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Dax: mieser Start, kein Glück, dann Pech..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Natürlich haben wir Verständnis, dass auch Jahrhundert-Rallys einmal pausieren müssen – aber heute scheint sich der Dax doch eine allzu intensive Pause zu nehmen im Vorfeld des Feiertags am Donnerstag (an dem gleichwohl der Dax handelt). Es sind vor allem zwei Sektoren, die dem Dax zu schaffen machen: erstens die Banken, zweitens die Autos.

Bei den Banken vor allem die schlechten Zalen der UBS, ein absolutes Schwergewicht der Branche. Dann auch die Zahlen der Commerzbank und die neuen Vorwürfe, dass die staatliche gerette Bank sich durch aktive Hilfestellung zur Steuervermeidung bei Dividenden-Geschäften für eben diese Staatshilfe auf eine etwas eigenwillige Weise erkenntlich gezeigt hat.

Die Coba daher schwer unter Druck, schwach aber auch BMW nach enttäuschenden Zahlen. Und weil es oft so ist, dass – wenn man kein Glück hat – auch noch Pech dazu kommt, rauscht der Dax in den Keller, weil der Euro (das ist das Pech) fast an der 1,16 handelt. Und Dollar-Yen auch schwer unter Druck, aktuell so tief wie seit 18 Monaten nicht mehr.

Im Chartbild hinterläßt das einen unschönen Eindruck:

Dax0305163

Schlecht ist der Bruch des am Freitag ausgebildeten Bodens bei 10030 Punkten, nun scheint die 9900 die nächste Auffangmarke zu sein.

Also ein ungute Mischung aus schwachen Zahlen, Belastungsfaktoren wie dem starken Euro und dem starken Yen, dazu noch die neuen Vorwürfe gegen die Commerzbank, nachdem es gestern schon die Deutsche Bank erwischt hatte durch die Vorwürfe der englischen Aufsicht (wir berichteten gestern schamhaft darüber..).

Insgesamt muß der Dax nun aufpassen, dass aus der Jahrhundert-Rally nicht der Roh-Krepierer des Jahrhunderts wird..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Carsten

    3. Mai 2016 10:07 at 10:07

    ganz schön schön, so eine Jahrhundertrally…..aber das sind ja wieder mal die BESTEN Einstiegsmomente, damit man später nichts verpasst….
    Wenn ich bei jedem Rücksetzer eingestiegen wäre, wäre ich schon Pleite.
    Herr Risse muss anscheinend jede Menge Kapital haben um das zu praktizieren

    • Avatar

      Gerhard

      3. Mai 2016 10:21 at 10:21

      Am besten das Gegenteil machen, was Herr Risse empfielt. Das passt dann i. d. R.

      • Avatar

        Carsten

        3. Mai 2016 10:31 at 10:31

        Genau ! Super Rally für shorties….läuft seit Tagen super

  2. Avatar

    ollifred

    3. Mai 2016 10:44 at 10:44

    Herr Riße sichert seinen Optimismus schon mal mit dem „bitteren“ Hinweis bis auf 9000 ab. Haha
    Wenn unser Daueroptimist hinschmeisst und in den „Urlaub fährt“ ist die Zeit für long….

  3. Avatar

    klack

    3. Mai 2016 11:30 at 11:30

    Wahrscheinlich hat Herr Riße nur seinen Anlagehorizont etwas verschoben,
    er erwartet eine Rallye in diesem Jahrhundert und bei gesunder Ernährung und
    stetem Gebrauch eines Sturzhelms bei seinem Radrennhobby wird er diese auch. beim
    Ausbleiben eines Commotio Cerebri ,bei vollem Bewustsein erleben,
    Ich wünsche ihm jedenfalls das beste,toi,toi…..

  4. Avatar

    gerd

    3. Mai 2016 11:35 at 11:35

    —Wieso, die COMMERZBANK hat es doch nur gut gemeint mit ihrem Beteiligungsgeber, dem Finanzminister, sprich dem deutschen Steuerzahler.
    Immerhin konnte sie aus den angesammelten Cum-Cum-Erträgen der letzten Jahre diesmal eine Dividende ausschütten. Die auch wiederum dem Steuerzahler zugute kommt. Und die Cum-Cum-Erträge bringen dem Staat ja auch ein Steuerplus. Oh, wie schön ist Panama. :)

    —Soo schlecht finde ich die Aussagen von Herrn Risse gar nicht.
    Je nach dem, man kann auch mal Hoffnung daraus zum Durchhalten schöpfen. Was wiederum manchmal schlecht und manchmal aber auch sinnvoll sein kann.
    Und ohne könnte die Redaktion gar nicht diese schönen Sticheleien bringen.

