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Dax: Kommt nach der Rally jetzt das V, für Volatilität?

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Das V-Wort machte die letzte Zeit die Runde: Im Zusammenhang mit den Aktienindizes wie dem Dax – zunächst ging es stark bergab und in kurzer Zeit dann wieder nach oben. In der letzten Woche stoppte die Rallye abrupt, um ein paar Tage später wieder zu starten. Die Anleger sind sichtlich desorientiert, wie auch die aktuelle Wochenumfrage des Handelsblatts ergeben hat.

Das V des Frühjahrs 2020: nicht nur beim Dax ein Superlativ

Eine Tal- und Bergfahrt in nur 15 Wochen mit 35 bis 40 Prozent nach unten und 45 bis 55 Prozent wieder nach oben, ausgelöst durch eine Pandemie, die über 180 Länder erfasst hat. Bei der zeitweilig vier Milliarden arbeitsfähige Menschen weltweit in Quarantäne gesetzt worden sind, von denen aber über die Hälfte wieder an die Arbeitsplätze zurückgekehrt sind – wenn diese noch da sind. Ein Wirtschaftseinbruch im zweiten Quartal, wie es ihn in dieser Größe in einem Jahrhundert noch nicht gegeben hat. Dann die Rettungsbazookas in Höhe von bereits 10 Billionen Dollars durch Zentralbanken und Regierungen, alles historisch einmalige Situationen für die weder Politiker, Volkswirte noch Investoren ein Modell finden, an dem man sich orientieren kann. Die Folge war bisher beim Dax und anderen Indizes ein Börsen-V der Superlative, welches angesichts der sich erst nach und nach wieder erholenden Wirtschaft und der unklaren Situation um die Bekämpfung von COVID-19 zu groß ausgefallen sein könnte.

Die Unsicherheit der Investoren wächst, erkennbar an den Unsicherheitsbarometern VIX oder V-Dax, die beide trotz der Erholung wieder bis in die 40-er Zone nach oben gesprungen waren.

Beginnt jetzt eine längere Phase der Unsicherheit, bis mehr Klarheit über Wirtschaft und Pandemie herrscht, übernimmt das V für Volatlität über den Sommer das Zepter beim Dax? Hier ein kleiner Blick auf die Stimmungslage deutscher Anleger.

Das jüngste Anlegersentiment nach der Blitzkorrektur

Der Leiter der Umfrage des Handelsblatts, Stephan Heibel, fasst seine Analyse für den Dax so zusammen: „Profis und Privatanlegern seien diese heftigen Kurausschläge zuviel. Man warte ab, bis es eine klarere Richtung an den Märkten gibt.“

Zudem sei der Aktienmarkt derzeit in der Hand von Spekulanten, die mit ihrem Verhalten die Volatilität fördern.

„Notenbanken, Politik und Wissenschaft arbeiten daran, die Coronakrise zu überwinden und Schäden für Gesundheit und Wirtschaft zu minimieren“, so die Feststellung des Sentimentexperten. „Erfolgsmeldungen können plötzlich wieder für eine Aktienrally sorgen.“

Was wir auch täglich in beiden Richtungen erleben, ob Meldungen über einen Impfstoff oder Steigerungen der Coronazahlen in einem US-Bundesstaat, schnell ändert der Dax seine Richtung.

Wie schnell sich die Stimmung der Anleger verändert kann, zeigt sich an den aktuellen Umfragewerten. Vor einer Woche stellte AnimusX noch Euphorie mit einem Wert von 5,3 fest, nun ist dieser Indikator auf minus 2,8 abgerutscht.

Ähnlich dem Stimmungseinbruch von Ende Februar, dem heftigsten Stimmungsumschwung seit man die Sentiment-Umfrage im September 2014 gestartet hat.

Der heftige Abverkauf in der vergangenen Woche neutralisierte innerhalb von nur einer Woche die Erwartung der Anleger, deshalb ist das Lager der Bullen und Bären beim Dax derzeit in etwa gleich groß.

Heibel stellte aber in der Wochenumfrage auch fest, dass 65 Prozent der Anleger erst einmal abwarten wollen mit ihren Investitionen, eine extrem hohe Quote.

Die widersprüchliche Lage an den Terminbörsen

Das Euwax-Sentiment der Börse Stuttgart für Privatanleger notiert zu Wochenschluss bei minus zwölf Punkten und zeigte eine extrem große Absicherungsneigung an. Seit Anfang April liegt dieser Wert zumeist unter minus zehn Punkten, was auf großen Pessimismus der deutschen Privatanlegern hinweist.

