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Aktien

Dax: Huch, ein Abwärtsgap! Wenn Trump das wüsste..

Ja was ist denn da los? Der X-Dax startet mit einem Abwärtsgap? Nun fragen sich die jüngeren Leser sicher: was ist das, ein Abwärtsgap? Nun, ein Relikt aus der Ära, als Donald Trump noch nicht zum US-Präsidenten gewählt war, also schon sehr sehr lange her..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ja was ist denn da los? Der X-Dax startet mit einem Abwärtsgap? Nun fragen sich die jüngeren Leser sicher: was ist das, ein Abwärtsgap? Nun, ein Relikt aus der Ära, als Donald Trump noch nicht zum US-Präsidenten gewählt war, also schon sehr sehr lange her. Und es ist darüber hinaus ein sehr seltenes Phänomen, weil natürlich seit dem Wahlsieg Trumps Aktien nur steigen können, und Aktien überhaupt in den letzten 100 Jahren gestiegen sind, weshalb sie ja auch logischerweise in den nächsten 100 Jahren steigen werden (zumal Donald Trump ja mindestens 100 Jahre Präsident sein wird). Also schnell noch Photos oder Screenshots machen von diesem seltsamen Abwärtsgap, damit man dann von diesem ungewöhnlichen Phänomen den eigenen Enkeln berichten kann:

dax22-12-16

Schauderhaft. Eine Anomalie. Nicht Trump-style. Und dann noch der Dow Jones, der seit sieben Handelstagen ganz sicher über die 20.000er-Marke steigt, das aus reinem Trotz aber einfach nicht tut. Wenn das der Führer, äh, der Trump wüsste! Der würde dem Dow schon Beine machen, wegen Gehorsamsverweigerung. Daher fordern wir eine Mauer gegen Short-Spekulanten bzw. deren sofortige Ausweisung nach China!

A propos China: schlechte Laune in Hongkong, weil Peking die Zügel bei Versicherungsunternehmen straffen will – letztere waren das beliebteste Vehikel der Kapitalflucht aus dem Yuan. Der Nikkei leicht im Minus, den dritten Tag in Folge mit Mini-Abgaben:

Hang Seng -0,78%
Shanghai Composite +0,05%
CSI300 -0,08%
ChiNext -0,27%
Nikkei -0,09%

Übrigens: vergleicht man den Hang Seng mit dem Dow Jones, so steht der Index aus Hongkong auf dem tiefsten Stand seit 13 Jahren zum Dow. Da kündigen sich schon die massiven Verwerfungen an, die die Präsidentschaft Trumps für China haben wird. Nun hat Trump mit dem National Trade Council eine neue beratende Behörde eingerichtet, deren Vorsitz Peter Navarro hat – der Autor des in den USA sehr bekannten Buches „Death by China“ (Tod durch China; gemeint ist das „Stehlen der amerikanischen Arbeitsplätze durch China). Da können wir uns also auf eine saftige Auseinandersetzung zwischen China und den USA freuen – was wie der Brexit, das Italien-Referendum und die Trump-Wahl natürlich wiederum bullisch ist für die Aktienmärkte, zumindest solange der Einsatz von Atomwaffen bei dem Konflikt zwischen China und den USA begrenzt bleibt.

Die Märkte in den letzten Tagen unter Drogen-Einfluß, offenkundig haben da einige zuviele Tranquilizer geschluckt. Daher die enge Handelsrange beim Dax von nur 40 Punkten gestern – aber wer unter Droge steht, für den sind schon 10 Punkte im Chartbild erschreckend viel. In den USA gestern die Transportwerte und die Nebenwerte am Schwächsten, also die Trump-Lieblinge (das alles jedoch unter praktisch nicht vorhandenem Volumen.)

A propos Trump: der hat Carl Icahn als Berater für Regulierungsfragen ernannt – das ist in etwa so, als würde die Bundesregierung einen bekennenden und begeisterten Junkie zum Drogenbeuaftragten machen!

Kommt heute mehr? Also mehr Bewegung und mehr Volumen? Das halten wir für wahrscheinlich. Aber mit der Wahrscheinlichkeit ist das so eine Sache derzeit an den Märkten. Wir sind eher im permanenten Ausnahmezustand, der wiederum als voll normal wahrgenommen wird. Und normal ist eindeutig bullisch..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Robert14021984

    22. Dezember 2016 10:00 at 10:00

    Ich finde es zur Zeit wirklich schwierig zu handeln aber die Artikel und die Videos sind einfach klasse. Selten so gelacht wie heute morgen.

    Viele Dank an as FMW-Team
    VG
    Robert

  2. Avatar

    tomgala

    22. Dezember 2016 10:03 at 10:03

    Hmmm…ist so ein Abwärtsdings gefährlich ??

  3. Avatar

    Marc

    22. Dezember 2016 10:09 at 10:09

    einfach nur geiler Artikel. Trifft absolut zu in dieser „schwierigen“ Marktlage. Alles ist sinnfrei zzt. Einfach nur herrlich. Danke und ein schönes Fest!

    • Avatar

      gerd

      22. Dezember 2016 10:17 at 10:17

      Es ist sinnfrei und es ist einfach herrlich.

      Die Aussage gefällt mir

  4. Avatar

    Robert14021984

    22. Dezember 2016 10:13 at 10:13

    Nein Nein tomgala…. das wird IMMER wieder geschlossen da kannst du ruhig mit hohem Hebel long gehen und auf Schließung setzen…. und wenn nicht machts der Donald oder der Mario zu

  5. Avatar

    Jörg2

    22. Dezember 2016 10:52 at 10:52

    Immer wieder herrlich die Kommentare des Herrn Fugmann.
    Ich werde süchtig danach! Dafür vielen Dank!

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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