Kurz vor dem Jahresende bleiben die Anleger am deutschen Aktienmarkt spürbar verhalten. Zwar notiert der DAX weiterhin auf einem hohen Niveau, doch es fehlen derzeit die Impulse, um neue Anschlusskäufe auszulösen und die nächste Etappe der Rally einzuleiten. Für leichten Gegenwind sorgten zudem die US-Börsen, nachdem Investoren nach der jüngsten Rekordjagd Gewinne mitgenommen haben. Gleichzeitig warten die Aktienmärkte auf frische geo- und geldpolitische Signale aus den Vereinigten Staaten, die den Aktienmärkten neuen Schwung verleihen könnten.
Zum Auftakt der verkürzten Handelswoche vor Silvester präsentierte sich der deutsche Leitindex jedoch kaum bewegt. Das Handelsvolumen bleibt dünn, weil viele Anleger ihre Bücher bereits geschlossen haben und dem Börsenhandel zwischen den Jahren fernbleiben. Der DAX beendete den Handelstag schließlich nahezu unverändert bei 24.351 Punkten. Diese Entwicklung unterstreicht die Zurückhaltung vieler Marktteilnehmer, die angesichts der Feiertage sowie der bereits erzielten Jahresgewinne von über 22 Prozent zunehmend auf Sicht fahren. Damit könnte 2025 für den DAX das beste Börsenjahr seit 2019 werden. Charttechnisch bleibt jedoch das Dezember-Hoch die Marke von 24.500 Punkten richtungsweisend. Solange die Anschlusskäufe auf dem hohen Niveau ausbleiben, dürfte in den letzten Tagen des Jahres vor allem die Gewinnsicherung im Vordergrund stehen.
Zu Wochenbeginn spielte die Musik ganz klar woanders. Im Gegensatz zum ruhigen Handel im deutschen Leitindex zeigte sich der Krypto- und Edelmetallmarkt deutlich volatiler: Während Bitcoin unterhalb der Marke von 90.000 US-Dollar kräftig schwankte, mussten Silber und Gold nach ihrer jüngsten Rekordjagd spürbare Kursrücksetzer hinnehmen. So rutschte der Silberpreis nach einem neuen Rekordhoch von mehr als 84 Dollar zeitweise bis auf 70,50 Dollar ab.
DAX mit Range-Handel
Der DAX bleibt im Trading-Modus und pendelt weiter in einer engen Range zwischen 24.260 und 24.400 Punkten. Erst ein nachhaltiger Breakout aus dieser Spanne dürfte neue Dynamik bringen. Auf der Oberseite rücken bei einem Ausbruch zunächst 24.450 Punkte und anschließend die Zone um 24.500 Punkte als nächste Widerstände in den Fokus – hier könnte der Index erneut ausgebremst werden.
Auf der Unterseite wäre ein sauberer Bruch unter 24.265/24.250 ein erstes Warnsignal und könnte Druck bis in den nächsten Support-Cluster bei 24.190 bis 24.170 Punkten auslösen. Dort dürfte sich entscheiden, ob der Rücksetzer lediglich eine gesunde Konsolidierung bleibt oder ob sich die Bewegung weiter in Richtung 24.000 Punkte ausdehnt. Für den heutigen Handel spricht jedoch vieles erneut für ein Range-Handel.
Dax-Chart von TradingView
DAX Unterstützung:
Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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Mit 16 Jahren und knapp 17 Monaten geht der Bullenmarkt in’s neue Jahr…nur der von Ende August 1982 bis 10.März 2000 ging etwas länger…auch wenn damals von einem viel tieferen Niveau aus gestartet wurde…
DAX Performance Index…. zurück berechnet bei unter 500 Punkten….im Schnitt…jetzt waren’s knapp 3600 ( März 09)…
Alles läuft nach dem Motto „Die Blase darf nicht platzen!“…
Hinter dem Motto stehen die Notenbanken….
Das die FED schon wieder nervös wird und mit Zinssenkungen droht spricht für sich….
Trump hin und her…
Seitdem Tiefpunkt vor wenigen Wochen hat sie schon wieder über 55 Milliarden US Dollar in die Märkte gepumpt…
Das dann Assets boomen….spricht für sich…
Mit den 225 Prozent im Buffet Indikator bildete sich ein schönes Top aus…Günstig sind die Indizes also nicht mehr….
Fast 60 Billionen US-Dollar in den USA an Marktkapitalisierung….nur in Aktien gebunden….
Dazu kommen noch die Immobilien und Grundstücke…die erwähnten Edelmetalle….die kryptographischen Währungen….die Kunstwerke die ebenfalls seit der Finanzkrise stiegen…der graue Kapitalmarkt…die Schattenbanken…
Und eine Inflation von über 11 Prozent… wenn man wirklich alle Assets…alle Komponenten in die Preisgestaltung miteinbezieht…miteinbeziehen würde…
So stiegen die Gesundheitskosten der USA von um die 5500 US Dollar pro Person und Jahr in 2000…auf über 15 500 aktuell….
Jetzt stürzen sich die Spekulanten auf die Edelmetalle….nachdem die anderen Assets abgegrast sind…
Die FED macht es ihnen einfach…wer am All Time High die Zinsen senkt und weitere geldpolitischen Maßnahmen ergreift…muss sind nicht wundern…
Die Märkte sind weiterhin Notenbanken getrieben und Gold und Silber stehen symbolisch für die Märkte…für die Inflation..bei aller Spekulation die damit verbunden ist…
Öl hängt noch zurück…vor allem die Saudies drücken den Ölpreis indem sie billig produzieren können…die reinen Zahlen sind sehr aussagefähig…Saudi-Arabien und Kuwait können das schwarze Gold, geographisch und geologisch bedingt für unter 15 US Dollar das Barrel fördern…
Dahinter liegen die Russen mit 25 …und die Iraner und Iraker mit 35…
Während der Fracking Krise von 2016 war sehr gut zu beobachten wie die Förderung nachdem die 35 fielen massiv gekürzt wurde…
Eigentlich logisch…die Staaten können ihr Öl halt nicht verschenken…
Preismodelle von unter 15 US Dollar das Barrel..wie neulich von J.P Morgan vorgestellt sind deshalb unlogisch…
Aber die FED nahm zum Beispiel den gesunkenen Ölpreis zum Anlass …wieder aufs Gaspedal zu treten…im Vertrauen darauf …die ölfördernden Staaten werden weiterhin die Preise unten halten…
In dieser Gesamtlage aus niedrigen Ölpreisen und politisch getriebenen Notenbanken flohen die Anleger und Spekulanten in die Edelmetalle…
Weniger in die Indizes…die ausgereizt scheinen…sondern in die Edelmetalle…
„Mit 16 Jahren und knapp 17 Monaten geht der Bullenmarkt in’s neue Jahr“…meinten Sie 17 Jahre und 5 Monate oder eher 15 Jahre und 29 Monate…nächstes Jahr um die Zeit sind es dann auf alle Fälle 12 Monate mehr oder aber eben ein Jahr…ganz nach Lesart…