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Dax mit Dreifach-Top, warten auf US-Daten – und Montag Feiertag in USA

Was Sie für den heutigen Handelstag wissen sollten!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Woche lief bisher vor allem an der Wall Street gut: der S&P 500 gewann bislang 4% in dieser Woche, der stärkste Zugewinn seit November 2016, der Nasdaq mit einem Plus von mehr als 5% und damit mit der bislang besten Handelswoche seit Oktober 2014. Neu veröffentlichte Daten (TIC-Daten, die immer mit zwei Monaten veröffentlicht werden) zeigen übrigens, dass Ausländer so stark US-Aktien gekauft haben im Dezember wie seit elf Jahren nicht mehr!

Auch in Europa stiegen die Aktienmärkte, jedoch fällt das Plus geringer aus, so gewinnt etwa der Stoxx 600 bislang +3% in dieser Woche. Die europäische Bilanzsaison verläuft bisher gut, durchschnittlich konnten die Unternehmen ihre Gewinne zum Vorjahresquartal um 14,6% steigern, die Schätzungen im Vorfeld lagen nur bei 12%.

Der Dax konnte heute Vormittag zulegen, hat es aber bereits das dritte Mal hintereinander nicht geschafft, den Widerstands-Bereich bei 12480/85 Punkten zu überwinden:

 

 


(Charts jeweils durch anklicken vergrößern)

Sollte der Dax schließlich durch die Unterstützungs-Zone bei 12270/75 Punkten fallen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die technische Erholung vorbei ist – neue Verlaufstiefs unter der 11900er-Marke wären dann wahrscheinlich! Auffallend ist übrigens, dass Dax und Euro-Dollar ziemlich parallel verlaufen seit einigen Tagen:

Derzeit scheint also die Logik zu sein: schwacher Dollar ist gut für die Aktienmärkte, vor allem für die Wall Street, während die Euro-Stärke dem Dax nicht schadet. Heute fiel Euro-Dollar unter die 1,25er-Marke zurück, dann trat auch der Dax seinen kleinen Rückzug an!

Heute im Fokus neben den US-Immoiliendaten die US-Exportpreise (Prognose +0,3%) und US-Importpreise (Prognose +0,6%) – diese dürften stärker als sonst im Fokus stehen, weil die US-Inflationssorgen zentral für den sell off der Aktienmärkte waren (wir berichten um 14.30Uhr über die Zahlen).

Am Montag ist US-Feiertag (President´s Day), die US-Börsen sind daher geschlossen. Man darf gespannt sein, wie die Wall Street vor diesem langen Wochenende agieren wird!

Abschließend noch ein Lese-Hinweis – Daniel Stelter:
„Italien dürfte die Party beenden – der weltgrößte Hedgefonds wettet auf die nächste Eurokrise“

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Andre

    16. Februar 2018 13:01 at 13:01

    Der Lesehinweis für Daniel Stelters Artikel enthält keinen Link. Danke.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      16. Februar 2018 13:16 at 13:16

      @Andre, sorry, jetzt ist der Link aktiv!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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