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Dax: Nach dem ifo-Ausbruch ist vor dem Widerstand

FMW-Redaktion

Der Dax konnte heute aus einer Seitwärtsentwicklung über die 10.200 Punkte hinaus ausbrechen. Auch wenn es derzeit nur minimale Kurssprünge sind, so ist dieser kleine Ausbruch nach oben im Chart wichtig. Es ist nicht notwendig, dass dieser Wert von 10.200 unbedingt gehalten wird. Für alle Bullen ist es schön, dass der Ausbruch nach oben überhaupt erfolgt ist. Positiv stützend für den Dax war heute in einem sonst nachrichtenarmen Umfeld der extrem wichtige ifo-Index für Juli, der leicht besser ausfiel als erwartet. Ein robustes Zeichen für die deutsche Wirtschaft im Zeichen des Brexit!

Jetzt ist der charttechnische Weg auch morgen über die 10.200 frei, was natürlich keine Garantie darstellt. Und wie der Artikel-Titel schon sagt, nach dem Durchbruch ist vor dem Widerstand bei 10.330, 10.370 und 10.490 (rot eingekreist). Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Luft nach oben.

Dax
Der Dax seit Dezember 2015.

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Der Dax seit letzte Woche Mittwoch. Heute der kleine aber wichtige Ausbruch nach oben.

Japan

Der Yen ist in Lauerstellung. Was macht die Bank of Japan diese Woche? Gibt es den von vielen gewollten Monster-Stimulus von 20 oder gar 30 Billionen Yen? US-Dollar vs Yen (USDJPY) notiert derzeit um die 106,00 – 70 Pips tiefer als heute früh. Ein Abwarten vor dem Sturm?

Gold

Der Goldpreis fällt weiter. Die Wetten auf die Fed Fund Futures gerade Richtung Jahresende deuten auf eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung in den USA hin. Da Gold keine Zinsen abwirft, ist eine Dollar-Anlage in US-Staatsanleihen dann tendenziell interessanter. Daher ein weiterhin leicht fallender Goldpreis.

Gold
Der Goldpreis seit 15. Juli.

Euro und Öl

Der Euro (EURUSD) bewegt sich seit Freitag Nachmittag nachrichtenlos und relativ lustlos auf der Stelle, nur ein paar Pips rauf und runter um die 1,0980 herum. Ein steigender Dollar kann also nicht der Grund für den stetig fallenden Ölpreis sein, über den wir vorhin schon berichteten. Zocker drehen seit Wochen ihre Positionen von Long auf Short – hinzu kommt eine Enttäuschung über die noch nicht explodierende Nachfrageseite beim Öl.



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