Anders die Professionellen an der Frankfurter Terminbörse Eurex. Dort lag das Put/Call-Verhältnis mit 0,8 auf einem extrem niedrigen Niveau, was einer großen Investition in Calls entspricht.

Und erst in den USA: Wie bei FMW hier schon des Öfteren dargestellt, liegt das Put/Call-Ratio an der Chicagoer Terminbörse CBOE in extremen Höhen.

In den vergangenen fünf Jahren war das Put/Call-Verhältnis noch nie so bullisch wie heute. Ein klares Warnzeichen aus der Sicht der „Behavioral Finance“. Sentimentspezialist Heibel wertet die beiden Put/Call-Verhältnisse an der Eurex und der CBOE als Warnsignal für zu viel Optimismus unter den Anlegern.

Allerdings zeigt der anhand von sieben markttechnischen Indikatoren berechnete „Fear&Greed-Index“ der US-Aktienmärkte mit einem Wert von 53 Prozent weiterhin eine neutrale Stimmungslage an. Heibel weist in seiner Wochenumfrage aber noch auf einen anderen extremen technischen Indikator hin, den „S&P Short Range Oscillator“. Ein Barometer, welches Indikatoren wie zum Beispiel Preisänderungen und Marktbreite misst und dessen Prognose sich auf einen Zeitraum von fünf bis zehn Tagen bezieht. Dieser Indikator stieg vor wenigen Tagen auf einen neuen Höchstwert von 14 Prozent an. Einen Stand, den es seit Beginn seiner Messung in 35 Jahren noch nie gegeben hat.

Heibels Fazit: Der Markt ist extrem überkauft, eine Korrektur überfällig. Korrigiert die Wall Street, dann korrigiert auch der Dax.

Fazit

Wenige Tage vor dem Beginn des kalendarischen Sommers stellt sich das Börsenwetter eher auf eine Wechselwetterlage ein, als auf ein stabiles Sommerhoch. Zumindest deuten Faktoren wie die Stimmungslage unter den Investoren auf extreme Schwankungsanfälligkeit hin. Aber was zählt ein Faktor wie das Sentiment derzeit in der extremsten Lage von Börse und Stimmung seit Jahrzehnten? So wie der Flügelschlag eines Schmetterlings in Malaysia Folgen für unser Wetter haben kann, so sind die Börsen auch unglaublich sensibel für Einzelmeldungen. Ob 100 Neuinfizierte in der chinesischen Hauptstadt, eine Studie über den erwarteten Impfstoff, oder die Hoffnung auf ein neues Konjunkturpaket – alles kann derzeit Ausschläge nicht nur beim Dax verursachen.

Aufgrund der hohen Indexstände und der weit vorausgeeilten Börsenkurse könnte das V für Volatilität jetzt tatsächlich ein paar Monate die Regentschaft an den Börsen übernehmen.

Der Dax vor stürmischen Zeiten?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Dorinella

    17. Juni 2020 17:53 at 17:53

    Eine kleine Sintflut könnte nicht schaden :-)

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US-Wahl: Noch drei Monate Unsicherheit – Wall Street hat Trump abgehakt

Auf eines können sich die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebenden US-Amerikaner und die Wallstreet weiterhin verlassen: auf die bei der US-Wahl im Schatten bleibende US-Notenbank Fed

Hannes Zipfel

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Nur etwas mehr als eine Woche dauert es bis zur US-Wahl, aber fast 90 Tage sind es noch, bis in den USA die Amtseinführung des neuen bzw. alten Präsidenten stattfindet. Bis dahin sind große Würfe im US-Kongress in Sachen Wirtschaftshilfen unwahrscheinlich. Können die Aktienmärkte ihren Optimismus auch gegen die ungewöhnliche Vielfalt an Unsicherheiten aufrechterhalten und ihre Kursniveaus verteidigen – oder droht ein neuer Crash?

US-Wahl der Extreme

Die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 finden in einer Zeit statt, in der die Finanzmärkte mit außergewöhnlichen Unsicherheiten konfrontiert sind. Diese begannen schon vor gut einem Jahr mit der Beinahe-Implosion des US-Repo-Marktes. Damals konnte nur durch Notfallmaßnahmen der US-Geldpolitik in Form von Interventionen am Geldmarkt und durch die zur Verfügung Stellung von internationalen US-Dollar-SWAP-Linien ein Kollaps des Bankensystems verhindert werden.

