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Indizes

Dax: Kursziele auf der Oberseite

Man hat sich an die Hiobsbotschaften gewöhnt und will wieder das Positive sehen – über vorübergehende Schadensbegrenzung..

Markus Fugmann

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Der Dax dürfte vor einer erneuten Korrektur erst noch seine Kursziele auf der Oberseite abarbeiten – und damit zunächst seine Erholung fortsetzen. Seit dem Bruch des Abwärtstrendkanals im Bereich der 10600er-Marke hat der Dax nun eine gewisse Dynamik auf der Oberseite frei gesetzt:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Angesichts der verbesserten technischen Ausgangslage sollte der Dax nun auf der Oberseite noch einige Ziele erreichen: zunächst der Bereich 10980 Punkte (das Verlaufshoch aus dem Dezember nach dem vorherigen Abverkauf), dann der Bereich 11100 (untere Gap-Kante des großen Abwärts-Gaps von Anfang Dezember) und schließlich vielleicht sogar noch die 11200er-Zone (obere Kante desselben Abwärtsgaps).


(Chart durch anklicken vergrößern)

All das ist übergeordnet nur Schadensbegrenzung, nachdem so viel Porzellan seit Juni letzten Jahres zerschlagen worden ist. Man hat sich aber nun an die Hiobsbotschaften in Sachen (deutscher und europäischer) Konjunktur gewöhnt und will wieder das Positive sehen. So gestern etwa bei den deutschen Autowerten, die besonders erfreut über die Gespräche zwischen den USA und China reagierten und damit es dem Dax ermöglichten, die Lücke zum S&P wieder zu schließen:


(Chartvergleich Dax und S&P; Dax schwarz; Chart durch anklicken vergrößern)

Die Probleme sind aber nicht vom Tisch, sondern nur (wohl kurzfristig) ausgeblendet:

– was wird mit dem Brexit?

– haben die Gespräche in Sachen Handelskrieg zwischen den USA und China wirklich eine realistische Perspektive?

– reicht der Abschwung der Weltwirtschaft, um die Fed zu einem anderen Kurs zu bewegen, wenn die Daten aus den USA noch einige Zeit besser sein werden sind als im „Rest der Welt“ (wovon aufgrund des Steuer-Stimulus auszugehen ist)

– eigentlich können die US-Unternehmen in Sachen Ausblicke bei der nun anstehenden US-Berichtssaison nur enttäuschen..

Man könnte die Reihe weiter fortsetzen. Aber die Rede Powells am Freitag scheint den Märkten eine Zentner-schwere Last von den Schultern genommen zu haben, man hat jetzt das Gefühl, dass die Fed nicht mehr ein Gegenspieler ist, sondern eher ein neutraler Schiedsrichter. Damit ist ein zentraler Grund der Dezember-Panik entfallen oder zumindest gemildert.

Aufgrund der veränderten Wahrnehmung der Märkte, die derzeit schlicht für negative Botschaften unempfänglicher sind – was eine gewisse Logik hat, nachdem sie zuvor so extrem negativ gestimmt waren – ist davon auszugehen, dass der Aufwärts-move noch nicht beendet ist. Rücksetzer sind möglich und wahrscheinlich, diese dürften aber zunächst nicht mehr die Dyanmik aus dem Oktober und Dezember des letzten Jahres aufweisen..

 

Von 名古屋太郎 – 投稿者が撮影。PENTAX K10D + smc PENTAX-A 1:1.2 50mm, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10946701

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

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Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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