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Dax korrigiert im Abwärtstrend – jetzt klar negativ!

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim DAX-Index ein Abwärtstrend vor. Das nächste wichtige Kursziel könnte das Tief des Jahres 2017 bei 11414,82 Punkten sein..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von Karsten Kagels

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit Mitte 2016 bei einem aktuellen Wochenschlusskurs von 12.389,58 Punkten. Wir blicken auf einen etablierten Abwärtstrend, der im Januar 2018 bei einem historischen Hoch von 13.596,89 Punkten begann.

(Alle Charts durch anklicken vergrößern!)

 

Wochenkerze kann 12.500 Marke nicht nehmen

Nach einer schwachen Wocheneröffnung konnte der DAX-Index im Wochenverlauf einen Großteil des vorangegangenen Kursrückgangs wieder ausgleichen und nahe dem Wochenhoch schließen, welches sich aber noch deutlich unter der wichtigen 12.500 Punkte Marke befindet.

 

Wochenchart in etabliertem Abwärtstrend

Aus Sicht des Wochencharts liegt ein etablierter Abwärtstrend vor, nachdem der DAX-Index vor sechs Wochen aus der 16 Wochen alten Trading Range (Konsolidierung von November 2017 bis Januar 2018) nach unten ausgebrochen ist und auch das letzte Swing-Tief bei 12.003 unterschritten wurde.  Grundsätzlich kann somit von weiter fallenden Kursen ausgegangen und einer Fortsetzung des Abwärtstrends ausgegangen werden. Seit zwei Wochen läuft eine Korrektur im Abwärtstrend.

 

Trendindikatoren drehen auf negativ

Die von uns genutzten Trendindikatoren sind drei einfache Gleitende Durchschnitte (GD), nämlich der 20 Wochen-GD (blaue Linie im Chart), 50-Wochen-GD (grüne Linie) und 200 Wochen-GD (braune Linie).

Nach der schwachen Kursentwicklung der vergangenen acht Wochen notiert der DAX-Index jetzt unter dem abwärts gedrehten 20 Wochen GD und unter dem abwärts gedrehten 50 Wochen GD, was insgesamt negativ zu werten ist.

 

Langfristige Widerstandslinie beendet Kursanstieg

Im abgebildeten Monatschart mit logarithmischer Skalierung ist zu sehen, dass der DAX-Index im November 2017 zum ersten Mal die im Chart rot eingezeichnete  langfristige Widerstandslinie im Bereich von 13.500 Punkten erreicht  hatte. Allerdings ist dort die Dynamik ins Stocken geraten und der DAX-Index bewegte sich dann mehrere Monate seitwärts im Bereich dieser wichtigen Widerstandslinie, bevor es im Februar zu einem kräftigen Kurseinbruch kam und diese Widerstandslinie bestätigt wurde.

Aus Sicht des Monatscharts liegt nun ein definierter Abwärtstrend vor.

Fazit unserer Chartanalyse zum DAX-IndexAus Sicht des Wochencharts liegt beim DAX-Index ein Abwärtstrend vor. Das nächste wichtige Kursziel könnte das Tief des Jahres 2017 bei 11414,82 Punkten sein.

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/

 

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Optionen sind in den letzten Monaten immer wichtiger geworden für das Geschehen an den Aktienmärkten – das gilt ganz besonders für die Kursentwicklung einzelner Aktien wie etwa Apple, Amazon oder Tesla. Vor allem Wetten auf steigende Kurse (Calls) sorgten für einen Höhenflug der US-Tech-Werte: Broker, die diese Optionen an Kunden verkauften, mussten das entsprechende underlying (also etwa die Aktie von Apple etc.) kaufen, um sich gegen eigene Risiken abzusichern – so konnte aus meist eher kleinvolumigen Käufen schnell eine Hebelwirkung entstehen, die für eine spektakuläre Rally der US-Tech-Werte und des Nasdaq sorgte. Es sind dabei in den USA vor allem (kleine) Privatinvestoren, die mit Optionen massiv auf steigende Kurse zocken.

Folgenes Schaubild zeigt, wie aus einem Kauf von Optionen (Calls) auf die Amazon-Aktie im Volumen von 1500 Dollar letztlich Käufe der Amazon-Aktie von 230.000 Dollar resultieren:

Optionen und die Rally von US-Tech-Aktien

Optionen – wie funktionieren sie?

Optionen – das ist zunächst zentral – haben nichts mit den in Deutschland sehr beliebten Optionsscheinen zu tun. Optionsscheine wie auch CFDs sind in den USA verboten, daher greifen Spekulanten in Übersee neben Futures, ETFs und dem direkten Investment in Aktien verstärkt auf Optionen zurück. Wer verstehen will, was an der Wall Street wirklich gespielt wird, sollte sich daher mit Optionen und ihrer Handhabung beschäftigen!

Dafür jedoch braucht man ein gewisses know-how. Vor allem sollte man wissen, dass die Volatilität eine zentrale Rolle spielt, inbesondere die „implizite Volatilität„:

„Während die historische Volatilität die Schwankungsbreite eines Wertpapiers oder Rohstoffs in der Vergangenheit angibt, ist die implizite Volatilität ein Maßstab für die Markterwartungen an die künftige Volatilität.“

Daneben gibt es Begriffe wie „im Geld“ oder „aus dem Geld“. Dirk Schuhmanns hat dieses Prinzip als ein maßgeblichen und wahrscheinlich bewußt inszentierten Treiber etwa für den Höhenflug der Aktie von Tesla ausgemacht – und zeigt, wie oben im Schaubild anhand der Amazon-Aktie dargestellt, wie das in der Praxis funktioniert:

„Das Prinzip dahinter ist, Call-Optionen kurzer Laufzeit relativ weit aus dem Geld zu kaufen, also mit Ausübungspreisen oberhalb des aktuellen Kurses. Diese Optionen sind günstig und der Optionsverkäufer muss nur wenige Aktien kaufen, um sein Risiko abzusichern. Jetzt braucht es noch eine Zündung des Gemisches. Irgendetwas muss dafür sorgen, dass der Aktienkurs überhaupt erst einmal zu steigen beginnt. (..) Doch wenn der Aktienkurs steigt und sich dem Ausübungspreis der gekauften Optionen nähert, müssen die Market Maker als Verkäufer der Optionen immer mehr Aktien nachkaufen, um ihr steigendes Risiko zu kompensieren. So kann sich eine Absicherungsposition schnell von drei Aktien pro Optionskontrakt auf 80 oder 90 steigern, während der Optionskäufer vielleicht nur den Gegenwert von fünf Aktien investieren musste. Diese zusätzliche Hedging-Nachfrage ist es dann, die den Kurs antreibt. Der Optionskäufer wiederrum kann durch kontinuierliche Nachkäufe neuer Optionen mit höherem Strike dieses Spiel am Laufen halten.“

Wer mehr über Optionen wissen will, ist bei Jens Rabe auf jeden Fall an der richtigen Adresse. In folgendem Video erklärt er Grundprinzipien der Optionen:

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