Ohne die anhaltende und im Zuge der Pandemie sogar noch drastisch ausgeweitete Notfallpolitik der US-Notenbank Fed wäre der Stress am Markt für US-Repo-Geschäfte wohl auch ein Thema bei der US-Wahl gewesen. Schließlich war es auch die hohe Neuverschuldung durch das US-Finanzministerium die zu der Liquiditätsaustrocknung am Markt für kurzlaufende US-Staatsanleihen führte. Dabei lautete eines der spektakulärsten Wahlversprechen von Donald J. Trump gegenüber The Washington Post im April 2016 die damals 19,3 Billionen US-Dollar hohen Bundesschulden im Falle seiner Wahl innerhalb von nur acht Jahren komplett zu tilgen. Auch ohne die Kosten der Corona-Pandemie war das utopisch und nichts weiter als billige Wahlkampfpropaganda. Die Schuldenuhr zeigt gemäß US-Finanzministerium zum 22. Oktober 2020 übrigens einen Stand von 27,1 Billionen US-Dollar an (Public Total Debt). Ein Anstieg um 7,3 Billionen US-Dollar bzw. 36 Prozent seit dem Amtsantritt von Präsident Trump im Januar 2017.

Weitere Unsicherheitsfaktoren für die zukünftige Wirtschafts- und Gewinnentwicklung in den USA sind neben der wieder stark an Dynamik gewinnenden Corona-Pandemie die Zerschlagungsbestrebungen von „Big Tech“, die nach wie vor prekäre Lage am US-Arbeitsmarkt mit über 30 Millionen Transferleistungsempfängern sowie saisonbereinigt rund 12,6 Millionen Arbeitslosen im September 2020.

Fast unbemerkt von den Devisenmärkten hat sich kurz vor der US-Wahl das Handelsbilanzdefizit der USA mit 67,1 Mrd. US-Dollar im August 2020 auf das höchste Niveau seit der Lehman-Krise im Jahr 2008 aufgebläht. Der Handelskrieg, nicht nur mit China, konnte diese Entwicklung nicht verhindern. Nach wie vor sind die USA in der Gesamtbetrachtung nicht in der Lage, in vielen Sektoren international wettbewerbsfähig zu sein (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Die Herausforderungen, mit denen die USA in Friedenszeiten während dieser US-Wahl konfrontiert werden, sind einmalig. Dies gilt auch für den Amtsinhaber Donald J. Trump, der in vielen seiner Handlungen und Worte sehr unkonventionell und extrem anmutet. Man kann nur spekulieren, wie ein Präsident oder eine Präsidentin anderen Charakters eine solche Gemengelage meistern würde.

Der heimliche Präsident tritt bei der US-Wahl gar nicht an

In Kombination mit dem US-Staatsdefizit in Höhe von ca. 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ergibt sich mit dem Defizit im Außenhandel ein fatales Bild für die größte Volkswirtschaft der Welt. Das Mantra des stärksten und mächtigsten Landes der Welt ist nur noch eine hohle Phrase, basierend auf der Androhung von Waffengewalt und extraterritorialen Repressalien. Ob die Welt ohne diesen Status besser dastünde, ist seriös nicht prognostizierbar und auch nicht, wie lange diese Epoche der US-Dominanz noch währt.

Auf eines können sich die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebenden US-Amerikaner und die Wallstreet aber weiterhin verlassen: auf die bei der US-Wahl im Schatten bleibende US-Notenbank Fed, die beliebig viele Dollars zum Ausgleich des Zwillingsdefizits und zur Aufrechterhaltung der US-Wirtschaft erzeugen kann. Natürlich auch, um die Party im Börsensaal auf der Titanic in Schwung zu halten. Dem heimlichen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Jerome Hayden „Jay“ Powell und seinem Offenmarkt-Komitee sei Dank.

Die Bilanzsumme der US-Notenbank (Fed) hat nun kurz vor der US-Wahl mit einem Gesamtvolumen von 7,18 Billionen US-Dollar das absolut und in Relation zum jährlichen BIP höchste Niveau aller Zeiten erreicht. Dabei kann man den geldpolitischen Akteuren keine Parteinahme für den ein oder anderen Kandidaten im US-Wahlkampf unterstellen. Die Intention der anhaltenden Geldflutung des Finanzsystems ist schlicht und einfach, dessen Existenz weiterhin sicherzustellen. Gegen diese Zwangslage wird auch in Zukunft keiner der zur Wahl stehenden Kandidaten Politik betreiben können. Damit manifestiert sich die Rolle der zum Teil in privater Hand befindlichen Fed als Staat im Staate weiter und die Demokratie US-amerikanischer Prägung wird trotz Wahl endgültig zur Illusion.

