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Indizes

Dax: Irgendwie und vielleicht..über den böswilligen Humor an den Finanzmärkten

Die Märkte scheinen nach der Logik zu agieren: könnte ja irgendwie trotzdem was dran sein. Irgendwie. Vielleicht..

Markus Fugmann

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am

Was muß eigentlich noch passieren, damit der Dax endlich aus dem Seitwärtstrend nach oben ausbricht und damit aus seiner schmalen Handelsrange entweicht? Es herrscht – so heißt es in Agenturberichten über Asiens Märkte – Optimismus in Sachen Handelskrieg nach der gestrigen Fake News-Meldung, wonach die Amerikaner überlegten, die Zölle auf chinesische Waren abzuschaffen.

Nun ist diese Meldung zwar eindeutig dementiert – aber die Märkte scheinen nach der Logik zu agieren: könnte ja irgendwie trotzdem was dran sein. Irgendwie. Vielleicht. Dabei scheint nicht zu stören, dass das alles von vornherein keinen Sinn ergibt, schon weil es nicht Trumps Wesen entspricht, im Vorfeld Geschenke zu verteilen an jene, von denen er meint, sie hätten sich auf Kosten der USA bereichert.

Es wird also scheinbar an bißchen an der Schraube gedreht – und das direkt im Umfeld des kleinen Verfalls heute und an chartechnisch extrem relevanten Marken und Trendkanälen (siehe dazu den heutigen Videoausblick).

Man könnte das als eine Art böswilligen Humor bezeichnen, weil die Positionen der Amerikaner und der Chinesen unverändert weit auseinander liegen (kürzliche Aussagen vom republikanischen Senator Grassley) – und je höher die Kurse an der Wall Street steigen, umso weniger Drohpotential hat eben diese Wall Street gegenüber Trump! Man hat es ja schon geschafft mit dem Einbruch Oktober/Dezember, die Fed blinzeln zu lassen – nun läßt man sich ein Märchen erzählen, das zu schön ist, um wahr sein zu können, und wird damit früher oder später ins offene Messer laufen!

Was aber passiert heute? Die Zahlen von Netflix und Amex gestern nachbörslich sind jetzt nicht gerade das Sprungbrett für eine Party – aber die US-Futures dennoch etwas höher als gestern wegen des oben zitierten „Optimismus“. Packt der Dax jetzt endlich die 11.000er-Marke? Oder kommt – als Treppenwitz – nach den Fake News der Fake Ausbruch? Nicht nur beim Dax, sondern auch an der Wall Street?


(Chart durch anklicken vergrößern)

Wir werden sehen – wenn der Dax etwas Dynamik gewinnen sollte auf der Oberseite, wäre das logische erste Ziel der markante Bereich bei 11090 Punkten (untere Gap-Kante des Abwärts-Gaps vom 05.Dezember).

 

Lächelnde beim Jüngsten Gericht im Tymphanon des Fürstenportals des Bamberger Doms (ca. 1230)

Von Photo: Andreas Praefcke – Selbst fotografiert, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6655967

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    leftutti

    18. Januar 2019 10:17 at 10:17

    Irgendwie bedenklich: Eine einzige Quelle verbreitet völlig absurde Fake News, die anderen übernehmen diese ungeprüft und schon geht es ab!
    Was folgt als nächstes? Eine obskure Quelle meldet, die Russen haben ihre Atomwaffen aktiviert, und schon drückt the real Donald den roten Knopf?!
    Absurd! Irgendwie. Vielleicht.

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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