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Dax: Kleiner Dämpfer

Seit dem starken Anstieg am Montag stockt die Rally beim Dax: die 12500er-Marke scheint schwer zu überwinden zu sein, noch fehlt der Druck, der eine Korrektur auslösen könnte. Aber der Kursrutsch kurz vor US-Handelsende beeindruckt den Dax durchaus, man braucht jetzt irgendeinen Auslöser für die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Seit dem starken Anstieg am Montag stockt die Rally beim Dax: die 12500er-Marke scheint schwer zu überwinden zu sein, noch fehlt der Druck, der eine Korrektur auslösen könnte. Aber der Kursrutsch kurz vor US-Handelsende beeindruckt den Dax durchaus, man braucht jetzt irgendeinen Auslöser für die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

Die heutige EZB-Sitzung wird das wohl eher nicht sein: wenn da heute etwas Überraschendes kommt, dann eher auf der hawkishen Seite, mithin also dass die EZB sich zuversichtlicher zeigt nach den jüngsten sehr guten Daten sowie dem ersten Wahlgang in Frankreich. Trumps Steuerpläne sind nur ein erster Entwurf, genauer gesagt ein Wunschzettel, von dem später nur Reste übrig bleiben dürften – aber die Wall Street sagt sich: irgendetwas wird schon kommen an Steuersenkungen, und das ist doch schon mal was.

Im Fokus aber steht heute die US-Berichtssaison mit den Tech-Giganten Amazon, Alphabet, Microsoft und Intel. Seit Anfang des Jahres sind es die Tech-Werte, die wirklich gut laufen sind, daher der Nasdaq deutlich stärker als der Dow Jones, der vor allem während der intakten Trump-Rally stark zulegen konnte. Viele der großen Tech-Werte handeln derzeit auf einem Jahreshoch oder sogar Allzeithoch, beispielhaft dafür ist Amazon – immerhin ein Unternehmen, das bislang kaum Gewinn macht, aber der Aktienkurs, wie sollte es auch anders sein, steigt schlicht weiter:


(Amazon)

Heute also muß es eine Bestätigung in Zahlen geben für die eingepreisten Zukunftserwartungen der US-Tech-Werte. Das wird auch für den Dax sehr wichtig, es geht nun um den Gesamteindruck der Berichtssaison, die – und darüber wird kaum berichtet – in Europa derzeit besser ausfällt als in den USA, weil die negativen Ausreißer fehlen wie jenseits des Atlantiks gestern etwa bei US Steel.

Der X-Dax startet nach dem späten Rücksetzer gestern Abend wenig verändert:

Charttechnisch ist bislang noch alles „in Butter“, normalerweise müsste der Dax zumindest noch die obere Begrenzung der seit Februar bestehenden Aufwärtstrendlinie bei 12600 Punkten testen – zumindest ist das das Potential im kurzen Zeitfenster. Solange die untere Begrenzung des Aufwärtstrends, die derzeit bei 12200 Punkten verläuft (wenn man den Fehlausbruch nach unten kurz vor den Frankreich-Wahlen unberücksichtigt lässt) hält, ist das positive Grundmuster intakt.

Hinweis: wir werden heute ab 22Uhr die Zahlen der US-Tech-Giganten so zeitnah wie möglich hier bei FMW abbilden..

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