Die Wallstreet hat Trump schon abgehakt

Die Finanzmärkte haben diesen Zusammenhang längst hergestellt, was auch erklärt, warum sich die Vermögenspreise trotz der Vielfalt extremer Unsicherheiten, inkl. dem Ausgang der US-Wahl, in luftigen Höhen bewegen. Besonders deutlich wird dies an der positiven Korrelation zwischen steigenden Umfragewerten für den Herausforderer Joseph Biden und der Zuversicht auf ein noch größeres, von der Fed finanziertes Stimulusprogramm. Für diese Aussicht ignoriert man sogar mögliche Steuererhöhungen für Einkommensmillionäre und Unternehmen im Falle eines Sieges der Demokraten bei der US-Wahl.

Aus Sicht vieler tief religiöser Trump-Wähler stellt sich ohnehin die Frage, warum man den exzentrischen Präsidenten nochmals wählen sollte? Schließlich hat er mit der Neubesetzung des obersten Gerichts und der größten Steuerreform der letzten 35 Jahre schon sehr viel erreicht. Wie viel mehr könnte er in einer zweiten Amtsperiode noch erreichen, was sein exzentrisches und volatiles Verhalten aus Sicht evangelikaler und katholischerer Wähler entschuldigt?

Die Zeitlücke nach der US-Wahl

Lediglich die zeitliche Verzögerung zwischen dem Wahltermin am 3. November und der Amtseinführung am 20. Januar könnte bei dieser US-Wahl ein besonderes Risiko darstellen. Die Zahlungen aus den Corona-Hilfspaketen gehen bereits seit August deutlich zurück, die zweite Welle der Pandemie schließt in den USA mit neuen Rekordansteckungen nahtlos an die erste Welle an. Wie lange wird es dauern, bis sich dies in der Konsumentenstimmung sowie den Konjunktur- und Unternehmenszahlen niederschlagen wird?

Ein nochmaliger Corona-Crash als erneute Einstiegsopportunität?

Im wahrscheinlichsten Fall wäre ein nochmaliger Rückschlag bei den Vermögenspreisen eine ebenso lohnenswerte Einstiegsmöglichkeit wie bereits während des Lockdown-Crashs im März dieses Jahres.

Man sollte also trotz aller Risiken nicht zu viele Chips vom Tisch nehmen, auch wenn die Gemengelage zur Vorsicht mahnt. Doch Fakt bleibt: Auf die Fed ist Verlass und deren Pulverkammern, bestehend aus ungedecktem digitalem FIAT-Geld, sind unlimitiert und können unabhängig von finanzpolitischen Entscheidungen des Kongresses die Unternehmen, die Verbraucher und die Finanzmärkte stützen.

Fazit und Ausblick

Mag man zu den US-Präsidentschaftskandidaten stehen, wie man will, für die Finanzmärkte spielt die Musik schon lange nicht mehr in der Pennsylvania Avenue 1600 in Washington (Weißes Haus), sondern Ecke Constitution Ave NW und 20th St. NW (Board of Governors of the Fed).
Besonders bei dieser US-Wahl spielen für Anleger starke Nerven und das Aushalten hoher Volatilität eine große Rolle. Ebenso wie ein gesunder Opportunismus. Dabei ist es für den Anlageerfolg unerheblich, welchen Kandidaten man persönlich präferiert oder ob man an dieses oder jenes glaubt oder nicht glaubt. Entscheidend ist das Verständnis für den Zusammenhang zwischen digitaler Notenpresse und Vermögenspreisen. Diese Konstante wird uns mit weiter zunehmender Bedeutung noch eine Weile erhalten bleiben.

Die US-Wahl bringt zunächst Unsicherheit, aber entscheidend für die Aktienmärkte ist die Fed

 

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US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

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Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

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Rüdiger Born: Gute Laune bei Dax und S&P 500 – Rücksetzer möglich?

Rüdiger Born

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Dax und S&P 500 sind derzeit gut gelaunt. Ist an den steigenden Kursen derzeit aus charttechnischer Sicht nichts auszusetzen? Oder sind Rücksetzer doch möglich? Mehr dazu im folgenden Video.

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