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Dax: Konjunktur-Gewitter

Die Hiobsbotschaften der globalen Konjunktur werden immer drastischer..

Markus Fugmann

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Die Hiobsbotschaften der globalen Konjunktur werden immer drastischer! Heute Nacht die katastrophalen Daten aus China (Export -20,7%; Importe -5,2%), heute morgen dann der Einbruch der Auftragseingänge der deutschen Industrie (-2,6%, Prognose war +0,5%; allerdings wurde der Vormonat aufgrund nachgemeldeter Großaufträge nach oben revidiert).

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Der Anleihemarkt in Gestalt der Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe fällt auf 0,054% und nähert sich damit immer mehr der Negativrendite:

Es ist nun davon auszugehen, dass schlechte Nachrichten im derzeitigen auch wirklich schlechte Nachrichten sind – das gilt heute dann auch für die US-Arbeitsmarktdaten, die nach dem starken Vormonat (vermutlich aufgrund von Sondereffekten durch den government shutdown) viel Potential für Enttäuschung haben. Besonders giftig wäre bei den heutigen US-Daten die Kombination aus schwachen neuen Stellen aber gleichzeitig stärker als erwartet steigenden Stundenlöhnen. Das würde die Fed in eine verzwickte Lage bringen: ein Anstieg der Inflation bei gleichzeitig sich abkühlender Konjunkur!

Eher schlechte Nachrichten heute morgen auch in Sachen Handelskrieg: so berichtet das Wall Street Journal, dass es bisher keinerlei Vorbereitungen für ein Treffen zwischen Donald Trump und Xi Xinping gebe – das deutet darauf hin, dass ein irgendwie gearteter Deal noch nicht absehbar ist. China hat die Klage von Huawei gegen die USA als „vollkommen vernünftig“ bezeichnet, während der US-Botschafter in China, Terry Branstad, die Haltung Chinas in der Huawei-Frage als „nicht sehr smart“ bezeichnet hat in einem Interview (ebenfalls mit dem „Wall Street Journal“). All das zeigt, dass der Fall Huawei das Zünglein an der Waage sein dürfte – und die Amerikaner scheinen nicht zu verstehen, dass Huawei für Peking die Technologie-Speerspitze schlechthin ist und daher enorme Bedeutung hat!

Heute wird sich zeigen, ob der extrem dovishe Impuls durch Draghi und die EZB gestern nicht doch noch Früchte trägt – oder eben nicht. Der Freitag war fast jedes Mal in diesem Jahr Party-Time, aber momentan fehlt irgendwie der Party-Grund. Aber vielleicht zaubert ja irgendjemand mit einer Hoffnungs-Meldung (Deal USA-China steht unmittelbar bevor etc..) noch einmal ein Kaninchen aus dem Hut – aber bei den Hoffnungs-Kaninchen herrscht inzwischen schon eine nicht unerhebliche Inflation, die zu Abnutzungseffekten führt..

Der Dax handelt nun in Sichtweite der wichtigen 11390er-Unterstützung – bricht diese, dürfte die nächstliegende Unterstützung im Bereich 11250 Punkte eher früher als später erreicht werden. Auf der Oberseite bleibt die 11680 das Maß aller Dinge, im Chart erkennt man dazu zwei unschöne Doche, die für eine Trendwende sprechen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

 


Von Don Amaro from Madeira Islands, Portugal, upload by Herrick 17:17, 4 December 2007 (UTC) – Thunder above Madeira waters, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3183104

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Finanznews

Aktienmärkte: Abverkauf bei Gold als Vorbote? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Vergleicht man die Entwicklung der Aktienmärkte (anhand des Leitindex S&P 500) mit Gold, so fällt auf, dass das gelbe Edelmetall seit dem Sommer diesen Jahres eine Art Vorläufer-Funktion hat: es stieg vor den Aktienmärkten dynamisch an und erreicht ein neues Allzeithoch, dann folgte bei Gold ein Abverkauf – bevor schließlich die Aktienmärkte unter Druck kamen. Nun erneut Schwäche bei Gold – folgen nun die Aktienmärkte? Der Schlüssel ist hier der stärker werdende Dollar, das Vehikel für Risiko-Aversion schlechthin. Nach einem starken Start geht es an der Walll Street Richtung Süden – wie so oft steigen vorbörslich die US-Futures, zur Kassa-Zeit wird es dann aber schwieriger..

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Markus Koch zur Lage an der Wall Street – und Impfstoff-Optimismus

Markus Fugmann

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Markus Koch weilt bekanntlich derzeit in Deutschland, berichtet aber dennoch über das Wichtigste an der Wall Street. Fast schon peinlich für Deutschland, wie schwer Koch mit dem schlechten Internet hierzulande kämpfen muß – heute ist er am Tegernsee.

Der Wall Street-Reporter spricht heute über Nike, die den Dow Jones nach oben ziehen nach den gestrigen sehr starken Ergebnissen, dazu über den gestrigen Battery Day von Tesla, der doch eher enttäuschte.

Und: Markus Koch glaubt mit Goldman Sachs an den Wunder-Impfstoff, der das Coronavirus-Problem schlagarig beseitigen könne schon gegen Ende des Jahres. Das ist eher Wunder-Glaube – aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Und führt zu Portfolio-Umschichtungen in jene Branchen, die von der Coronakrise so stark betroffen sind – Stichwort Rotation.

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Gold und Nasdaq im Fokus

Rüdiger Born

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Gold und Nasdaq schaue ich mir im folgenden Video genauer an. Wie ist die aktuelle Lage, und welche Tradingchancen gibt es? Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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