Folgen Sie uns

Aktien

Dax kurz vor neuem Allzeithoch

Die Aktienmärkte in Fernost hatten einen guten Start in die neue Woche. Auch den Dax sehen wir kurz vor Beginn des Handelstages mehr als 60 Punkte höher bei 12,380 Punkten. Das Allzeithoch bei 12,390…

Redaktion

Veröffentlicht

am

Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Die Aktienmärkte in Fernost hatten einen guten Start in die neue Woche. Auch den Dax sehen wir kurz vor Beginn des Handelstages mehr als 60 Punkte höher bei 12,380 Punkten. Das Allzeithoch bei 12,390 Punkten dürfte damit sehr bald erreicht werden. Der Deutsche Aktienindex bleibt weiterhin stark. Die Anleger könnten jedoch beschließen, bald Kasse zu machen. Vor den Wahlen in Frankreich will kaum jemand große Risiken eingehen.

Außerdem fehlt es an den US-Börsen zurzeit an Schwung, da man dort auf die Steuerreform von Donald Trump wartet. Das Warten erhöht aber auch das Risiko einer Korrektur. Die Geduld der Anleger dürfte bald zu Ende sein, sollte Trump nicht liefern.

Der kurzfristige Ausblick für den Euro bleibt weiterhin negativ. Die aktuellsten Inflationszahlen zeigen, dass die lockere Geldpolitik in der Eurozone noch länger anhalten wird. Sollten zudem noch die amerikanischen Wirtschaftsdaten diese Woche überzeugen, könnte der Euro schnell wieder Kurs auf 1,05 USD nehmen.

Der australische Dollar kam in Asien erneut unter Druck, und fiel unter der Marke von 0,76 USD. Die Einzelhandelsumsätze fielen im Februar um 0,1 %. Der Markt hatte einen Anstieg von 0,3 % erwartet. Die nächste wichtige Unterstützung liegt nun bei 0,7590. Sollte auch diese durchbrochen werden, steht einem Test von 0,75 nichts mehr im Wege.

Auch die japanischen Konjunkturdaten enttäuschten. Einen großen Einfluss auf die Märkte hatte dies jedoch nicht. Der Nikkei schloss den Handelstag mit einem leichten Plus ab, während auch der Yen gegenüber den anderen Währung stieg.

Auch heute wird es einiges an neuen Wirtschafsdaten geben. Die Länder der Eurozone, sowie Großbritannien und die Vereinigten Staaten werden die Manufacturing PMIs für den März veröffentlichen. Für die europäischen Märkte dürfte der deutsche Index von größter Bedeutung sein. Dieser wird bei 58,3 erwartet, unverändert vom vorherigen Monat.




Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich zu Informationszwecken und berücksichtigen nicht die besonderen Umstände des Empfängers. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Die Inhalte dieses Dokuments sind nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu verstehen. Anleger sollten sich unabhängig und professionell beraten lassen und ihre eigenen Schlüsse im Hinblick auf die Eignung der Transaktion einschließlich ihrer wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit und Risiken ziehen. Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage