realverzinsung.
Kein Wunder das im Gegensatz dazu die Indizes boomen. So stieg alleine der viel beachtete Dow Jones Index von unter 1000 in 1980 …auf über 50 000 vor einiger Zeit.
Aber auch Gold von unter 50… auf über 5000…um nur einige Beispiele zu nennen.
Kevin Warsh ist mir in seiner ersten Amtszeit bei der FED nicht als Falke in Erinnerung geblieben. Er trug im Wesentlichen die Entscheidungen seiner Amtsträger mit.
Zwar kritisierte er das 2012er QE Programm unter Bernanke…aber da war er ja schon nicht mehr Mitglied der FED.