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Dax: Man kann die Nervosität mit Händen greifen! US-Tech-Werte sind jetzt der Schlüssel

Der Dax ist heute eher nur Statist, der Hauptakteur sind die US-Tech-Werte. Entscheidend ist jetzt die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells und vor allem die Bewertungs-Frage bei den großen amerikanischen Tech-Konzernen. Hierin liegt auch die starke Gefährdung des Gesamtmarkts, weil die Tech-Werte eine so starke Gewichtung haben in den verschiedenen US-Indizes!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Man kann die aktuelle Nervosität geradezu mit Händen greifen! Schauen wir uns zunächst den Index an, auf den es jetzt vor allem ankommt, den Nasdaq100: heute Morgen große Bewegungen in einer Zeit, in der normalerweise sehr wenig passiert, aber der Nasdaq-Future fällt in kurzer Zeit über 60 Punkte und damit 1%, um dann wieder über 50 Punkte zu steigen. Das ist sehr ungewöhnlich!

 

(Nasdaq100, 1-Minuten-Chart, Chart durch anklicken vergrößern)

Um es vorweg zu sagen: der Dax ist heute eher nur Statist, der Hauptakteur sind die US-Tech-Werte. Das nervöse Grundrauschen des Themas Handelskrieg ist noch da, aber entscheidend ist jetzt das Geschäftsmodell und vor allem die Bewertungs-Frage bei den großen amerikanischen Tech-Konzernen. Hierin liegt die starke Gefährdung des Gesamtmarkts, weil die Tech-Werte eine so starke Gewichtung haben in den verschiedenen US-Indizes!

Wir haben jetzt an drei Handelstagen hintereinander heftige Bewegungen gesehen: am Freitag stark runter, am Montag stark rauf, gestern wieder stark runter. Aber eine wichtige Botschaft liegt im Volumen der Bewegungen – und hier zeigt sich, dass der Ansteig am Montag auf minimalem Volumen basierte, die Abverkäufe am Freitag und gestern hatten da wesentlich mehr zu bieten:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Wie im Videoausblick thematisiert, stehen die US-Tech-Werte in Gestalt der FANG-Aktien jetz an zwei neuralgischen Punkten gleichzeitig: an der jahrelangen Aufwärtstrendlinie einerseits, am 100-Tages-Durchschnitt anderseits. Wenn diese beiden neuralgischen Punkten halten, könnten die Bullen aufatmen, die Märkte gehen nach oben. Wenn die neuralgischen Marken nicht halten, werden die Bullen (vermutlich schon heute) ein zumindest kurzfristiges, aber extrem heftiges Massaker erleben!

 

Schauen wir uns abschlißend den Dax an:

(Chart durch anklicken vergrößern)

Der Index ist aus seiner Verkeilung nach unten ausgebrochen, die bisherigen Erholungsversuche waren nicht sehr nachhaltig – zwischen 12000 und 12040 Punkten war immer Schluß. Nun droht ein Wiedersehen mit dem Doppel-Boden bei 11730 Punkten, dessen Bruch fatal wäre. Um wieder Land zu sehen, müsste der Dax zunächst über 12040 Punkte und dann auch noch über die Zone 12115-12140 steigen, was wir derzeit für eher unwahrscheinlich halten!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    OZO

    28. März 2018 09:22 at 09:22

    Einige Bullen versuchen den Gaul momentan noch den Berg hoch zu prügeln. Dauert nicht mehr lange, bis ihnen samt dem Vierbeiner der Atem versagt!

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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