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Anleihen

Dax: Nach oben fertig?

In den letzten Tagen ist der Dax schon an dem unteren Widerstand bei 10720 gescheitert, für die wichtige 10800 und das Jahreshoch bei 10830 hat es schon gar nicht gereicht. Nun scheint der Index auf die Unterstützung bei 10710/10690 und dann die 10650 zu zusteuern. Weil: was nicht steigt, fällt eben irgendwann!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dax hatte in letzter Zeit so viele Gelegenheiten – und hat sie bislang alle „vermasselt“! Tolle Vorgaben aus den USA, steigende US-Futures, aber der Dax lief nur seitwärts, ohne die nötige Kraft, ernsthaft die 10800er-Marke anzugreifen, geschweige denn das Jahreshoch einige Pünktchen darüber. Wer als Dax-Bulle unterwegs ist, den sollte das langsam nachdenklich stimmen.

Warum packt es der Index einfach nicht? Wir hatten dafür zuletzt zwei Erklärungen genannt: erstens der sehr hohe Optimismus der Dax-Investoren – es sind also fast alle schon drin, wer soll da noch kaufen? Geht die Sache nun nach hinten los, gäbe es dann aber jede Menge Verkäufe (nämlich die, die in Erwartung weiter steigender Kurse schon auf der Long-Seite drin sind). Und das zweite Problem ist die Exportlastigkeit des Dax, die vor allem ausländische Investoren zögern lässt, beim Dax zuzugreifen in Zeiten des beginnnen Protektionismus.

In der Tat muß man sich fragen, was mit dem Dax passiert, wenn die US-Indizes nach gefühlt 27 Tagen mit Anstiegen zur Abwechslung einmal fallen sollten. Würde der Dax dann, gewissermaßen als Kompensation, nicht so sehr fallen, weil er zuvor nicht so stark gestiegen war? Unwahrscheinlich. Was wir beim Dax sehen, ist eine innere Schwäche, daher droht nun die Ausbildung einer Top-Formation bei 10800/10830 Punkten, die dann lange Bestand haben könnte!

In Asien ordentliche Stimmung in China (wegen der am Freitag verkündeten Verlinkung der Börsen Shenzhen und Hongkong, die de faco die Kapitalflucht aus dem Yuan weiter anheizen wird, weil man mit dem Kauf von Aktien in Hongkong eben Hongkong Dollar bestitzt statt die Währung Chinas):

Shanghai Composite +0,45%
CSI300 +0,39%
ChiNext -0,10%
Nikkei -0,13%

Der Start des X-Dax in die neue Woche ist nur sehr begrenzt vielverspechend:

dax28-11-16

In den letzten Tagen ist der Dax schon an dem unteren Widerstand bei 10720 gescheitert, für die 10770, vor allem die wichtige 10800 und das Jahreshoch bei 10830 hat es schon gar nicht gereicht. Nun scheint der Index auf die Unterstützung bei 10710/10690 und dann die 10650 zu zu steuern. Weil: was nicht steigt, fällt eben irgendwann.

Und wir sehen jetzt auf einmal Schwäche des Dollars, der Euro wird stark, Gold erholt sich, Öl sieht schlecht aus, Dollar-Yen fällt, die US-Anleiherenditen sinken wieder (weil US-Anleihen offenkundig wieder als Alternative zu Aktien erscheinen, nachdem die Renditen so herb gestiegen sind seit dem Wahlsieg Trumps). Mithin sprechen also eine ganz Menge weiterer Faktoren dafür, dass der Dax es jetzt erst einmal schwer haben wird.

Wird eine mögliche Neuauszählung der US-Wahl eine Art „Schwarzer Schwan“?

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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