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DAX Analyse: Kaufsignal

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Nach einer gut sechstägigen Konsolidierungsphase des Dax-Index unter dem EMA 200 auf Tagesbasis konnte sich das deutsche Aktienbarometer endlich auf der Oberseite befreien und legte prompft auf 11.400 Punkte zu. Hierbei konnte auch ein seit Oktober letzten Jahres bestehender Abwärtstrend erfolgreich geknackt werden. Diese Konstellation dürfte für die kommenden Tage nun weiteres Kurspotenzial bedeuten, bei dem am Dienstag überwundenen Abwärtstrend um 11.200 Punkten handelt es sich aber noch um einen untergeordneten Trendverlauf, der Haupttrend seit den Allzeithochs aus Anfang 2018 verlauft jedoch erst bei rund 12.400 Punkten. Trotzdem lässt sich über ein kurzfristiges Long-Investment auf den Dax binnen weniger Tage noch eine ordentliche Rendite erwirtschaften.

Long-Chance im Dax

Kursgewinne zunächst in den Bereich von 11.566 Punkten dürften nun bevorstehen. Darüber bestünde die Chance auf einen Lauf bis in die Zielzone resultieren aus der erfolgreichen Aktivierung eine zwischen Dezember und Mitte Januar aufgebauten inversen SKS-Formation bei 11.820 Zählern. Mittelfristige Kaufsignale können aber erst darüber abgeleitet werden. Einige Hundert Punkte Aufwärtspotenzial können Anleger aber schon jetzt mitnehmen. Zunehmend bärisch eintrüben dürfte sich das Chartbild in der aktuellen Konstellation aber erst über dem Niveau des EMA 50 bei aktuell 11.105 Zählern, dann müssten Abgaben zurück auf 11.000 Punkte eingeplant werden. Größere Rücksetzer auf 10.800 und 10.585 Punkte kommen hingegen erst unter der runden Kursmarke zustande.

Widerstände: 11.429 / 11.442 / 11.566 / 11.629 / 11.689 / 11.820

Unterstützungen: 11.276 / 11.200 / 11.105 / 11.000 / 10.993 / 10.900

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Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Geht von Deutschland der nächste Crash aus? Marktgeflüster (Video)

Die katastrophalen Einkaufsmanagerdaten der deutschen Industrie haben eine Schockwelle durch die globalen Finanzmärkte gejagt..

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Die katastrophalen Einkaufsmanagerdaten der deutschen Industrie haben eine Schockwelle durch die globalen Finanzmärkte gejagt. Vor allem die Anleihemärkte reagieren heftig: die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe wird erstmals seit dem Jahr 2016 negativ, an den US-Anleihemärkten invertiert die 3-monatige US-Anlleihe mit der 10-jährigen US-Anleihe – das gab es zuletzt im Jahr 2007 kurz vor der Finanzkrise und war in der Geschichte immer gefolgt von einer Rezession. Warum? Weil sich die Kreditvergabe für die Banken nicht mehr lohnt (in den USA vor allem Aktien regionaler Banken unter Druck, die anders als die US-Großbanken keine Alternativen zum Kreditgeschäft haben). Vor allem US-Firmwen sind hoch verschuldet und müssen in den nächsten zwei Jahren zwei Billionen Dollar refinanzieren – und das dürfte sehr schwierig werden!

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Chris Zwermann über die mittelfristigen Aussichten für die Aktienmärkte

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Der „alte Hase“ Chris Zwermann blickt auf die mittelfristigen Charts des Dax, des S&P 500, des Nasdaq 100 – aber auch auf Indizes der Emerging Markets wie den brasilianischen Bovespa (der ein neues Allzeithoch erreicht hat nach der Machtübernahme von Bolsanero) sowie auf den indischen Sensex.

Das Video samm von vorgestern (also vor der Fed-Sitzung), aber die mittelfrsitigen Perspektiven, die Zwermann entwirft, bleiben dennoch aussagekräftig:


Foto: Deutsche Börse AG

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Nicht nur der Exportmotor in Deutschland stottert – jetzt schwächelt auch noch das Fusionsgeschäft

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Wenn die Bedingungen für die Wirtschaft unsicher werden, tritt ein Mechanismus auf, den man auf neudeutsch Attentismus nennt. Abwarten, bis sich die Verhältnisse klären, was für die großen Konzerne bedeutet, dass man sich erst mal mit Investitionsentscheidungen zurückhält, bis man über die Rahmenbedingungen Klarheit hat. Damit sind derzeit in erster Linie Zölle oder gesetzliche Rahmenbedingungen zu nennen. Jetzt wird, nach ersten Zahlen, aber auch eine Branche erfasst, die vor Jahresfrist noch richtig geboomt hat – das Geschäft mit Übernahmen und Fusionen (M&A).

Der Boom ist zu Ende

Nach Jahren des Booms soll es 2019 einen Rückgang von bis zu 20% im Bereich von Fusionen und Übernahmen in Deutschland geben. Dabei setzte bei der Spitzendisziplin des Investmentbankings (M&A) im ersten Quartal bereits ein Schrumpfen von 67 % bei den Ankündigungen ein, wie der Finanzdatenanbieter Refinitiv ausgerechnet hat. Im ersten Quartal 2018 hatte es noch einen richtigen Rausch auf diesem Gebiet gegeben.

Und wen erschwischt es dabei besonders? Dreimal dürfen Sie raten, richtig, die Deutsche Bank. Den deutschen Branchenprimus traf es im ersten Quartal besonders deutlich. Das Geldhaus erscheint bei Refinitiv nicht mehr unter den ersten zehn Topadressen bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland, in früheren Zeiten eine Unmöglichkeit. Man glaube zwar im Gesamtjahr wieder zulegen zu können, gerade nach einer Fusion mit der Commerzbank. Aber…..?

Auch das Geschäft mit Börsengängen (IPOs) ist im ersten Quartal richtiggehend eingeschlafen. Das Geschäft mit Aktienemissionen brach laut Refinitiv um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Zuletzt hatte Volkswagen den Börsengang seiner Nutzfahrzeugsparte unter dem Namen Traton abgesagt.

Der Leiter des Bereichs Börsengänge bei EY, Martin Steinbach, fasste es so zusammen: „Eine Mischung aus Konjunktursorgen, Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten wie dem Brexit hat viele Börsenkandidaten dazu veranlasst, zunächst abzuwarten und zu schauen, ob sich in den Folgequartalen wieder IPO-Fenster öffnen“.

Attentismus eben.

 

Die Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt. Foto: Thomas Wolf (Der Wolf im Wald) CC BY-SA 3.0

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