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Wall Street vor US-Wahlen: Was machen die Aktienmärkte?

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am

Durch den Anstieg bis über den Widerstand bei 3.494 Punkten (0.76-Retracement) konnte der marktbreiteste Index der Wall Street, der S&P 500, die jüngste Prognose exakt nachvollziehen. Die an den letzten Tagen angelaufene Korrektur verfügt noch nicht über die in Erwartung gestellte Ausdehnung. Hierüber ist indes noch nicht das letzte Wort gesprochen, wenngleich eine Dramatisierung der Ausgangslage nicht zu erwarten ist. Die jüngsten Bewegungen stellen die erste Phase einer größeren Bodenbildungsphase dar. Im Chart habe ich diese Option lediglich angedeutet.

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Ausblick für den S&P 500, den Leitindex S&P 500:

Hervorgerufen durch das mehrfache Überschreiten des 0.76-Retracements (3.494 Punkte) konnte der S&P 500 die erste Unterwelle (i) der übergeordneten Welle (C; nicht dargestellt) ausbilden. Der regelkonforme Abschluss dieser Welle ist noch ausstehend, denn erst durch eine Korrektur (ii), wie diese im Chart dargestellt ist, würde dieser Schritt begangen. Resultierend daraus ist für die sich anschließenden Tage von einem schwächelnden Chartverlauf der Wall Street insgesamt auszugehen. Mit dem Anlauf an das 0.76-Retracement (3.286 Punkte) habe ich im Chart das maximale Ausmaß dieser Korrektur dargestellt.

Der Leitindex der Wall Street, der S&P 500

Aller Voraussicht nach wird sich der Trendverlauf bei Weitem nicht so massiv einstellen. Im Umkehrschluss sollte ein Bruch dieser Supportline vermieden werden, um das beschriebene Szenario nicht in Erklärungsnöte zu versetzen. Das endgültige Aus, für den seit Monaten laufenden Aufwärtstrend, würde indes erste ein eventueller Bruch des 1.62-Retracements (3.178 Punkte) in die Wege leiten.

Fazit:

Die momentane Verfassung präsentiert sich vielleicht etwas schlechter, als es gerechtfertigt wäre. Ein erneutes Signal ist noch nicht in Sichtweite..

Dow Jones, der älteste Index der Wall Street:

Der dienstälteste Aktienindex der Wall Street, ja sogar der Welt konnte mit der Performance, welche sich an den zurückliegenden beiden Wochen eingestellt hat, die jüngste Prognose hinreichend genau nachvollziehen. Dadurch bestärkt, habe ich das bisherige Szenario unverändert belassen und lediglich der aktuellen Entwicklung Rechnung tragend, Anpassungen vorgenommen. Dennoch sollte der Index mit Argusaugen betrachtet werden, denn die aktuelle Konstellation deutet nicht darauf hin, dass eine neue weittragende Rallye unmittelbar bevorsteht. Die Charts zeigen das.

Ausblick für den Dow Jones:

Der Schlusskurs des Dow Jones über 28.547 Punkte (0.76-Retracement) verleiht dem aktuellen Geschehen einen positiven Ausblick, sodass die Titulierung mit Welle (1) durchaus zu rechtfertigen ist. Die aktuell laufende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung der ultimativen Welle (2). Mit dem 0.76-Retracement (27.089 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie für Welle (2) in überbrückbarer Entfernung, wenngleich eine „2“ diese Linie nur relativ selten anläuft. Die Performance der folgenden Tage wird sich daher im Zeichen der Korrektur darstellen.

Der Dow Jones, der älteste Index der Wall Street

Eine stärkere Ausbildung der Korrektur, hin zu einer regelverletzenden Bewegung, ist dennoch nicht zu erwarten. Nach Abschluss von Welle (2) wird sich der Dow Jones wie auch die anderen Indizes der Wall Street wieder emporschrauben können und aller Voraussicht nach zu einem neuen Allzeithoch führen. Der Startschuss für diese Rally fällt mit einem erneuten Überschreiten der 0.76-Linie (28.547 Punkte) und kann eine hohe Dynamik zur Folge haben. Größere Gefahren würde sich erst unterhalb der 0.76-Linie (27.089 Pkt.) einstellen.

Fazit:

Die aktuelle Verfassung lässt auf eine Fortsetzung des seit März laufenden Aufwärtstrends der Wall Street schließen. Dennoch bleiben Unsicherheiten, welche auch eine seitliche Performance begünstigen..

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Rüdiger Born

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