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Indizes

Dax: Noch nichts gewonnen – aktive SKS-Formation

Warum die Lage für den Dax trotz starker Eröffnung schwierig bleiben dürfte..

Markus Fugmann

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am

Trotz gemischter Vorgaben aus Asien (der Nikkei gut 2% im Plus, aber Chinas Märkte ca. 1% schwächer nach den mauen Konjunkturzahlen aus dem Reich der Mitte) startet der X-Dax heute mit Gewinnen in den Handel – weil sich die US-Future, an denen sich wiederum der Dax orientiert, stärker nach dem Nikkei richten als nach den chinesischen Indizes. ABer das ist bislang eine eher kleine Erholung, und charttechnisch hat der Dax damit noch nichts gewonnen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Der Chart des Dax sieht nach einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation aus, mit dem Kopf bei 12890 Punkten und den Schultern im Bereich 12730/50, die dazugehörige Nackenlinie verläuft im Bereich 12500 Punkte. Und genau diese Nackenlinie müßte der Dax überwinden, damit sich das nach wie vor angeschlagen Chartbild wieder aufhellt.

Etwas Beruhigung kommt aktuell von Seiten der Devisenmärkte: die türkische Lira kann heute morgen zulegen, Dollar-Lira fällt aktuell auf 6,60. Aber nach wie vor ist unklar, was mit dem „Zankapfel“ zwischen den USA und der Türkei, dem Pastor Brunson, passiert. Gestern konnte der Aktienmarkt in Istanbul seine Verluste eindämmen, nachdem die dortige Börse faktisch den Short-Handel ausgesetzt hat (was aber, wie die Vergangenheit zeigt, meist eher das Gegenteil bewirkt, zumindest kurzfristig).

Nach den Daten zum deutschen BIP, die zum Vormonat besser, zum Vorjahresmonat jedoch schlechter als erwartet waren, kommen auch heute (neben dem immer uniwchtiger werdenden ZEW Index und dem EU-BIP) wie schon gestern auch heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten. Das bedeutet: die dünne Sommer-Liquidität setzt sich fort, noch ist kein ganz klares Siganl erkennbar, wohin die Aktienmärkte tendieren werden.

Damit bleibt die Lage für den Dax fragil – während die Amerikaner, das zeigt ein Blick auf die maßgeblichen US-Finanzmedien, sich selbst und ihre Konjunktur feiern. „America is the place to be“ lautet ein gängiges Schlagwort dort, weil die US-Märkte seit Jahresbeginn deutlich im Plus sind (ca. +6%), während maßgebliche ETFs, die den globalen Aktienmarkt abbilden, deutlich im Minus wären ohne die starke Performance der US-Märkte (so das maßgebliche ETF von iShares). Was aber passiert, wenn auch die US-Indizes einmal größere Schwäche zeigen? Auch gestern waren es wieder die großen Tech-Werte wie Apple und Amazon, die den Gesamtmarkt stützten – wenn diese Tech-Schwergewichte auch einmal nachgeben sollten, darf man auf die Reaktion der nicht-amerikansciehn Aktienindizes gespannt sein..

Wir erwarten für heute, dass der Dax nach dem positiven Start Schwierigkeiten haben wird, die 12500er-Marke nachhaltig zu überwinden..

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Finanznews

Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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